[1'1'14]
: dein herz lässt mein herz rosten :
du erwartest,
nämlich - du atmest aus jeder pore die erwartung, dass ich dir rückhaltlos innerlich wie äußerlich mein interesse schenke, wo du mir kein echtes entgegenbringst. in deiner verstrahlung bleicht sich meine liebesfähigkeit, mein seelenkörper rebelliert sauer gegen die masken, die unser verhältnis geschmiedet, mich aufsetzen lässt [entsetzen]
[...]
tränenkruste - schillert wie zusammengeklebte gebrochene diamanten - umsäumt salzig die augenlider : die augen, mit denen ich dich sehe. ich sehe deine seelenfarben, keine frage.
messerscharfer blutfluss : als würden sich alltagskonflikte in meinem blut kristallisieren,
[ Suicide is in my blood / It always was / But it doesn't evaporate in the light anymore ]
an den adernwänden schaben, die adernwände mit fluoreszierender säure bestreichen:
kristallisationen, die nach nicht auszusprechenden worten klingen: unaussprechlich vor wahrheit..
in wahrheit braucht es gleichgültigkeit.
ich hoffe auf eine baldige hauttransplantation, denn [...]
du kannst deine träume verkaufen.
die maske löst sich vom gesicht : du löst die maske mit händen von deinem gesicht : fäden ziehen sich [gleich staubigem gummi];
deine zeit kam unerwartet, und
durch dein bewusstsein pocht das intellektuelle totsein der letzten wochen:
du sahst weg, als die früchte deines potentials heranreiften; du schobst die ernte auf; du beobachtetest, wie die früchte herabfielen und verfaulten:
mit passivem sehen kostetest du jeden ton ihres verfaulens aus...
du glaubtest mit der fäulnis zusammenzufallen:
es schien dir natürlich, unaufhaltsam.
du konntest dich nicht überwinden, dich von den früchten zu nähren.
worin bestand nun deine nahrung?
blinde exzesse,
auf flucht;
ab einem gewissen grad hast du dich losgekoppelt von dem vitalen lebenszyklus deines ichs.
nun ist es schwer, zurückzufinden...
wiederzufinden, was dich ohnehin spalterisch >ins leben< integrierte.
ich hebe meinen seelenkern auf, der von fruchtfleisch beschützt, vom sprießen abgehalen wurde. ich trage ihn in meiner hand.
sonnengetrocknet : ich sehne mich nach tränen. im verlust trocknete die sonne unserer koexistenz meine sinnhaftigkeit aus.
ich möchte aufschreien - dieser verlust -
aber die schreie ertönen wirklich nur innerlich.
>dieses leben< härtet mich von innen ab.
weißt du, wie es ist, innerlich zu schreien?
und das unheimliche aber ist, dass die schreie ihre tonfolge modulieren; als würde ich aggressionen meiner mitmenschen innerlich entladen : reflektiren.
wie ableiten?
[reality check]
rehabilitation:
we get that flow || forget that flow
kein lieben aus überdruss
[der freie geist] : was für ein wohlgefühl
meine seele tanzt und harmonisiert in dissonanz
ich habe den sprachbereich betreten, in dem das visionäre verschallt : es hallt der urknall ohne wirkung : mein spiegelbild, das bild meines ichs, zerfällt in wortlosen reflexionen : spiegelung um spiegelung
was ich weiß, ist ...
wonach strebt meine seele momentan?
nicht nach der würde um eine produktive zukunft, wie es scheint.
(körperlicher hedonismus?)
es schmeckt so gut, diese art von aussichtslosigkeit.
[...]
Freitag, 24. Januar 2014
Montag, 13. Januar 2014
mehrwert
es ist keine kompensation...keine "verschiebung", keine flucht...
es ist die aktualität meiner präsenz, mein tatsächliches interesse, mein direkter lebensinhalt. nimm diese matierie als solche an, wenn du mich verstehst. ich "stehe zu" meiner schwäche.
ich stehe zu meiner sensibilität, ohne sie in psychologischen erklärungen gleich bloßstellungen und simplifizierungen gepresst zu sehen.
ich klammere mich nicht daran, denn meine seele findet in ihnen sowieso keinen halt.
woran ich glaube, ist - das leben als experiment und prozess;
mein bewusstsein 'spontan' zu entfalten und zugleich gedeihen zu sehen.
und selbst in stunden um stunden durchlebter lethargie, selbstvergessenheit, total mangelhafter produktivität bleibt das bewusstsein bestehen und streift hermetische denkschleifen ab.
aber ich will nun doch mehr zeigen, was >in mir steckt<.
wie schwer ist es, angesichts oder abgesehen von bisherigen leistungen und erlebnissen - liebe, stolz,
anerkennung
für sein selbst zu empfinden, nein - zu behaupten!
zu denken und zu fühlen: >im grunde< : "ich bin einzigartig und das ist gut. es ist 'gut', wie sich meine haut formt; es ist 'gut', welche körpergröße ich erreicht habe; es ist 'gut', wie ich worte ausspreche...
und so viel mehr!
: : : mehrwert : : : [[eigenwert]]
dass sich mein organismus regenerieren kann; dass ich nicht angekommen bin und suche. . .
dass ich fühlen kann, was mein körper und meine seele brauchen.
dass 'das leben' experimentell und ... [...]
es ist die aktualität meiner präsenz, mein tatsächliches interesse, mein direkter lebensinhalt. nimm diese matierie als solche an, wenn du mich verstehst. ich "stehe zu" meiner schwäche.
ich stehe zu meiner sensibilität, ohne sie in psychologischen erklärungen gleich bloßstellungen und simplifizierungen gepresst zu sehen.
ich klammere mich nicht daran, denn meine seele findet in ihnen sowieso keinen halt.
woran ich glaube, ist - das leben als experiment und prozess;
mein bewusstsein 'spontan' zu entfalten und zugleich gedeihen zu sehen.
und selbst in stunden um stunden durchlebter lethargie, selbstvergessenheit, total mangelhafter produktivität bleibt das bewusstsein bestehen und streift hermetische denkschleifen ab.
aber ich will nun doch mehr zeigen, was >in mir steckt<.
wie schwer ist es, angesichts oder abgesehen von bisherigen leistungen und erlebnissen - liebe, stolz,
anerkennung
für sein selbst zu empfinden, nein - zu behaupten!
zu denken und zu fühlen: >im grunde< : "ich bin einzigartig und das ist gut. es ist 'gut', wie sich meine haut formt; es ist 'gut', welche körpergröße ich erreicht habe; es ist 'gut', wie ich worte ausspreche...
und so viel mehr!
: : : mehrwert : : : [[eigenwert]]
dass sich mein organismus regenerieren kann; dass ich nicht angekommen bin und suche. . .
dass ich fühlen kann, was mein körper und meine seele brauchen.
dass 'das leben' experimentell und ... [...]
Sonntag, 5. Januar 2014
(überreste aus dezember)
als die angst [er denkt, seine seele müsste ertragen, was er nicht ertragen kann] :
verarbeitungsfähigkeit, zusammengebrochen
verbrannte haut
schaben an inneren wänden
als die realität hereinbrach, fuhr er seine wunden lange entlang
lange - länger als das wort, ob geschrieben oder ausgesprochen: schon lange entsprach die typographische sowie mündliche beschaffenheit von worten nicht mehr dem, wie seine seele erlebte. dysmorph: in gestaltloser angst fasst er sein lebensgefühl auf : wie kann er mit einem denaturierten lebenssinnorgan weiter [machen]?
diese wunde..diese eine wunde: [in scham] gebannt, sie rührt am wunden punkt aller wunden: als würde sein wesen einem ursprung, einem einzigen geheimnis entspringen, welches sich im laufe seiner lebenszeit [>chronisch<] in ängste verschlüsselt: wahrheit durch schmerz:
ratlos : verschluckt an nicht-gefundenen worten. wie die aggression, die lebenslange reihe an aggressionen bewältigen, ohne daran unterzugehen, in noch komplexere bahnen vorzudringen?
-
arktische fäden um sein herz: er umkreist traumatisch sein erinnerungsvermögen : die sätze fallen wie sein selbstgefühl - transtraumatisch - das schien seinen momentanen zustand treffend zu fassen...
gedankensplitter festhalten...
-
verarbeitungsfähigkeit, zusammengebrochen
verbrannte haut
schaben an inneren wänden
als die realität hereinbrach, fuhr er seine wunden lange entlang
lange - länger als das wort, ob geschrieben oder ausgesprochen: schon lange entsprach die typographische sowie mündliche beschaffenheit von worten nicht mehr dem, wie seine seele erlebte. dysmorph: in gestaltloser angst fasst er sein lebensgefühl auf : wie kann er mit einem denaturierten lebenssinnorgan weiter [machen]?
diese wunde..diese eine wunde: [in scham] gebannt, sie rührt am wunden punkt aller wunden: als würde sein wesen einem ursprung, einem einzigen geheimnis entspringen, welches sich im laufe seiner lebenszeit [>chronisch<] in ängste verschlüsselt: wahrheit durch schmerz:
ratlos : verschluckt an nicht-gefundenen worten. wie die aggression, die lebenslange reihe an aggressionen bewältigen, ohne daran unterzugehen, in noch komplexere bahnen vorzudringen?
-
arktische fäden um sein herz: er umkreist traumatisch sein erinnerungsvermögen : die sätze fallen wie sein selbstgefühl - transtraumatisch - das schien seinen momentanen zustand treffend zu fassen...
gedankensplitter festhalten...
-
Dienstag, 31. Dezember 2013
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
((( eines will ich der ganzen welt sagen, aus ganzem seelenkörper heraus, ich will es der ganzen welt mitteilen - meine atemzüge, mein arbeitstempo, mein tonfall..alles scheint <es> auszudrücken )))
:
i c h l i e b e d i c h
::::::::::::::::::::::::::::::: ::::::: ::::::: :::: ::: :: :
Montag, 16. Dezember 2013
einfach nicht leicht
es war schrecklich deine hereingefallene abwesenheit zu spüren: sie glich einer unhintergehbaren tatsache : in diesem moment hatte ich dich tatsächlich verloren, diktierte mir mein bewusstsein.
es ist nicht leicht || einfach nicht leicht.
es ist nicht leicht : mein ich zu rehabilitieren, nachdem sinnfrei, radikal und rasant in das vitale zentrum seiner liebesfähigkeit eingeschnitten wurde, scheinbar abgesprochen bis an die grenzen der persönlichen erträglichkeit.
(mit niemandem >abgesprochen<)
ich meine, meine gesamte liebesfähigkeit deformiert | überformt mit verlustgefühl, einem nicht nachvollziehbaren verlustgefühl. und nun, mein ganzer seelenkörper ramponiert. ich weiß nicht, ob mit der zeit die wunden einschnitte verheilen, und ich die sicherheit meines liebens je wieder ausleben kann. wie soll ich leben, angesichts meiner sensibilität, wohin und worin kann ich sie ableiten? es ist nicht leicht.
ausgebreitet vor meinen sinnen der zugerichtete zustand meiner seelenlandschaft.
es geht nicht nur um dich; es geht um alle mitmenschen. ich bilde keine solide zutraulichkeit...alles so fragil und intensiv für mich...so kann ich nicht weiter...
worin liegt der grundkonflikt meines ichs, welchen er mal heftiger, mal subtiler austrägt? und wenn ich ihn bereits eingesehen, was weiter? wie weiter?
in luzider absprache mit der stille :
es empfängt mich jetzt schmerz, wie die dinge werden. rasereien an reizen; bestechend schön bis ins knochenmark meiner >ideen<, mentaler gebilde; erschütternd traurig, fragwürdig, lustig, ernst oder sinnlos...
liquide pupillen ..::.. strapazierte abgabefristen ..::.. aufgeschobene, fragwürdige dialoge ..::..
übertönt und jeder moment vertont den charakter >aufs neue< ... ein sich selbst vergessendes Neues, aktualisiert in natürlicher vergessensreif - vergessen gleicht anfangen, diesem wieder-und wieder-anfangen von augenblicken : fluss der zeit
es ist nicht leicht || einfach nicht leicht.
es ist nicht leicht : mein ich zu rehabilitieren, nachdem sinnfrei, radikal und rasant in das vitale zentrum seiner liebesfähigkeit eingeschnitten wurde, scheinbar abgesprochen bis an die grenzen der persönlichen erträglichkeit.
(mit niemandem >abgesprochen<)
ich meine, meine gesamte liebesfähigkeit deformiert | überformt mit verlustgefühl, einem nicht nachvollziehbaren verlustgefühl. und nun, mein ganzer seelenkörper ramponiert. ich weiß nicht, ob mit der zeit die wunden einschnitte verheilen, und ich die sicherheit meines liebens je wieder ausleben kann. wie soll ich leben, angesichts meiner sensibilität, wohin und worin kann ich sie ableiten? es ist nicht leicht.
ausgebreitet vor meinen sinnen der zugerichtete zustand meiner seelenlandschaft.
es geht nicht nur um dich; es geht um alle mitmenschen. ich bilde keine solide zutraulichkeit...alles so fragil und intensiv für mich...so kann ich nicht weiter...
worin liegt der grundkonflikt meines ichs, welchen er mal heftiger, mal subtiler austrägt? und wenn ich ihn bereits eingesehen, was weiter? wie weiter?
in luzider absprache mit der stille :
es empfängt mich jetzt schmerz, wie die dinge werden. rasereien an reizen; bestechend schön bis ins knochenmark meiner >ideen<, mentaler gebilde; erschütternd traurig, fragwürdig, lustig, ernst oder sinnlos...
liquide pupillen ..::.. strapazierte abgabefristen ..::.. aufgeschobene, fragwürdige dialoge ..::..
übertönt und jeder moment vertont den charakter >aufs neue< ... ein sich selbst vergessendes Neues, aktualisiert in natürlicher vergessensreif - vergessen gleicht anfangen, diesem wieder-und wieder-anfangen von augenblicken : fluss der zeit
bleichung
ausgesogen bis auf den letzten puls an blut
lässt du mich nun zurück als gebleichte hülle;
in fröhlichem verstrahlen meiner art:
deine verstrahlung bleichte die farbechte beweglichkeit meiner seele aus,
du überlagertest meine frequenzen mit selbstgefälligkeit:
ich weiß nicht was genau in >dir< nach sprachlicher gefälligkeit süchtelte...
deine seele glimmte in immer wieder tonlosem chaos auf: es schien mich das chaos deiner [...]
weil ich darin nie geborgenheit finden könnte?
eine heranwachsende lebensfreude, gleich lebensstadien einer menschlichen existenz?
es erschallte widerspenstig, aber ehlich dein seelenkörper in meinem und >unser dritter< trat ab in oberflächlichem halbmatt, jedes mal aufs neue bei unseren wiedersehen, halb und matt seine sprache ausdrückend, er drückte mir ein leeres blatt in die hand, sichtbar durch das licht deiner verstrahlung, aber für mich schwer "einsehbar" : er meinte, WIR sollen es beschriften, bemalen und bedecken, ein quantum an existenzmöglichkeit abdecken..den tagesbedarf einer seele an sinn abdecken..
es wurde zu einem foto, den ein subtiler alltagsfilm überzog (grell für meinen geschmack trübe grelle).
ich lege es ab.
lässt du mich nun zurück als gebleichte hülle;
in fröhlichem verstrahlen meiner art:
deine verstrahlung bleichte die farbechte beweglichkeit meiner seele aus,
du überlagertest meine frequenzen mit selbstgefälligkeit:
ich weiß nicht was genau in >dir< nach sprachlicher gefälligkeit süchtelte...
deine seele glimmte in immer wieder tonlosem chaos auf: es schien mich das chaos deiner [...]
weil ich darin nie geborgenheit finden könnte?
eine heranwachsende lebensfreude, gleich lebensstadien einer menschlichen existenz?
es erschallte widerspenstig, aber ehlich dein seelenkörper in meinem und >unser dritter< trat ab in oberflächlichem halbmatt, jedes mal aufs neue bei unseren wiedersehen, halb und matt seine sprache ausdrückend, er drückte mir ein leeres blatt in die hand, sichtbar durch das licht deiner verstrahlung, aber für mich schwer "einsehbar" : er meinte, WIR sollen es beschriften, bemalen und bedecken, ein quantum an existenzmöglichkeit abdecken..den tagesbedarf einer seele an sinn abdecken..
es wurde zu einem foto, den ein subtiler alltagsfilm überzog (grell für meinen geschmack trübe grelle).
ich lege es ab.
Sonntag, 15. Dezember 2013
alter ego ♡
[31.12.12]
: ich bin bloß medium :
*
darin besteht seine zeitschleife. er, die überwindung der durchschnittlichkeit, differenzierter, da von inronie abgesegneter und ausgehandelter beschluss.
er will verstanden werden, in seiner art, er suchte nach jemandem, der ihn einfach versteht, denn darin besteht für ihn lieben. verstellen, das heißt: fast unsichtbar zu werden als verstellter - in worten, taten, und schließlich...auflösung der eigenen identität. schmelz zwischen innen und außen - magie, ohnmacht, jedem moment sein bestes abzuringen | auszuwinden - bei angesinnt gänzlicher aufmerksamkeit. dieses bewusste - ja, du, ich liebe dich und ich vergewissere mich diesbezüglich jeden augenblick, während du bei mir bist. nur der schlaf setzt die vergewisserung aus. und äußere anlässe, wo ich einsehe, dass sie mir als ventil recht kommen, doch ich bin mir dessen bewusst, und jeder mensch hat ventile, ob symbolisch oder tatsächlich, ich kenne sie aus filmen und musik und büchern und spielen [also aus der kunst], ich kenne sie noch wirklicher als du.
ich stimme mein bewusstsein gleich der selbstvergessenheit ab:
ich enthebe mich aus dem >menschlichen>, weil ich es kenne. und doch, es gibt einiges, was ich an menschlichem brauche - menschlich geschaffenes, von menschenhand tangiertes [wie sichtbar oder unsichtbar die hand nun erscheint, ist gleich]. ich bin durch und durch materialist [[[die list der materie]]], die materie ist, was ich brauche, verarveite - sie macht mein leben aus. die stofflosen bereiche schaffen mir angst/missempfinden/unruhe, ... diese bereiche, wo ich die materie nicht bestimmen kann [oder will].
:
ich blicke in ihr gesicht. sie kennt mein sehen, den stellenwert meines sehens. ihr gesicht umzieht etwas materieloses. ich muss es profilieren, sonst droht mein gesichtsverlust. als katze benenne ich sie... oder etwas anderes graziles...sie hat ja auch etwas katzenhaftes an sich, oder? katzen sind mir lieb. eine liebenswürdige materie. sie brauchen ihre existenz, ihr verhalten und ihr wesen nicht zu rechtfertigen. es ist bereits gerechtfertigt. es ist einfach. sie kann ich als katze lieben. hat sie das eingesehen, wird sie nichts anders können, als mich zu lieben..andernsfalls hat sie mein prinzip von liebe nicht verstanden.
[in ihrem blick erkennt sie mein materieloses und formatiert sogleich.]
nun; ihr gesicht ist von dieser durchschnittlichen schönheit | die schönheit des durchschnitts: es müssen kompensationen einhergehen. [in ihrem fall sind es mannigfache.] ist so anstrengend, da die schönheit des durchschnitts als solche bleibt; sie ist ein angeborenes, von geburt an beschlossenes. man sieht dies alltäglich. anhand täglicher und zahlreicher maßnahmen, welche mensschen unternehmen, sieht man es. ich bin nicht sicher, ob es die schönheit gibt; aber im menschlichen bereich bleibt sie etwas elitäres, eine frage von ökonomisch-biologischem glück.
mit schönheit geht reichtum einher. doch die vermehrung inneren reichtums ["wissen"] gleicht für mich lediglich einer kompensation [auch wenn ich mich an den feinsten ihrer kondensate nähre].
bei kleidung verhält es sich anders.
ich gebe zu, unter bestimmten perspektiven erscheint mir mein gesicht prachtvoll. doch das war es nicht von anbeginn, und darin hätte der reiz der realität bestanden, schätze ich. ich schätze auch, dass, wissend, mir genau das zusteht, da es zu mir, meinen eigenen maßstäben passt. ich werde mich wohl mein leben lang an der durchschnittlichkeit reiben [wo ich sie doch ihrer macht entmächtigen könnte], aber es wird sie als solche schon permanent geben, tatsächlich, fast faktisch geben, wieso lässt sich denn sonst so vieles mit ihr benennen?
[worte sind instrumente unseres denkens; sie dienen nicht als instrumente, worte sind instrumente, ob selbst geschmiedet oder aufgefunden, dann in alle einzelteile zerschraubt und eigens zusammenmontiert, nur um sie wieder in ihrer geläufigen form wiederzufinden, dringlicher zu verwenden...und was macht man mit instrumenten?...denke an die materie...]
[[worte sind macht und macht sei schicksal, und am ende stets das gleißen, wo gegen nicht angeschrieben werden kann. das innere errichten erfolgt nach regeln, die nicht grundlos, in willkür verfasst...// eingeschrieben?]]
: ich bin bloß medium :
*
darin besteht seine zeitschleife. er, die überwindung der durchschnittlichkeit, differenzierter, da von inronie abgesegneter und ausgehandelter beschluss.
er will verstanden werden, in seiner art, er suchte nach jemandem, der ihn einfach versteht, denn darin besteht für ihn lieben. verstellen, das heißt: fast unsichtbar zu werden als verstellter - in worten, taten, und schließlich...auflösung der eigenen identität. schmelz zwischen innen und außen - magie, ohnmacht, jedem moment sein bestes abzuringen | auszuwinden - bei angesinnt gänzlicher aufmerksamkeit. dieses bewusste - ja, du, ich liebe dich und ich vergewissere mich diesbezüglich jeden augenblick, während du bei mir bist. nur der schlaf setzt die vergewisserung aus. und äußere anlässe, wo ich einsehe, dass sie mir als ventil recht kommen, doch ich bin mir dessen bewusst, und jeder mensch hat ventile, ob symbolisch oder tatsächlich, ich kenne sie aus filmen und musik und büchern und spielen [also aus der kunst], ich kenne sie noch wirklicher als du.
ich stimme mein bewusstsein gleich der selbstvergessenheit ab:
ich enthebe mich aus dem >menschlichen>, weil ich es kenne. und doch, es gibt einiges, was ich an menschlichem brauche - menschlich geschaffenes, von menschenhand tangiertes [wie sichtbar oder unsichtbar die hand nun erscheint, ist gleich]. ich bin durch und durch materialist [[[die list der materie]]], die materie ist, was ich brauche, verarveite - sie macht mein leben aus. die stofflosen bereiche schaffen mir angst/missempfinden/unruhe, ... diese bereiche, wo ich die materie nicht bestimmen kann [oder will].
:
ich blicke in ihr gesicht. sie kennt mein sehen, den stellenwert meines sehens. ihr gesicht umzieht etwas materieloses. ich muss es profilieren, sonst droht mein gesichtsverlust. als katze benenne ich sie... oder etwas anderes graziles...sie hat ja auch etwas katzenhaftes an sich, oder? katzen sind mir lieb. eine liebenswürdige materie. sie brauchen ihre existenz, ihr verhalten und ihr wesen nicht zu rechtfertigen. es ist bereits gerechtfertigt. es ist einfach. sie kann ich als katze lieben. hat sie das eingesehen, wird sie nichts anders können, als mich zu lieben..andernsfalls hat sie mein prinzip von liebe nicht verstanden.
[in ihrem blick erkennt sie mein materieloses und formatiert sogleich.]
nun; ihr gesicht ist von dieser durchschnittlichen schönheit | die schönheit des durchschnitts: es müssen kompensationen einhergehen. [in ihrem fall sind es mannigfache.] ist so anstrengend, da die schönheit des durchschnitts als solche bleibt; sie ist ein angeborenes, von geburt an beschlossenes. man sieht dies alltäglich. anhand täglicher und zahlreicher maßnahmen, welche mensschen unternehmen, sieht man es. ich bin nicht sicher, ob es die schönheit gibt; aber im menschlichen bereich bleibt sie etwas elitäres, eine frage von ökonomisch-biologischem glück.
mit schönheit geht reichtum einher. doch die vermehrung inneren reichtums ["wissen"] gleicht für mich lediglich einer kompensation [auch wenn ich mich an den feinsten ihrer kondensate nähre].
bei kleidung verhält es sich anders.
ich gebe zu, unter bestimmten perspektiven erscheint mir mein gesicht prachtvoll. doch das war es nicht von anbeginn, und darin hätte der reiz der realität bestanden, schätze ich. ich schätze auch, dass, wissend, mir genau das zusteht, da es zu mir, meinen eigenen maßstäben passt. ich werde mich wohl mein leben lang an der durchschnittlichkeit reiben [wo ich sie doch ihrer macht entmächtigen könnte], aber es wird sie als solche schon permanent geben, tatsächlich, fast faktisch geben, wieso lässt sich denn sonst so vieles mit ihr benennen?
[worte sind instrumente unseres denkens; sie dienen nicht als instrumente, worte sind instrumente, ob selbst geschmiedet oder aufgefunden, dann in alle einzelteile zerschraubt und eigens zusammenmontiert, nur um sie wieder in ihrer geläufigen form wiederzufinden, dringlicher zu verwenden...und was macht man mit instrumenten?...denke an die materie...]
[[worte sind macht und macht sei schicksal, und am ende stets das gleißen, wo gegen nicht angeschrieben werden kann. das innere errichten erfolgt nach regeln, die nicht grundlos, in willkür verfasst...// eingeschrieben?]]
Freitag, 13. Dezember 2013
lebenslust : todesfrust : lebensfrust : todeslust
sch(l)ürfend am schaum vergangener träume, korrodiert durch zeit, abgelaufen im geschmack.
(worüber schreiben?)
am liebsten würde ich die schlaflosigkeit in sprachlosigkeit ertränken; oder mich einer unkontrollierbaren sprache - die der ruhe des aussetzens dank schlaf,verantworten hingeben.
schürfen an geschäumten träumen
bestreut mit hoffnung wie mit gemahlenem glas
-
gerne würde ich morgens >die dinge< erzählen hören, wem sie in der nacht begegneten : welche tatsachen deiner seele du berührtest, was dich anrührte.
(split : screen)
-
aufgeschürft an dornen aus diamant [sie wachsen aus dem boden meines zimmers. doch jetzt, wo ich es recht bedenke, wachsen sie aus jedem boden, den ich betrete].
meine tritte, zerknirschend, lassen die gebilde ihr licht prismatisch zerfallen;
(wie ich es liebe, deren lichtfluss mit blicken in gleitendem wechsel entlangzufahren).
heute früh aß ich schwarzen sternenstaub zum frühstück, er schmeckte gut.
aber ich bedeckte mich ganzkörperlich mit goldasche, die durch fremde luft in meine lungen gelangte
<<< : >>> inspiration : what you breathe in <<< : >>>
ich hustete unaufhörlich und formte den husten zu existentiellen überlegungen,
welcher sinn sich diesmal hinter meinem sein erkennbar machte : gleitend in jene gedankengänge empfing ich eine vision psychedelischer architektur - tatsächlich, so scheint es, seelischer und farblicher natur.
wer hätte gedacht, ich könnte wortwörtlich sprachbildlich in meiner seele zuflucht :: fantastisch bewohnbare, illusionistische und tragfähige wohnstätte finden?
wer hätte gedacht, zu ende der ohnehin ausgehandelten nützlichkeit, das ich weder >dennoch< noch >deshalb< gesellschaftlich bestehe? nicht nur bestehe, nein, mit aktiver arbeit einstehen kann?
nicht in authentischen bunkern tausender schutzmechanismen [die der mensch kennt, erschafft oder abschafft, unwissend auslebt oder besorgt reflektiert, verinnerlicht oder gar nicht verinnerlicht hat] mein dasein friste?
nicht von einem bunker zum andern wandernd..
(worüber schreiben?)
am liebsten würde ich die schlaflosigkeit in sprachlosigkeit ertränken; oder mich einer unkontrollierbaren sprache - die der ruhe des aussetzens dank schlaf,
schürfen an geschäumten träumen
bestreut mit hoffnung wie mit gemahlenem glas
-
gerne würde ich morgens >die dinge< erzählen hören, wem sie in der nacht begegneten : welche tatsachen deiner seele du berührtest, was dich anrührte.
(split : screen)
-
aufgeschürft an dornen aus diamant [sie wachsen aus dem boden meines zimmers. doch jetzt, wo ich es recht bedenke, wachsen sie aus jedem boden, den ich betrete].
meine tritte, zerknirschend, lassen die gebilde ihr licht prismatisch zerfallen;
(wie ich es liebe, deren lichtfluss mit blicken in gleitendem wechsel entlangzufahren).
heute früh aß ich schwarzen sternenstaub zum frühstück, er schmeckte gut.
aber ich bedeckte mich ganzkörperlich mit goldasche, die durch fremde luft in meine lungen gelangte
<<< : >>> inspiration : what you breathe in <<< : >>>
ich hustete unaufhörlich und formte den husten zu existentiellen überlegungen,
welcher sinn sich diesmal hinter meinem sein erkennbar machte : gleitend in jene gedankengänge empfing ich eine vision psychedelischer architektur - tatsächlich, so scheint es, seelischer und farblicher natur.
wer hätte gedacht, ich könnte wortwörtlich sprachbildlich in meiner seele zuflucht :: fantastisch bewohnbare, illusionistische und tragfähige wohnstätte finden?
wer hätte gedacht, zu ende der ohnehin ausgehandelten nützlichkeit, das ich weder >dennoch< noch >deshalb< gesellschaftlich bestehe? nicht nur bestehe, nein, mit aktiver arbeit einstehen kann?
nicht in authentischen bunkern tausender schutzmechanismen [die der mensch kennt, erschafft oder abschafft, unwissend auslebt oder besorgt reflektiert, verinnerlicht oder gar nicht verinnerlicht hat] mein dasein friste?
nicht von einem bunker zum andern wandernd..
>es ist, wie es ist <
----
[nochmals]:
[in seinem herzen scheint ein gefühl von utopie eingebunkert]
er legte seine angst auf dem tisch ab. das ablegen verbrannte seine lederhaut.
Dienstag, 26. November 2013
ein blasser schimmer
die jahresringe eines baumes verschlingen sich nicht gegenseitig :
könnte man diese feststellung überwinden
indem man weiterfragt, nachfragt;
daran glaubt, verstehen zu können,
oder vielleicht sogar zu verstehen beginnt,
in ansätzen, ein entscheidendes bisschen,
oder hat man bereits dies überwunden,
indem man feststellt, nicht verstehen zu können,
zu keiner zeit, unter keinen umständen,
und vor allem nicht >als ich<
worte : kurzschlüsse am allgemeinen horizont :
herzschlaglöcher :
könnte man diese feststellung überwinden
indem man weiterfragt, nachfragt;
daran glaubt, verstehen zu können,
oder vielleicht sogar zu verstehen beginnt,
in ansätzen, ein entscheidendes bisschen,
oder hat man bereits dies überwunden,
indem man feststellt, nicht verstehen zu können,
zu keiner zeit, unter keinen umständen,
und vor allem nicht >als ich<
worte : kurzschlüsse am allgemeinen horizont :
herzschlaglöcher :
Freitag, 8. November 2013
[p]
ich wollte [p] bewusst aussparen "sie mag, er will" - sie zieht auf eine ganzheitliche kontrolle der körperlichkeit ab. posen fallen mit geschlechtlichkeit zusammen - und diese tragweite ist nicht zu unterschätzen. schau dir die immer schon gleichen gesichtsausdrücke an. so stumpf und entleert. identifizierst du dich damit? gibt es bewusste fläche zur identifikation, die man sonst vergeblich sucht..denn mit vor-bildern ist es einfacher? keine blamage, reine lust - nur lust ... wessen lust? es ist der reiz der differenzierten wiederwiederholung. ja, das finde ich irgendwie traurig, ohne an die illusion des einzig wahren zu glauben. besser so fantasien entladen >als real<. ja, das ist es wohl
aber mich plagt diese art von reduktion: versteh mich nicht falsch; es ist nur, dass mir ausgelebte realität schöner scheint. das andere ist nur dumpfe stimulanz. mich stimuliert viel eher der facettenreichtum eines menschen. kein gestelltes - und wenn verstellen witz und charme bringt, so reden wir bereits anders. ich werfe nicht alle zusammenhänge ineinander..
geplagter zwang - das sagen mir all ihre gesichter. mehr sehe ich nicht in diesen menschen. so werden sie tragflächen, ersetzbar; ihre körpersprache - eine uniform: sie stehen in unserem dienste und wir in ihrem /// nein, man muss nicht immer liebkosen, man kann auch direkt <zur sache>, aber ich habe mich verliebt ... in die echtheit sei sie zensiert, ungebleicht und mehrtönig. ich habe mich verliebt in den klang deiner stimme, in deine haut, in das gefühl neben dir, was ich so wahrnehme, neben dir seiend - es ist wohl dein lebensgefühl, es ist so zeitlos, umfassend, so prächtig; es ist tränenschön und vital und in aller mich umgebenden fiktionalität im sinne >deiner< wirklichkeit das wirkliche: dieses gefühl - eine tatsache: dieses gefühl ist eine tatsache für mich in der unendlichen dichte / verdichtung von zweifelbarem und unzweifelbarem, weil eben tatsächlich.
[...]
[1'13]
aber mich plagt diese art von reduktion: versteh mich nicht falsch; es ist nur, dass mir ausgelebte realität schöner scheint. das andere ist nur dumpfe stimulanz. mich stimuliert viel eher der facettenreichtum eines menschen. kein gestelltes - und wenn verstellen witz und charme bringt, so reden wir bereits anders. ich werfe nicht alle zusammenhänge ineinander..
geplagter zwang - das sagen mir all ihre gesichter. mehr sehe ich nicht in diesen menschen. so werden sie tragflächen, ersetzbar; ihre körpersprache - eine uniform: sie stehen in unserem dienste und wir in ihrem /// nein, man muss nicht immer liebkosen, man kann auch direkt <zur sache>, aber ich habe mich verliebt ... in die echtheit sei sie zensiert, ungebleicht und mehrtönig. ich habe mich verliebt in den klang deiner stimme, in deine haut, in das gefühl neben dir, was ich so wahrnehme, neben dir seiend - es ist wohl dein lebensgefühl, es ist so zeitlos, umfassend, so prächtig; es ist tränenschön und vital und in aller mich umgebenden fiktionalität im sinne >deiner< wirklichkeit das wirkliche: dieses gefühl - eine tatsache: dieses gefühl ist eine tatsache für mich in der unendlichen dichte / verdichtung von zweifelbarem und unzweifelbarem, weil eben tatsächlich.
[...]
[1'13]
legierte ablagerungen
es lagerte sich gold in den adern ab
-
'ständige erreichbarkeit macht unerreichbar'
-
"sei vielfältig wie das universum"
-
im moment ganzer einsamkeit: wehr, mich auszutauschen. einfach rückzug nach innen, bis ins nichts. und alles erscheint fremder, alles wird fremder, und die worte, nach innen abgeleitet, gleichen einer explosion nach innen und niemand kann mich mehr erreichen.
-
ich gebe mich der göttlichen stille hin.
-
[das göttliche in mir: ein unmenschlicher spaß]
-
heute war ein toter
tag: ich war tot vor warten, tot vor kotzen, tot vor selbstreflexion, tot vor wortkargheit, tot vor entfremdung, tot vor müdigkeit und vor allem tot vor selbstreflexion!!!
-
wenn ich an das wunder deiner worte glaube, bedeutet es, dass meine lebenszellen danach streben werden: als wärest du das entsprechende licht für die solarzellen meiner sonne.
-
einsam in seiner welt: trostlos einsam, er zerfällt in sich vergessenden atemzügen: wie, "atemzüge vergessen"?..
-
ich zeichnete die ganze welt - aber nicht mit händen
- - -
die lebenslinien fluktieren ins göttliche.
ich höre wieder alle tonspuren!
(schlafverkrustete augen)
kommt zu mir, meine freunde!
ich habe euch nicht erwartet ♥
sehnsuchtsflucht ins bildliche
nachdem du dein selbstvertrauen verloren hast...
[die würze der stille]
(als hätte ich es länger als tatsächlich gemacht)
-
who really cares if you're running
-
in the twilight zone
.
und als du dachtest, ich wäre für immer fort,
kam ich zurück.
meinen geist entrümpeln,
ohne die lebensgeister auszutreiben:
denn es schien plötzlich leicht und fällig:
ins reine zu kommen:
(das reine: seine haut zu spüren,
seine konzentration vollends zu manifestieren,
seinen körper geschmeidig zu bewegen)
(die körpersprache der vitalität
kein hinken, kein zucken, kein stottern)
vor allem : gleitender tanz ♡
-
und du hast alles hingegeben für eine stimmung - die reflexion um eine stimmung!
deine ausflüge in die parallelwelt
-
-
'ständige erreichbarkeit macht unerreichbar'
-
"sei vielfältig wie das universum"
-
im moment ganzer einsamkeit: wehr, mich auszutauschen. einfach rückzug nach innen, bis ins nichts. und alles erscheint fremder, alles wird fremder, und die worte, nach innen abgeleitet, gleichen einer explosion nach innen und niemand kann mich mehr erreichen.
-
ich gebe mich der göttlichen stille hin.
-
[das göttliche in mir: ein unmenschlicher spaß]
-
heute war ein toter
tag: ich war tot vor warten, tot vor kotzen, tot vor selbstreflexion, tot vor wortkargheit, tot vor entfremdung, tot vor müdigkeit und vor allem tot vor selbstreflexion!!!
-
wenn ich an das wunder deiner worte glaube, bedeutet es, dass meine lebenszellen danach streben werden: als wärest du das entsprechende licht für die solarzellen meiner sonne.
-
einsam in seiner welt: trostlos einsam, er zerfällt in sich vergessenden atemzügen: wie, "atemzüge vergessen"?..
-
ich zeichnete die ganze welt - aber nicht mit händen
- - -
die lebenslinien fluktieren ins göttliche.
ich höre wieder alle tonspuren!
(schlafverkrustete augen)
kommt zu mir, meine freunde!
ich habe euch nicht erwartet ♥
sehnsuchtsflucht ins bildliche
nachdem du dein selbstvertrauen verloren hast...
[die würze der stille]
(als hätte ich es länger als tatsächlich gemacht)
-
who really cares if you're running
-
in the twilight zone
.
und als du dachtest, ich wäre für immer fort,
kam ich zurück.
meinen geist entrümpeln,
ohne die lebensgeister auszutreiben:
denn es schien plötzlich leicht und fällig:
ins reine zu kommen:
(das reine: seine haut zu spüren,
seine konzentration vollends zu manifestieren,
seinen körper geschmeidig zu bewegen)
(die körpersprache der vitalität
kein hinken, kein zucken, kein stottern)
vor allem : gleitender tanz ♡
-
und du hast alles hingegeben für eine stimmung - die reflexion um eine stimmung!
deine ausflüge in die parallelwelt
-
Dienstag, 5. November 2013
hochgefragt
endräucherung
ich räuchere den schein deiner fassade aus, den du mit
meinen seelenkleidern schmückst : in der du das ausstellst, womit ich worte
bekleide und einfärbe : schreibmaske : maskiert mit nicht-deinen zeichen
versuchst du an meiner seite in liebender revolte zu weilen : ich gebe zu, ich
kränkle an deiner sympathie. in diesem falle, denn – so kam ich heute drauf :
nur unter inspiration, produktiver durchlässigkeit und gelebter
erinnerungswürde kann ich ‚an‘ meinen mitmenschen werden : (und selbst wenn ich
die einzige sein sollte, die >sich< inspiriert und zu leben verleitet…
von grund auf.. weißt du..
//
i believe
in what you feel
the peace of defence
//
in deinem schoß möchte ich liegen (vielleicht begraben
warden)
selbst wenn dornen in ihm sprießen und sich schwärzendes auf
das einfallende licht legt
ich glaube an das, was du fühlst.
(ich würde die dornen nicht abschlagen)
zu dir flüchten, mich in dir verflüchtigen …
auf der flucht zu mir selbst
//
>nur nicht von dieser welt<
nur nicht von dieser welt . . .
ich verlor mich im fremden lichtermeer..
dabei wollte ich ‚um jeden preis‘ die mir fremden
automatismen austreiben :
ich wollte machen, was nicht jeder konnte, was nicht jeder
machen konnte
und nun befand ich mich in einer scheinfülle, einer
desaströsen absorption des gewöhnlich ungewöhnlichen
ich habe mich an diese schönheit in gewöhnlichkeit | in
hingabe und erfüllung sah ich die menschen die sich darin .. ich kam nicht
klar: ich fand kein gleichgewicht: mich >darin< zu verlieren setzte nicht
mein leben außer kraft, doch vertrocknete meine … was? …
ich nahm wissentlich am diktat teil, (zu unvorbereitet)..das
alphabet des genusses..ich musste seinem narkotischen grundton entfliehen.
und wieder: niederschreiben. [nieder mit gewöhnlichkeit?]
ich wollte den niedersten ton meiner anscheinenden
dunkelheit auffangen, ausleben.
//
nackt legten wir uns in rosenblätter:
du schienst ihre farbe an deiner haut zu spüren,
tatsächlich.
///
als hätte mein gesamte seele in deinem blick gewohnt.
und dann
nichts als musik
//
hol luft, hol noch einmal luft und dein bewusstsein wird : :
nichts als musik : :
mein blut stöhnt; ich bin bereit zu gehen.
ich glaube, die rampe stürzte ein: und ich sah nichts außer
demolierte gesichter (ihre augen waren sozusagen das ganze gesicht) als ich
jemanden denken hörte : die stimmen verliefen nicht synchron mit den
lippenbewegungen!
. . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . .. . … . . . .. ….. . … . . ..
. ….. . . . … . .
//
die musik ließ sich nicht,
in nichts anderes übersetzen.
raserei
auf dass uns der tod scheide
: : secession : :
auf dass >der tod< uns scheide : denn wir sind von
anderen welten
//
zeit zurückzukehren
und das gewöhnliche zu verwehren
[ich wünschte meine liebeskrankheit wäre ein symptom
und die realität mein therapeut]
defeat : eat : repeat
der fallengelassene takt besiegelt dieses traktat
(er stellte seine tinte aus licht her)
(ihr blut = tausend töne)
//
sie würden an der banalität nicht sterben, aber verwesen
(wir müssen das anders regeln)
ich wollte dir nicht das schöne in worten geben, was du so
>dringlich< wolltest
(nur weil etwas sich gut anhörte, würde ich es dir deshalb
nicht widergeben)
das nennt man wohl
>SELBSTGEFÄLLIGKEIT<
du gefielst dir auf deiner suche nach klarheit und
berechtigung
(das wollte ich nicht unterstützen, zumindest nicht
explizit)
(die vorzeitig abgebrochene betäubung)
lass uns zusammen erbrechen / lass uns zusammen gold speien!
//
ich inhalierte unterbrochene (oder ununterbrochene?)
weltlichkeit
verzeih, das wort kam mir gerade schön in den sinn
ich inhalierte … [[[DIES]]]
und wieder verlor
ich mich im nichts-tun..
[ich fasse
mir ans herz] : erpresste schönheit
gewohnheiten
formen uns – vergiss NICHT!
//
//
Mittwoch, 23. Oktober 2013
traumraserei
als du mich vergessen hast,
geriet mein ich in vergessenheit :
es kam sich vergessensreif, überreif vor
überreif vor jugend und melancholie:
zerdachte fantasie, traumraserei / träumend,
in raserei
ich raste mit der möglichkeit
hetzte die hoffnung
setzte der wahrheit meiner herzschläge zu:
(in wahrheit schlägt mein herz für dich)
dich ich kann es nicht behaupten,
außer im freiraum meiner wirklichkeit:
wo ich denke, dass -
als du mich vergessen hast
*
'das beste ich ist einsam.' - ich beschwöre diesen grenzwert von meiner wahrheit herauf, immer wieder. um welchen preis? damit setze ich das werden unserer liebe aufs spiel: eine traurige arie, bestehend aus diesen fünf worten, da capo al fine.
die mittelmäßigkeit meines mittelmaßes /
entschleunigt:
'eine angeborene sprachlosigkeit'
sie sagen, im versagen liege das sagen;
zufallslos versagen wir, und veredeln die lücken, sich zeigend an jedem unserer tage: lücken, in denen das selbst ein eigenleben zu verfolgen scheint, und wir wissen nicht - sind diese lücken zu füllen? sind sie es wert, wahr- oder sogar ernst genommen zu werden?
lücken gleich kristallen (in denen das ich sich bricht / / licht, das uns bekleidet) und wir sehen und wir hören (und wir fühlen uns ... wie?) und wir denken und handeln;
diese lücken - worin? lässt uns die zeit doch an ihre brust, wenn wir weinen? weinen, so...ohne tränen, ohne geräusche und - ist es weinen? ich kann es nicht sagen, doch wollte ich es.
rationalisierte empathie radiert, entwesentlicht sich selbst.
in mehrfacher brechung bleibt wenigstens ein äußeres ich. der anschein eines äußeren sollte genügen, er genügt den meisten, glaube ich. das glaube ich jeden tag aufs neue festzustellen.
(und du,
du versetzt mich in ein entsetzlich aussetzendes rauschen von sprachlosigkeit)
ich lege mich in ein bad aus luft und worten
geriet mein ich in vergessenheit :
es kam sich vergessensreif, überreif vor
überreif vor jugend und melancholie:
zerdachte fantasie, traumraserei / träumend,
in raserei
ich raste mit der möglichkeit
hetzte die hoffnung
setzte der wahrheit meiner herzschläge zu:
(in wahrheit schlägt mein herz für dich)
dich ich kann es nicht behaupten,
außer im freiraum meiner wirklichkeit:
wo ich denke, dass -
als du mich vergessen hast
*
'das beste ich ist einsam.' - ich beschwöre diesen grenzwert von meiner wahrheit herauf, immer wieder. um welchen preis? damit setze ich das werden unserer liebe aufs spiel: eine traurige arie, bestehend aus diesen fünf worten, da capo al fine.
die mittelmäßigkeit meines mittelmaßes /
entschleunigt:
'eine angeborene sprachlosigkeit'
sie sagen, im versagen liege das sagen;
zufallslos versagen wir, und veredeln die lücken, sich zeigend an jedem unserer tage: lücken, in denen das selbst ein eigenleben zu verfolgen scheint, und wir wissen nicht - sind diese lücken zu füllen? sind sie es wert, wahr- oder sogar ernst genommen zu werden?
lücken gleich kristallen (in denen das ich sich bricht / / licht, das uns bekleidet) und wir sehen und wir hören (und wir fühlen uns ... wie?) und wir denken und handeln;
diese lücken - worin? lässt uns die zeit doch an ihre brust, wenn wir weinen? weinen, so...ohne tränen, ohne geräusche und - ist es weinen? ich kann es nicht sagen, doch wollte ich es.
rationalisierte empathie radiert, entwesentlicht sich selbst.
in mehrfacher brechung bleibt wenigstens ein äußeres ich. der anschein eines äußeren sollte genügen, er genügt den meisten, glaube ich. das glaube ich jeden tag aufs neue festzustellen.
(und du,
du versetzt mich in ein entsetzlich aussetzendes rauschen von sprachlosigkeit)
ich lege mich in ein bad aus luft und worten
selbstbildnis
'grau werden vor sorge' :: ich werde silber vor sorge.
alles schreit nach dir - ich liebe dich. die häuser, der himmel, mein ganzer seelenkörper, alles schreit vor sehnsucht nach dir. die sonne, der ehrgeiz, die zeit - alles schreit nach dir.
alles schreit nach dir - ich liebe dich. die häuser, der himmel, mein ganzer seelenkörper, alles schreit vor sehnsucht nach dir. die sonne, der ehrgeiz, die zeit - alles schreit nach dir.
Sonntag, 6. Oktober 2013
ich trinke unser gold
[6:13]
Seelenliebe:
Innerhalb zweier Seelen,
nicht dazwischen, sondern ineinander reflektierend,
in Wechselwirkung;
Die Liebe der Seelen:
wie und wen und was Seelen lieben,
dass sie l(i)eben
*
Eine Seelenliebe:
ich liebe deine Seele, deinen Seelenkörper, wie er mir erscheint-
noch kenne ich deinen Körper nicht und meinen befürchte ich, ...eine >seelische< Liebe -
doch manifestiert sie sich in meiner Körperlichkeit
'In Liebe':
wie du fühlst,
wie du denkst,
weil Traum dein Anteil, dein Sporn;
deine Zeitlichkeit: ein Wunder einer Existenz voller Wunder:
volles Wundern
*
[9:13]
seelenliebe - zu dir
ich fragte mich, ob ich sie zu anderen empfinde. ich denke, ich empfand sie (vor allem für männliche freunde), doch wurde sie nicht erwidert.. oder besser gesagt: ich verwechselte sie mit verliebt-sein oder..war es kein verwechseln? viel eher missverstehen?
"liebe", ja genau LIEBE! sage ich, meine ich, in dieser form von mir annehmen zu können? aus welchen gründen? forderte ich zu viel zu schnell ein?
(ich sagte, ich war verliebt.)
seelenliebe: du hast sie erwidert. wie das geschenk einer existenz angenommen.
du, in der pracht und kraft deiner liebesfähigkeit: sie kennt kein maß ohne maßlos zu 'sein'.
du hast mich empfangen, in deinem biographiepalast
deine seele hat meine in empfang genommen. empfangen heißt - willkommen heißen, an einem ort, konstruiert durch dein selbst inmitten der sichtbaren welt(en).
da gebar sich ein moment: als du meine seelenliebe erkanntest, dich darin (wieder)fandest und verlorst, an meiner seite : seite an seite, wir.
ich werde dich immer lieben, weil du liebst : : du erinnerst mich an liebe
und wir gingen seite an seite. du blicktest in den herbsthimmel, als könnten seine farben ein geheimnis anvertrauen. die farben, diese satten und echten farben, legten sich auf unsere haut. zum verlieren schön.
Seelenliebe:
Innerhalb zweier Seelen,
nicht dazwischen, sondern ineinander reflektierend,
in Wechselwirkung;
Die Liebe der Seelen:
wie und wen und was Seelen lieben,
dass sie l(i)eben
*
Eine Seelenliebe:
ich liebe deine Seele, deinen Seelenkörper, wie er mir erscheint-
noch kenne ich deinen Körper nicht und meinen befürchte ich, ...eine >seelische< Liebe -
doch manifestiert sie sich in meiner Körperlichkeit
'In Liebe':
wie du fühlst,
wie du denkst,
weil Traum dein Anteil, dein Sporn;
deine Zeitlichkeit: ein Wunder einer Existenz voller Wunder:
volles Wundern
*
[9:13]
seelenliebe - zu dir
ich fragte mich, ob ich sie zu anderen empfinde. ich denke, ich empfand sie (vor allem für männliche freunde), doch wurde sie nicht erwidert.. oder besser gesagt: ich verwechselte sie mit verliebt-sein oder..war es kein verwechseln? viel eher missverstehen?
"liebe", ja genau LIEBE! sage ich, meine ich, in dieser form von mir annehmen zu können? aus welchen gründen? forderte ich zu viel zu schnell ein?
(ich sagte, ich war verliebt.)
seelenliebe: du hast sie erwidert. wie das geschenk einer existenz angenommen.
du, in der pracht und kraft deiner liebesfähigkeit: sie kennt kein maß ohne maßlos zu 'sein'.
du hast mich empfangen, in deinem biographiepalast
deine seele hat meine in empfang genommen. empfangen heißt - willkommen heißen, an einem ort, konstruiert durch dein selbst inmitten der sichtbaren welt(en).
da gebar sich ein moment: als du meine seelenliebe erkanntest, dich darin (wieder)fandest und verlorst, an meiner seite : seite an seite, wir.
ich werde dich immer lieben, weil du liebst : : du erinnerst mich an liebe
und wir gingen seite an seite. du blicktest in den herbsthimmel, als könnten seine farben ein geheimnis anvertrauen. die farben, diese satten und echten farben, legten sich auf unsere haut. zum verlieren schön.
Samstag, 21. September 2013
überreste aus juni/juli '13
'du'
.. deine art ist schwer in meine sprache zu übersetzen:
es ist schwerer geworden -
die feinarbeit : ein seelenkörperliches ertasten / anschmiegen / schauen
gelingt mir nicht mehr, denn der ertrag an fruchtbarem gerät ins unübersetzliche:
nun stehe ich vor einem gebilde. (habe ich es selbst mitgeformt oder zeigt es sich nun frei von meinen synergien?)
dabei ... wieso stellt sich dieser gedankengang ein?
glaubte ich nicht 'von anfang an' an die natürlichkeit als wunder?
das anfertigen von bildern - etwas allzu menschliches?
> > ich flüchte mich ins bildliche >>
-
bewusst mit seiner vergangenheit leben: lernt >man< es? inwieweit lernt der mensch seine natur?
*
und ich schaue zu, wie ich meine ausgegrabenen träume [wieder] begrabe.
[was fühlst du, wenn du einsam bist?]
//
ich vergoss paar tränen und vergaß, was ich mitteilen wollte ?
"das beste ich ist einsam" lächelte mein blut zu.
hörst du?
mein radar täuscht mich nicht:
und dennoch -
>glücklich< macht mich das nicht ...
[geduld reißt]
ich möchte in meinem blute schluchzen
//
i don't mind it was on me ...
ich werde gehen, wie ich gekommen bin.
der preis, die möglichkeit einer geliebten liebe mit dir übersteigt meine zurechnungsfähigkeit.
nun stelle ich mich ebenfalls tot, oder?
noch verdrießlicher als zuvor.
ich entziehe denen hier, die mich lieben, lebenssäfte
lebenskräfte
(nicht ich - weil es noch so viele andere gibt, so viele andere ...)
und gebe keine chance,
zersetze >lebensglück< . . .
ich begrabe diesen traum und füge mich der realität :
lebendig begraben unter alltagsstaub
[love, finally love]
will jeder im endeffekt bloß >seine ruhe< haben?
ich brauchte schon immer reize reibung reflexionen!
wer hilft mir?
und das blut schart in den kratzern meines herzens.
//
und in all der einsamkeit findet sich traumstoff dutzender, einziger seelen "wieder" ...!
[ich entnahm der stille ein patent] :
mein selbst patentierte seine einsamkeit unter lebensgefährlichen punkten ...
tote träume // dead dreams:
wir träumen uns zu tode
- bis jedes bedürfnis ohne ausdruck auskommen muss -
mit nachhall: can anyone real..?
EUER KAPUTTES:
ich zerbreche daran
->brechreiz<-
zerbrechen, weil ihr nicht anders >könnt< in eurer (selbst)verblendeten selbstverschuldung!
eure träume verfaulen, weil ihr sie nicht pflückt und verdaut!
ich mag vielleicht verwirrt scheinen, doch
ich scheine
ich träume
ich denke [nach] !
ich drehe mich bis das ich bricht
was noch folgt -
nach der geburt von ausdruck *
//
in hoffnungslosigkeit findest du hoffnung,
nur dort.
mein phantasmagorisch liebender || ich habe mich immer auf ein >du< bezogen, welches nicht existiert.
ich kehre heim, in >aller< einsamkeit: in aller einsamkeit finde ich mich (wieder).
die knospe unserer träume ... stecke ich in ein glas voll formaldehyd,
so dass ich mich immer wieder an ihren tod erinnern kann.
den tod der wiedergeburt?
den tod eines ... gemeinsamen anfangs, fortsetzens und werdens.
den tod unserer möglichkeit.
weil - realität, bedürfnisse und begehren - in unserem rahmen nicht realisierbar sind, und die braucht der mensch (zu erfüllen).
bittersüß.. nein, süß kehre ich in die feinste süße meiner einsamkeit zurück. sie spendet trost, ruhe, selbstliebe und zeitlosigkeit. frieden. in aussöhnung sage ich - mein bestes ich ist einsam. um welchen preis? ich lächle mild und atme in absoluter ruhe.
mein bestes ich ist einsam.
uns so werde ich realisieren, überleben und aushalten. weil ich einen größeren wahnsinn nicht verinnerlichen kann, um in der welt zu leben. ich kann außer diesem keinen anderen einlösen... oder?
einsam entwerfe ich mittels meinem schlagenden herzens eine stadt, an der nur ich mich efreue.
-
für dich und mich besteht ein zeitraum, der mir in diesem augenblick verwehrt bleibt, seine jetzige luft ist mit vermissen und tod angereichert.
ich möchte diesen zeitraum vergessen...
vergessen ...
und immer wieder ...
> mein bestes ich ist einsam <
ich habe schon oft zeiTräume vergessen, manchmal strenger, manchmal unbewusster... 'schön' war es nie.
*
.. deine art ist schwer in meine sprache zu übersetzen:
es ist schwerer geworden -
die feinarbeit : ein seelenkörperliches ertasten / anschmiegen / schauen
gelingt mir nicht mehr, denn der ertrag an fruchtbarem gerät ins unübersetzliche:
nun stehe ich vor einem gebilde. (habe ich es selbst mitgeformt oder zeigt es sich nun frei von meinen synergien?)
dabei ... wieso stellt sich dieser gedankengang ein?
glaubte ich nicht 'von anfang an' an die natürlichkeit als wunder?
das anfertigen von bildern - etwas allzu menschliches?
> > ich flüchte mich ins bildliche >>
-
bewusst mit seiner vergangenheit leben: lernt >man< es? inwieweit lernt der mensch seine natur?
*
und ich schaue zu, wie ich meine ausgegrabenen träume [wieder] begrabe.
[was fühlst du, wenn du einsam bist?]
//
ich vergoss paar tränen und vergaß, was ich mitteilen wollte ?
"das beste ich ist einsam" lächelte mein blut zu.
hörst du?
mein radar täuscht mich nicht:
und dennoch -
>glücklich< macht mich das nicht ...
[geduld reißt]
ich möchte in meinem blute schluchzen
//
i don't mind it was on me ...
ich werde gehen, wie ich gekommen bin.
der preis, die möglichkeit einer geliebten liebe mit dir übersteigt meine zurechnungsfähigkeit.
nun stelle ich mich ebenfalls tot, oder?
noch verdrießlicher als zuvor.
ich entziehe denen hier, die mich lieben, lebenssäfte
lebenskräfte
(nicht ich - weil es noch so viele andere gibt, so viele andere ...)
und gebe keine chance,
zersetze >lebensglück< . . .
ich begrabe diesen traum und füge mich der realität :
lebendig begraben unter alltagsstaub
[love, finally love]
will jeder im endeffekt bloß >seine ruhe< haben?
ich brauchte schon immer reize reibung reflexionen!
wer hilft mir?
und das blut schart in den kratzern meines herzens.
//
und in all der einsamkeit findet sich traumstoff dutzender, einziger seelen "wieder" ...!
[ich entnahm der stille ein patent] :
mein selbst patentierte seine einsamkeit unter lebensgefährlichen punkten ...
tote träume // dead dreams:
wir träumen uns zu tode
- bis jedes bedürfnis ohne ausdruck auskommen muss -
mit nachhall: can anyone real..?
EUER KAPUTTES:
ich zerbreche daran
->brechreiz<-
zerbrechen, weil ihr nicht anders >könnt< in eurer (selbst)verblendeten selbstverschuldung!
eure träume verfaulen, weil ihr sie nicht pflückt und verdaut!
ich mag vielleicht verwirrt scheinen, doch
ich scheine
ich träume
ich denke [nach] !
was noch folgt -
nach der geburt von ausdruck *
//
in hoffnungslosigkeit findest du hoffnung,
nur dort.
mein phantasmagorisch liebender || ich habe mich immer auf ein >du< bezogen, welches nicht existiert.
ich kehre heim, in >aller< einsamkeit: in aller einsamkeit finde ich mich (wieder).
die knospe unserer träume ... stecke ich in ein glas voll formaldehyd,
so dass ich mich immer wieder an ihren tod erinnern kann.
den tod der wiedergeburt?
den tod eines ... gemeinsamen anfangs, fortsetzens und werdens.
den tod unserer möglichkeit.
weil - realität, bedürfnisse und begehren - in unserem rahmen nicht realisierbar sind, und die braucht der mensch (zu erfüllen).
bittersüß.. nein, süß kehre ich in die feinste süße meiner einsamkeit zurück. sie spendet trost, ruhe, selbstliebe und zeitlosigkeit. frieden. in aussöhnung sage ich - mein bestes ich ist einsam. um welchen preis? ich lächle mild und atme in absoluter ruhe.
mein bestes ich ist einsam.
uns so werde ich realisieren, überleben und aushalten. weil ich einen größeren wahnsinn nicht verinnerlichen kann, um in der welt zu leben. ich kann außer diesem keinen anderen einlösen... oder?
einsam entwerfe ich mittels meinem schlagenden herzens eine stadt, an der nur ich mich efreue.
-
für dich und mich besteht ein zeitraum, der mir in diesem augenblick verwehrt bleibt, seine jetzige luft ist mit vermissen und tod angereichert.
ich möchte diesen zeitraum vergessen...
vergessen ...
und immer wieder ...
> mein bestes ich ist einsam <
ich habe schon oft zeiTräume vergessen, manchmal strenger, manchmal unbewusster... 'schön' war es nie.
*
bisschen juni, sofort, und so weiter und so fort
es bleibt die chance auf gegenwart . . .
keine angst vor banalität!
wen interessiert es, was bleibt?
bestehe ruhig auf die kleinen gesten. versuche es.
mach dir nicht mehr umstände.
-
erledigen, entladen
glimmer:schiefer
der wille aus jedem tag das beste zu extrahieren (zu machen)
früchte der liebe heranreifen lassen, pflücken und sich daran nähren
liebe schmecken und nicht aufhören, ihren geschmack zu beschreiben
/ / /
im moment, in dem ich meine fülle mitteilen will, klappt es nicht . . .
weil ich diese natürlichkeit woche für woche denaturalisiert habe -
beste gründe herausgesucht, entsprechende situationen erlebt -
wie hätte ich anders können, weitermachen können?
-
die melodie der inneren stimme, die dich beim schreiben geleitet, ist nachträglich oft nicht nachzusingen und nachzuhören, vor allem für andere.
-
dein übermaß an vitalität, dein unermüdliches, unerschütterliches aufleben -
mehr als genug, zum glück, damit es auch mich rettet,
damit meine überfülle im ausdruck keimt, farbe bekennt.
keine angst vor banalität!
wen interessiert es, was bleibt?
bestehe ruhig auf die kleinen gesten. versuche es.
mach dir nicht mehr umstände.
-
erledigen, entladen
glimmer:schiefer
der wille aus jedem tag das beste zu extrahieren (zu machen)
früchte der liebe heranreifen lassen, pflücken und sich daran nähren
liebe schmecken und nicht aufhören, ihren geschmack zu beschreiben
/ / /
im moment, in dem ich meine fülle mitteilen will, klappt es nicht . . .
weil ich diese natürlichkeit woche für woche denaturalisiert habe -
beste gründe herausgesucht, entsprechende situationen erlebt -
wie hätte ich anders können, weitermachen können?
-
die melodie der inneren stimme, die dich beim schreiben geleitet, ist nachträglich oft nicht nachzusingen und nachzuhören, vor allem für andere.
-
dein übermaß an vitalität, dein unermüdliches, unerschütterliches aufleben -
mehr als genug, zum glück, damit es auch mich rettet,
damit meine überfülle im ausdruck keimt, farbe bekennt.
Montag, 12. August 2013
☲
[juli '13]
wiederbelebt:
die wiederbelebte muse nahm einen zeitkristall in die hand und erfreute sch an seiner größe, seinem wert, seiner form. er spiegelte das licht in gebündelte, lichte farben, die sich ausbreiteten und auch die muse bedeckten. der moment seiner entstehung erschien der muse in melancholisch fröhlichem sehnen; vielleicht einer sehnsucht ihn heraufzubeschwören, seine vergangenheit nicht vergehen zu sehen, sondern zu aktualisieren. die muse bog sich bei der frage, ob dieses bedürfnis der mühe und der wahrheit wert sei, da der alltag staub wie silber in all den zeiträumen ansammelte, und [...]
wiederbelebt:
die wiederbelebte muse nahm einen zeitkristall in die hand und erfreute sch an seiner größe, seinem wert, seiner form. er spiegelte das licht in gebündelte, lichte farben, die sich ausbreiteten und auch die muse bedeckten. der moment seiner entstehung erschien der muse in melancholisch fröhlichem sehnen; vielleicht einer sehnsucht ihn heraufzubeschwören, seine vergangenheit nicht vergehen zu sehen, sondern zu aktualisieren. die muse bog sich bei der frage, ob dieses bedürfnis der mühe und der wahrheit wert sei, da der alltag staub wie silber in all den zeiträumen ansammelte, und [...]
Dienstag, 9. Juli 2013
O
puls ohne frequenz
zeichnen ohne bleistift
duschen ohne wasser
weinen ohne tränen
parfum ohne duft
engel ohne hoffnung
wüste ohne sand
augen ohne iris
[...]
zeichnen ohne bleistift
duschen ohne wasser
weinen ohne tränen
parfum ohne duft
engel ohne hoffnung
wüste ohne sand
augen ohne iris
[...]
tote zeit
tote zeit / leichen des alltags
im drift gegen die (anti)zukunft:
ihre zukunft ist mit einem trick weg
sinnschwund
denn sie fahren die realität in ihrem reichtum nach, und die
begriffene und gelebte realität siegt:
er entreißt seinem herzen das träumen, er nimmt ihm die möglichkeit
ihrer zukunft
selbst wenn das alles der bittersten implosion gleicht
um welchen preis verspielte er seine tatsächliche realität?!
indem er sich des preises bewusst wird …
die realität ist unbestechlich,
er treibt jegliche lebensgeister aus
seine finger gleiten im schwindel der tatsachen
sie flüchten vor dem schreiben (der wahrheit?)
er kann nicht dagegen anschreiben:
/die sehnsucht nach dir/
er stellt sich infrage: die suche nach worten --- blinde
flecken, das findet er
ein einheitliches nichts weiht seine gegenwart zu tode.
*
(4/13)
fülle die risse mit gold auf
bei allen beliebigkeiten an bedeutungen wandelte sich […]
ich liebe bilder, so kann ich dich nicht lieben, dein
selbst, denn ich halte mir ein bild von dir vor augen und verwechsle nähe mit
distanz: je besser und wachsender ich dich zu lieben glaubte, umso mehr
ikonisierte ich deine frei bewegliche seele, die freiheit deiner art und immer
erst nachträglich vernahm ich, wie ein blühen beginne ankündigte und ich seine
beginne stoppte: in milde schlüpfte ein lebensfunken in deinem inneren und nahm
die form von worten an und ich, ob begeistert oder verblendet, wo ich doch so
liebe, wie deine stimme klingt, übertönte das heranreifen deines wachsens, und
du sagtest – macht nichts- und ich, immer wieder … nachträglich… verkehrt
*
es gibt keinen platz; für mich: auf dieser welt
ich sehne mich nach jemandem, der auch seine einsamkeit
austilgen möchte
der auch nicht klarkommt
der auch an der banalen und sich durchsetzenden
oberflächlichkeit zugrunde geht
der auch denkt, wie er atmet
der sich auch seinem kaputten und unaustauschbaren kern
bewusst wird
der sich auch nicht zufrieden gibt (weil er nicht immer
zufrieden ist)
der auch fühlt, und der mich versteht …
der auch glaubt, keinen platz auf dieser welt zu haben
der auch jeden tag als nichts selbstverständliches annehmen
möchte
--- von innen heraus schön ---
*
letztlich machen diese sachen, von denen du sagst, sie
hätten keine wesentliche bedeutung, dein leben wesentlich aus. [an dieser
stelle kondensiert sich meine wahrheit.] es sind die leidenschaften, die du
pflegst, in die du zeit und gedanken steckst. daran ist weder etwas falsch noch
ungerechtfertigt. [>unser< gemeinsamstes verstäubt sich.] nur – dass ich
keine dieser deinen leidenschaften (mehr) bin. und bei aller stille, eigenliebe
und innerlichkeit – ein transparentes mindestmaß davon, was du für mich
>tatsächlich< empfindest, brauche ich explizit, jeden tag, abgewandelt
und doch durchgehend wachsend. wie soll ich nun an deiner seite wachsen? es
wird immer dinge geben, die dich beschäftigen, es wird immer etwas anfallen …
[dass ich dich beschäftige]
*
er trug heute so viele worte in sich (schwindel im kopf),
fast alle drehten sich um dich und sie und ihn; und al du ihn anriefest,
überlagerte der schall gehörter musik seine stimme … sie war so heiser und
dumpf: er hielt sich lange in zwischenwelten auf,
am ufer ihrer utopischen insel, er atmete ihre seele und
kann das ausmaß nicht abschätzen, er atmet seine neugier und empfindungen aus
allen poren, ohne sie anzusprechen, ich meine, auszusprechen.
ein mix an überzeugungen : sein denken setzt aus
*
r.i.p. humans
hüllenhaft
einhalt der zukunft
mit jeder linie die unerbittlichkeit
er will nicht mehr diese maske!
liebe soll doch nichts hüllenhaftes sein.
liebe soll doch ermutigen
liebe meint doch auch sich um den anderen innerlich wie
äußerlich zu bemühen, oder?
liebe setzt doch ein eigenes zeitmaß
… er hat sich getäuscht in den größenverhältnissen
es hört nicht auf, diese zerfressenden gedankenkreise
was selbstverständlich und wundervoll berechtigt von selbst
kam, kommt nicht mehr.
er fühlt sich wie in einer unmöglichen schleife
und jede kritik wäre ein stich in ihr herz,
so legt er sie an seines an.
er kommt sich nicht mehr menschlich vor,
nur ein blickwinkel des zwangs.
entleert, und nicht bereichert
so wund
und die tränen hören nicht auf zu kommen.
er hält es nicht mehr aus, und kann keine maske, keine
rüstung schmieden,
die seinem grundgefühl standhält, es kachiert und das
glaubhaft.
er kann nicht mehr SO und das tut massiv weh.
*
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