mein blut ist weiß :
weißblütig halte ich
den plastischen tag
in meinen händen
puristisch kann ich mein talent in händen tragen | legen | betrachten
puristisch wie das voranschreiten der zeit
mein gold hat seinen wert verloren :
(das gold, welches sich seit meiner zweiten wiedergeburt [die mich der verbundenheit mit realität und liebe entriss] in meinen blutbahnen, nervenbahnen - allen bahnen - komprimierte)
... ansammelte :|: ich nährte mich von fermenten der innerlichkeiten jeglicher art :|: meine hauptnahrung bestand in dekadentem aufschub, zusammengesetzt vom alphabet des genusses; die nahrung, war sie auch noch so nährstoffreiche, konnte meine leere nicht stillen. sie konnte meine mentalen brandblasen nicht lindern.
ich war unechter als angenommen.
mein gold war gefälscht, und jeder erkannte es nach näherem begutachten.
unser dazwischen :
die distanz zwischen unseren herzkammern, auch wenn wir einander mit seele und körper umarmten, auch wenn wir oft geschafft hatten lebenszeiten zu vergolden (vergeuden?) war von unermesslicher leere :
eine leere, die täglich zu mir sprach,
die mir täglich zusprach,
mit jedem noch so großem, schweigenden reichtum konnte ich sie nicht zum verstummen bringen
(als ob es immer anlass zu (zer)reibungen gäbe)
diese leere fieberte meiner einsamkeit und, was noch ausschlaggebender scheint, meinem glück entgegen.
sie löschte und übermalte meine zukunftsbilder in ein einheitliches weiß : das weißeste weiß, was ich je >erlebte<.
[ablenkungsmanöver]
Sonntag, 9. März 2014
Dienstag, 4. März 2014
(eine faser aus feber '14)
gehäutete träume
in seinem kopf |: seine träume häuteten sich / / seine träume häuften sich
die hautstücke hingen aus seinen mundwinkeln
schau, die hautfetzen an seinen lippen : die getrockneten, matten
(ein chaos in der zeitordnung)
überreste : wohin des weges, edler komplize?
dein selbstgefühl verkompliziert zur zeit den antrieb, mit welchem du die zukunft empfängst :
du hast dich schon so weit von allem distanziert. vor allem von dem bedeutungsgehalt der worte. entsetzt und entstellt fand sich die menschliche sprache n dir ein : als würde sie direkt in eine offene wunde strömen : entlang dieser strömung schwand dein ehrzeig. in totaler korrosion sahst du dein selbst verloren, wie es sich verlor...du wolltest deine seele in einer hand gehalten wissen, deine gekrümmte seele, DA.
sie war da.
eine idee rührte an deinem gegenwärtigen bewusstsein:
alle verlorenen traumhäute aufzusammeln und zu reanimieren
halbe atemzüge nachzuholen
doch blind, in blinder, weißer, nein, weißester >zufallslosigkeit< :
es schien etwas so irreversibel kaputtes an dir.
eine gleichgültigkeit von alltagsdurchfahrendem ausmaß formatierte jeglichen wert von sinn : du lebtest an der gleichgültigkeit und gingst daran kaputt.
e s w a r z e i t dagegen anzuschreiben, dagegen zu atmen, selbst wenn dein herz einen takt zu viel als ertragbar auslassen müsste.
(überhaupt, wie lange schlug dein herz schon verrückt, so das es für dich normal klang: einverleibt, den ausgesetzten takt, in dem reichlich einsamkeit und liebe schwang.
reichliches weiß: die worte deiner mitmenschen, ihr einfluss im strom der zeit..)
in seinem kopf |: seine träume häuteten sich / / seine träume häuften sich
die hautstücke hingen aus seinen mundwinkeln
schau, die hautfetzen an seinen lippen : die getrockneten, matten
(ein chaos in der zeitordnung)
überreste : wohin des weges, edler komplize?
dein selbstgefühl verkompliziert zur zeit den antrieb, mit welchem du die zukunft empfängst :
du hast dich schon so weit von allem distanziert. vor allem von dem bedeutungsgehalt der worte. entsetzt und entstellt fand sich die menschliche sprache n dir ein : als würde sie direkt in eine offene wunde strömen : entlang dieser strömung schwand dein ehrzeig. in totaler korrosion sahst du dein selbst verloren, wie es sich verlor...du wolltest deine seele in einer hand gehalten wissen, deine gekrümmte seele, DA.
sie war da.
eine idee rührte an deinem gegenwärtigen bewusstsein:
halbe atemzüge nachzuholen
doch blind, in blinder, weißer, nein, weißester >zufallslosigkeit< :
es schien etwas so irreversibel kaputtes an dir.
eine gleichgültigkeit von alltagsdurchfahrendem ausmaß formatierte jeglichen wert von sinn : du lebtest an der gleichgültigkeit und gingst daran kaputt.
e s w a r z e i t dagegen anzuschreiben, dagegen zu atmen, selbst wenn dein herz einen takt zu viel als ertragbar auslassen müsste.
(überhaupt, wie lange schlug dein herz schon verrückt, so das es für dich normal klang: einverleibt, den ausgesetzten takt, in dem reichlich einsamkeit und liebe schwang.
Freitag, 28. Februar 2014
fermented gold
sprachfetzen hängen an seinen lippen
(ein müder panther, aus dessen maul fleischreste hängen)
ein müder blick: müde vor zeit : die zeit macht müde. mit der zeit kommen gedanken. mit der zeit verlernt er zu sprechen.
-
der mensch errichtet auf einem scherbigen meer an zeit und gefühlen sein bewusstsein : seine liebesfähigkeit scheint unbelehrbar, untröstlich. großspurig schrieb sich seine gedächtnisarbeit ein. /
ich sehe etwas, was du nicht siehst /
mit einem moment:schlaf war der wert meiner seele ausgelöscht und ich schien losgebunden von allem, was mit meiner seele kontakt [unter]hielt; was meine seele zusammenhielt, löste sich zu wirklicher, nicht zu entziffernder traurigkeit auf. und mehr : zeitlose desillusion :
sollte ich aus der unterwelt meiner gegenwart heraustreten / zurückkehren,
-
auf der flucht vor leere mit mitteln wie diesen :
ruhigen herzens sagen können : ich sterbe zusammen mit dem heutigen tag.
da er wochenlang am liebesmangel in seinem umfeld, in überfluss, degenerierte, fasste er sich ans herz und alles, was er vorfand : ernüchterung. ein ernüchternd weißes realitätsgefühl (sollte blindheit so einwirken, würde er dies blindheit nennen.)
-
formale auflösung
auslösung
mit der schönen gewissheit entscheiden zu können, ob ein gesicht trauer oder freude trägt
bis zum überstürzen entzog er sich (wieder) den korrumpierenden kräften der liebe, des liebeswahns.
-
ich habe viele menschen sterben sehen : sie starben mit jedem sonnenuntergang. auf flucht vor leere fanden sie die narkotisierendsten methoden zur erziehung ihrer willenlosigkeit : ableitung, um nur nicht für sich selbst zu sein : (an sich völlig gesund).
selbst namentlich distanzierten wir uns voneinander.
so begann der anfang vom nie wiederaufzunehmenden ende. der kompensierte ballast löste sich im eintreffen von >menschlichkeit< : trunken machte ich meinem eigenen gesichtsverlust ehre; ich setzte ihm ein denkmal mittels meiner biographie: sie sollte psychologischen schemen in erbärmlicher richtigkeit entsprechen, jawohl. entsprechend der menschheitszentrierten auffassung der welt lohnte sich für mich keine neu-findung "der" sprache mehr. was sich lohnte, war die illusion eines totalen rückzugs nach innen: diese illusion löste keinen frieden, keinen schlaf ein. viel mehr solperte ich immer wieder über die gegenwärtig entworfene landschaft meiner seele. ich stolperte und haderte, und führ mit meinen augen ganz stumpfsinnig die konturen meines körper nach, die abgründe meiner gedankenlinien entlang. die seelenlandschaft war überwuchert mit weinerlicher stasis und hysterie; diese stille hysterie nahm folgendes bild an: eine am boden sitzende frauenfigur, die statisch mit nieselregen aus blut und graphitsplittern geduscht wird. augen geschlossen (vielleicht). real gesehen fühlte sich so (m)ein wundes herz an. und jeder wink an hoffnung war ein reflex an irrationaler (lebens)freude. selbstreflex bis hin zur übereinstimmung von sein und nicht-sein.
(ein müder panther, aus dessen maul fleischreste hängen)
ein müder blick: müde vor zeit : die zeit macht müde. mit der zeit kommen gedanken. mit der zeit verlernt er zu sprechen.
-
der mensch errichtet auf einem scherbigen meer an zeit und gefühlen sein bewusstsein : seine liebesfähigkeit scheint unbelehrbar, untröstlich. großspurig schrieb sich seine gedächtnisarbeit ein. /
ich sehe etwas, was du nicht siehst /
mit einem moment:schlaf war der wert meiner seele ausgelöscht und ich schien losgebunden von allem, was mit meiner seele kontakt [unter]hielt; was meine seele zusammenhielt, löste sich zu wirklicher, nicht zu entziffernder traurigkeit auf. und mehr : zeitlose desillusion :
sollte ich aus der unterwelt meiner gegenwart heraustreten / zurückkehren,
-
auf der flucht vor leere mit mitteln wie diesen :
ruhigen herzens sagen können : ich sterbe zusammen mit dem heutigen tag.
da er wochenlang am liebesmangel in seinem umfeld, in überfluss, degenerierte, fasste er sich ans herz und alles, was er vorfand : ernüchterung. ein ernüchternd weißes realitätsgefühl (sollte blindheit so einwirken, würde er dies blindheit nennen.)
-
formale auflösung
auslösung
mit der schönen gewissheit entscheiden zu können, ob ein gesicht trauer oder freude trägt
bis zum überstürzen entzog er sich (wieder) den korrumpierenden kräften der liebe, des liebeswahns.
-
ich habe viele menschen sterben sehen : sie starben mit jedem sonnenuntergang. auf flucht vor leere fanden sie die narkotisierendsten methoden zur erziehung ihrer willenlosigkeit : ableitung, um nur nicht für sich selbst zu sein : (an sich völlig gesund).
selbst namentlich distanzierten wir uns voneinander.
so begann der anfang vom nie wiederaufzunehmenden ende. der kompensierte ballast löste sich im eintreffen von >menschlichkeit< : trunken machte ich meinem eigenen gesichtsverlust ehre; ich setzte ihm ein denkmal mittels meiner biographie: sie sollte psychologischen schemen in erbärmlicher richtigkeit entsprechen, jawohl. entsprechend der menschheitszentrierten auffassung der welt lohnte sich für mich keine neu-findung "der" sprache mehr. was sich lohnte, war die illusion eines totalen rückzugs nach innen: diese illusion löste keinen frieden, keinen schlaf ein. viel mehr solperte ich immer wieder über die gegenwärtig entworfene landschaft meiner seele. ich stolperte und haderte, und führ mit meinen augen ganz stumpfsinnig die konturen meines körper nach, die abgründe meiner gedankenlinien entlang. die seelenlandschaft war überwuchert mit weinerlicher stasis und hysterie; diese stille hysterie nahm folgendes bild an: eine am boden sitzende frauenfigur, die statisch mit nieselregen aus blut und graphitsplittern geduscht wird. augen geschlossen (vielleicht). real gesehen fühlte sich so (m)ein wundes herz an. und jeder wink an hoffnung war ein reflex an irrationaler (lebens)freude. selbstreflex bis hin zur übereinstimmung von sein und nicht-sein.
Samstag, 8. Februar 2014
WVVWVVWVWWWVWVVWV
als die ränder der vernunft ausradiert wurden,
blicktest du ins pure gesicht der hässlichkeit //
wer würde denn deine worte lesen?
wer würde denn erbarmen mit deinem lebensgefühl haben?
wer würde denn unprätentiös deinen lebensantrieb verstehen?
[wenn nicht einmal du selbst?] :
ohne sich selbst zu befrgen; ohne seine eigenen erinnerungen abzufragen, ohne seine urteilsfähigkeit auszufragen, ohne seine maßstäbe nachzujustieren - ohne all dies!
(einfach >dich< a:n:n:e:h:m:e:n, in worten und gefühlen)
ohne deine letzte ladung dessen, was sich nicht kontrollieren lässt,
zu entnehmen . . .
und so geistert die annahme umher,
dass wir zur einsamkeit verdammt, zur selbstbezüglichkeit treuer sind als zur wahren seelenfreiheit . . .
gibt es diese überhaupt?
worin bestünde seelenfreiheit?
in inkonsequenz.
---
DEINE ZUKUNFT SCHREIBT SICH IN DAS WEISZESTE WEISZ EIN.
---
(kunst allein ist der einzige ausdruck eigentlicher perfektion)
blicktest du ins pure gesicht der hässlichkeit //
wer würde denn deine worte lesen?
wer würde denn erbarmen mit deinem lebensgefühl haben?
wer würde denn unprätentiös deinen lebensantrieb verstehen?
[wenn nicht einmal du selbst?] :
ohne sich selbst zu befrgen; ohne seine eigenen erinnerungen abzufragen, ohne seine urteilsfähigkeit auszufragen, ohne seine maßstäbe nachzujustieren - ohne all dies!
(einfach >dich< a:n:n:e:h:m:e:n, in worten und gefühlen)
ohne deine letzte ladung dessen, was sich nicht kontrollieren lässt,
zu entnehmen . . .
und so geistert die annahme umher,
dass wir zur einsamkeit verdammt, zur selbstbezüglichkeit treuer sind als zur wahren seelenfreiheit . . .
gibt es diese überhaupt?
worin bestünde seelenfreiheit?
in inkonsequenz.
---
DEINE ZUKUNFT SCHREIBT SICH IN DAS WEISZESTE WEISZ EIN.
---
(kunst allein ist der einzige ausdruck eigentlicher perfektion)
oh,gold don't rust
am ende des tages zerfällt dein ich
und du fragst dich, wer bin ich
: : :
kunst ist für alle da
da ist kunst für alle
ist da kunst für alle
für alle ist kunst da
ist kunst für alle da
und du fragst dich, wer bin ich
: : :
kunst ist für alle da
da ist kunst für alle
ist da kunst für alle
für alle ist kunst da
ist kunst für alle da
Freitag, 24. Januar 2014
(paullus) janus
[1'1'14]
: dein herz lässt mein herz rosten :
du erwartest,
nämlich - du atmest aus jeder pore die erwartung, dass ich dir rückhaltlos innerlich wie äußerlich mein interesse schenke, wo du mir kein echtes entgegenbringst. in deiner verstrahlung bleicht sich meine liebesfähigkeit, mein seelenkörper rebelliert sauer gegen die masken, die unser verhältnis geschmiedet, mich aufsetzen lässt [entsetzen]
[...]
tränenkruste - schillert wie zusammengeklebte gebrochene diamanten - umsäumt salzig die augenlider : die augen, mit denen ich dich sehe. ich sehe deine seelenfarben, keine frage.
messerscharfer blutfluss : als würden sich alltagskonflikte in meinem blut kristallisieren,
[ Suicide is in my blood / It always was / But it doesn't evaporate in the light anymore ]
an den adernwänden schaben, die adernwände mit fluoreszierender säure bestreichen:
kristallisationen, die nach nicht auszusprechenden worten klingen: unaussprechlich vor wahrheit..
in wahrheit braucht es gleichgültigkeit.
ich hoffe auf eine baldige hauttransplantation, denn [...]
du kannst deine träume verkaufen.
die maske löst sich vom gesicht : du löst die maske mit händen von deinem gesicht : fäden ziehen sich [gleich staubigem gummi];
deine zeit kam unerwartet, und
durch dein bewusstsein pocht das intellektuelle totsein der letzten wochen:
du sahst weg, als die früchte deines potentials heranreiften; du schobst die ernte auf; du beobachtetest, wie die früchte herabfielen und verfaulten:
mit passivem sehen kostetest du jeden ton ihres verfaulens aus...
du glaubtest mit der fäulnis zusammenzufallen:
es schien dir natürlich, unaufhaltsam.
du konntest dich nicht überwinden, dich von den früchten zu nähren.
worin bestand nun deine nahrung?
blinde exzesse,
auf flucht;
ab einem gewissen grad hast du dich losgekoppelt von dem vitalen lebenszyklus deines ichs.
nun ist es schwer, zurückzufinden...
wiederzufinden, was dich ohnehin spalterisch >ins leben< integrierte.
ich hebe meinen seelenkern auf, der von fruchtfleisch beschützt, vom sprießen abgehalen wurde. ich trage ihn in meiner hand.
sonnengetrocknet : ich sehne mich nach tränen. im verlust trocknete die sonne unserer koexistenz meine sinnhaftigkeit aus.
ich möchte aufschreien - dieser verlust -
aber die schreie ertönen wirklich nur innerlich.
>dieses leben< härtet mich von innen ab.
weißt du, wie es ist, innerlich zu schreien?
und das unheimliche aber ist, dass die schreie ihre tonfolge modulieren; als würde ich aggressionen meiner mitmenschen innerlich entladen : reflektiren.
wie ableiten?
[reality check]
rehabilitation:
we get that flow || forget that flow
kein lieben aus überdruss
[der freie geist] : was für ein wohlgefühl
meine seele tanzt und harmonisiert in dissonanz
ich habe den sprachbereich betreten, in dem das visionäre verschallt : es hallt der urknall ohne wirkung : mein spiegelbild, das bild meines ichs, zerfällt in wortlosen reflexionen : spiegelung um spiegelung
was ich weiß, ist ...
wonach strebt meine seele momentan?
nicht nach der würde um eine produktive zukunft, wie es scheint.
(körperlicher hedonismus?)
es schmeckt so gut, diese art von aussichtslosigkeit.
[...]
: dein herz lässt mein herz rosten :
du erwartest,
nämlich - du atmest aus jeder pore die erwartung, dass ich dir rückhaltlos innerlich wie äußerlich mein interesse schenke, wo du mir kein echtes entgegenbringst. in deiner verstrahlung bleicht sich meine liebesfähigkeit, mein seelenkörper rebelliert sauer gegen die masken, die unser verhältnis geschmiedet, mich aufsetzen lässt [entsetzen]
[...]
tränenkruste - schillert wie zusammengeklebte gebrochene diamanten - umsäumt salzig die augenlider : die augen, mit denen ich dich sehe. ich sehe deine seelenfarben, keine frage.
messerscharfer blutfluss : als würden sich alltagskonflikte in meinem blut kristallisieren,
[ Suicide is in my blood / It always was / But it doesn't evaporate in the light anymore ]
an den adernwänden schaben, die adernwände mit fluoreszierender säure bestreichen:
kristallisationen, die nach nicht auszusprechenden worten klingen: unaussprechlich vor wahrheit..
in wahrheit braucht es gleichgültigkeit.
ich hoffe auf eine baldige hauttransplantation, denn [...]
du kannst deine träume verkaufen.
die maske löst sich vom gesicht : du löst die maske mit händen von deinem gesicht : fäden ziehen sich [gleich staubigem gummi];
deine zeit kam unerwartet, und
durch dein bewusstsein pocht das intellektuelle totsein der letzten wochen:
du sahst weg, als die früchte deines potentials heranreiften; du schobst die ernte auf; du beobachtetest, wie die früchte herabfielen und verfaulten:
mit passivem sehen kostetest du jeden ton ihres verfaulens aus...
du glaubtest mit der fäulnis zusammenzufallen:
es schien dir natürlich, unaufhaltsam.
du konntest dich nicht überwinden, dich von den früchten zu nähren.
worin bestand nun deine nahrung?
blinde exzesse,
auf flucht;
ab einem gewissen grad hast du dich losgekoppelt von dem vitalen lebenszyklus deines ichs.
nun ist es schwer, zurückzufinden...
wiederzufinden, was dich ohnehin spalterisch >ins leben< integrierte.
ich hebe meinen seelenkern auf, der von fruchtfleisch beschützt, vom sprießen abgehalen wurde. ich trage ihn in meiner hand.
sonnengetrocknet : ich sehne mich nach tränen. im verlust trocknete die sonne unserer koexistenz meine sinnhaftigkeit aus.
ich möchte aufschreien - dieser verlust -
aber die schreie ertönen wirklich nur innerlich.
>dieses leben< härtet mich von innen ab.
weißt du, wie es ist, innerlich zu schreien?
und das unheimliche aber ist, dass die schreie ihre tonfolge modulieren; als würde ich aggressionen meiner mitmenschen innerlich entladen : reflektiren.
wie ableiten?
[reality check]
rehabilitation:
we get that flow || forget that flow
kein lieben aus überdruss
[der freie geist] : was für ein wohlgefühl
meine seele tanzt und harmonisiert in dissonanz
ich habe den sprachbereich betreten, in dem das visionäre verschallt : es hallt der urknall ohne wirkung : mein spiegelbild, das bild meines ichs, zerfällt in wortlosen reflexionen : spiegelung um spiegelung
was ich weiß, ist ...
wonach strebt meine seele momentan?
nicht nach der würde um eine produktive zukunft, wie es scheint.
(körperlicher hedonismus?)
es schmeckt so gut, diese art von aussichtslosigkeit.
[...]
Montag, 13. Januar 2014
mehrwert
es ist keine kompensation...keine "verschiebung", keine flucht...
es ist die aktualität meiner präsenz, mein tatsächliches interesse, mein direkter lebensinhalt. nimm diese matierie als solche an, wenn du mich verstehst. ich "stehe zu" meiner schwäche.
ich stehe zu meiner sensibilität, ohne sie in psychologischen erklärungen gleich bloßstellungen und simplifizierungen gepresst zu sehen.
ich klammere mich nicht daran, denn meine seele findet in ihnen sowieso keinen halt.
woran ich glaube, ist - das leben als experiment und prozess;
mein bewusstsein 'spontan' zu entfalten und zugleich gedeihen zu sehen.
und selbst in stunden um stunden durchlebter lethargie, selbstvergessenheit, total mangelhafter produktivität bleibt das bewusstsein bestehen und streift hermetische denkschleifen ab.
aber ich will nun doch mehr zeigen, was >in mir steckt<.
wie schwer ist es, angesichts oder abgesehen von bisherigen leistungen und erlebnissen - liebe, stolz,
anerkennung
für sein selbst zu empfinden, nein - zu behaupten!
zu denken und zu fühlen: >im grunde< : "ich bin einzigartig und das ist gut. es ist 'gut', wie sich meine haut formt; es ist 'gut', welche körpergröße ich erreicht habe; es ist 'gut', wie ich worte ausspreche...
und so viel mehr!
: : : mehrwert : : : [[eigenwert]]
dass sich mein organismus regenerieren kann; dass ich nicht angekommen bin und suche. . .
dass ich fühlen kann, was mein körper und meine seele brauchen.
dass 'das leben' experimentell und ... [...]
es ist die aktualität meiner präsenz, mein tatsächliches interesse, mein direkter lebensinhalt. nimm diese matierie als solche an, wenn du mich verstehst. ich "stehe zu" meiner schwäche.
ich stehe zu meiner sensibilität, ohne sie in psychologischen erklärungen gleich bloßstellungen und simplifizierungen gepresst zu sehen.
ich klammere mich nicht daran, denn meine seele findet in ihnen sowieso keinen halt.
woran ich glaube, ist - das leben als experiment und prozess;
mein bewusstsein 'spontan' zu entfalten und zugleich gedeihen zu sehen.
und selbst in stunden um stunden durchlebter lethargie, selbstvergessenheit, total mangelhafter produktivität bleibt das bewusstsein bestehen und streift hermetische denkschleifen ab.
aber ich will nun doch mehr zeigen, was >in mir steckt<.
wie schwer ist es, angesichts oder abgesehen von bisherigen leistungen und erlebnissen - liebe, stolz,
anerkennung
für sein selbst zu empfinden, nein - zu behaupten!
zu denken und zu fühlen: >im grunde< : "ich bin einzigartig und das ist gut. es ist 'gut', wie sich meine haut formt; es ist 'gut', welche körpergröße ich erreicht habe; es ist 'gut', wie ich worte ausspreche...
und so viel mehr!
: : : mehrwert : : : [[eigenwert]]
dass sich mein organismus regenerieren kann; dass ich nicht angekommen bin und suche. . .
dass ich fühlen kann, was mein körper und meine seele brauchen.
dass 'das leben' experimentell und ... [...]
Sonntag, 5. Januar 2014
(überreste aus dezember)
als die angst [er denkt, seine seele müsste ertragen, was er nicht ertragen kann] :
verarbeitungsfähigkeit, zusammengebrochen
verbrannte haut
schaben an inneren wänden
als die realität hereinbrach, fuhr er seine wunden lange entlang
lange - länger als das wort, ob geschrieben oder ausgesprochen: schon lange entsprach die typographische sowie mündliche beschaffenheit von worten nicht mehr dem, wie seine seele erlebte. dysmorph: in gestaltloser angst fasst er sein lebensgefühl auf : wie kann er mit einem denaturierten lebenssinnorgan weiter [machen]?
diese wunde..diese eine wunde: [in scham] gebannt, sie rührt am wunden punkt aller wunden: als würde sein wesen einem ursprung, einem einzigen geheimnis entspringen, welches sich im laufe seiner lebenszeit [>chronisch<] in ängste verschlüsselt: wahrheit durch schmerz:
ratlos : verschluckt an nicht-gefundenen worten. wie die aggression, die lebenslange reihe an aggressionen bewältigen, ohne daran unterzugehen, in noch komplexere bahnen vorzudringen?
-
arktische fäden um sein herz: er umkreist traumatisch sein erinnerungsvermögen : die sätze fallen wie sein selbstgefühl - transtraumatisch - das schien seinen momentanen zustand treffend zu fassen...
gedankensplitter festhalten...
-
verarbeitungsfähigkeit, zusammengebrochen
verbrannte haut
schaben an inneren wänden
als die realität hereinbrach, fuhr er seine wunden lange entlang
lange - länger als das wort, ob geschrieben oder ausgesprochen: schon lange entsprach die typographische sowie mündliche beschaffenheit von worten nicht mehr dem, wie seine seele erlebte. dysmorph: in gestaltloser angst fasst er sein lebensgefühl auf : wie kann er mit einem denaturierten lebenssinnorgan weiter [machen]?
diese wunde..diese eine wunde: [in scham] gebannt, sie rührt am wunden punkt aller wunden: als würde sein wesen einem ursprung, einem einzigen geheimnis entspringen, welches sich im laufe seiner lebenszeit [>chronisch<] in ängste verschlüsselt: wahrheit durch schmerz:
ratlos : verschluckt an nicht-gefundenen worten. wie die aggression, die lebenslange reihe an aggressionen bewältigen, ohne daran unterzugehen, in noch komplexere bahnen vorzudringen?
-
arktische fäden um sein herz: er umkreist traumatisch sein erinnerungsvermögen : die sätze fallen wie sein selbstgefühl - transtraumatisch - das schien seinen momentanen zustand treffend zu fassen...
gedankensplitter festhalten...
-
Dienstag, 31. Dezember 2013
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
((( eines will ich der ganzen welt sagen, aus ganzem seelenkörper heraus, ich will es der ganzen welt mitteilen - meine atemzüge, mein arbeitstempo, mein tonfall..alles scheint <es> auszudrücken )))
:
i c h l i e b e d i c h
::::::::::::::::::::::::::::::: ::::::: ::::::: :::: ::: :: :
Montag, 16. Dezember 2013
einfach nicht leicht
es war schrecklich deine hereingefallene abwesenheit zu spüren: sie glich einer unhintergehbaren tatsache : in diesem moment hatte ich dich tatsächlich verloren, diktierte mir mein bewusstsein.
es ist nicht leicht || einfach nicht leicht.
es ist nicht leicht : mein ich zu rehabilitieren, nachdem sinnfrei, radikal und rasant in das vitale zentrum seiner liebesfähigkeit eingeschnitten wurde, scheinbar abgesprochen bis an die grenzen der persönlichen erträglichkeit.
(mit niemandem >abgesprochen<)
ich meine, meine gesamte liebesfähigkeit deformiert | überformt mit verlustgefühl, einem nicht nachvollziehbaren verlustgefühl. und nun, mein ganzer seelenkörper ramponiert. ich weiß nicht, ob mit der zeit die wunden einschnitte verheilen, und ich die sicherheit meines liebens je wieder ausleben kann. wie soll ich leben, angesichts meiner sensibilität, wohin und worin kann ich sie ableiten? es ist nicht leicht.
ausgebreitet vor meinen sinnen der zugerichtete zustand meiner seelenlandschaft.
es geht nicht nur um dich; es geht um alle mitmenschen. ich bilde keine solide zutraulichkeit...alles so fragil und intensiv für mich...so kann ich nicht weiter...
worin liegt der grundkonflikt meines ichs, welchen er mal heftiger, mal subtiler austrägt? und wenn ich ihn bereits eingesehen, was weiter? wie weiter?
in luzider absprache mit der stille :
es empfängt mich jetzt schmerz, wie die dinge werden. rasereien an reizen; bestechend schön bis ins knochenmark meiner >ideen<, mentaler gebilde; erschütternd traurig, fragwürdig, lustig, ernst oder sinnlos...
liquide pupillen ..::.. strapazierte abgabefristen ..::.. aufgeschobene, fragwürdige dialoge ..::..
übertönt und jeder moment vertont den charakter >aufs neue< ... ein sich selbst vergessendes Neues, aktualisiert in natürlicher vergessensreif - vergessen gleicht anfangen, diesem wieder-und wieder-anfangen von augenblicken : fluss der zeit
es ist nicht leicht || einfach nicht leicht.
es ist nicht leicht : mein ich zu rehabilitieren, nachdem sinnfrei, radikal und rasant in das vitale zentrum seiner liebesfähigkeit eingeschnitten wurde, scheinbar abgesprochen bis an die grenzen der persönlichen erträglichkeit.
(mit niemandem >abgesprochen<)
ich meine, meine gesamte liebesfähigkeit deformiert | überformt mit verlustgefühl, einem nicht nachvollziehbaren verlustgefühl. und nun, mein ganzer seelenkörper ramponiert. ich weiß nicht, ob mit der zeit die wunden einschnitte verheilen, und ich die sicherheit meines liebens je wieder ausleben kann. wie soll ich leben, angesichts meiner sensibilität, wohin und worin kann ich sie ableiten? es ist nicht leicht.
ausgebreitet vor meinen sinnen der zugerichtete zustand meiner seelenlandschaft.
es geht nicht nur um dich; es geht um alle mitmenschen. ich bilde keine solide zutraulichkeit...alles so fragil und intensiv für mich...so kann ich nicht weiter...
worin liegt der grundkonflikt meines ichs, welchen er mal heftiger, mal subtiler austrägt? und wenn ich ihn bereits eingesehen, was weiter? wie weiter?
in luzider absprache mit der stille :
es empfängt mich jetzt schmerz, wie die dinge werden. rasereien an reizen; bestechend schön bis ins knochenmark meiner >ideen<, mentaler gebilde; erschütternd traurig, fragwürdig, lustig, ernst oder sinnlos...
liquide pupillen ..::.. strapazierte abgabefristen ..::.. aufgeschobene, fragwürdige dialoge ..::..
übertönt und jeder moment vertont den charakter >aufs neue< ... ein sich selbst vergessendes Neues, aktualisiert in natürlicher vergessensreif - vergessen gleicht anfangen, diesem wieder-und wieder-anfangen von augenblicken : fluss der zeit
bleichung
ausgesogen bis auf den letzten puls an blut
lässt du mich nun zurück als gebleichte hülle;
in fröhlichem verstrahlen meiner art:
deine verstrahlung bleichte die farbechte beweglichkeit meiner seele aus,
du überlagertest meine frequenzen mit selbstgefälligkeit:
ich weiß nicht was genau in >dir< nach sprachlicher gefälligkeit süchtelte...
deine seele glimmte in immer wieder tonlosem chaos auf: es schien mich das chaos deiner [...]
weil ich darin nie geborgenheit finden könnte?
eine heranwachsende lebensfreude, gleich lebensstadien einer menschlichen existenz?
es erschallte widerspenstig, aber ehlich dein seelenkörper in meinem und >unser dritter< trat ab in oberflächlichem halbmatt, jedes mal aufs neue bei unseren wiedersehen, halb und matt seine sprache ausdrückend, er drückte mir ein leeres blatt in die hand, sichtbar durch das licht deiner verstrahlung, aber für mich schwer "einsehbar" : er meinte, WIR sollen es beschriften, bemalen und bedecken, ein quantum an existenzmöglichkeit abdecken..den tagesbedarf einer seele an sinn abdecken..
es wurde zu einem foto, den ein subtiler alltagsfilm überzog (grell für meinen geschmack trübe grelle).
ich lege es ab.
lässt du mich nun zurück als gebleichte hülle;
in fröhlichem verstrahlen meiner art:
deine verstrahlung bleichte die farbechte beweglichkeit meiner seele aus,
du überlagertest meine frequenzen mit selbstgefälligkeit:
ich weiß nicht was genau in >dir< nach sprachlicher gefälligkeit süchtelte...
deine seele glimmte in immer wieder tonlosem chaos auf: es schien mich das chaos deiner [...]
weil ich darin nie geborgenheit finden könnte?
eine heranwachsende lebensfreude, gleich lebensstadien einer menschlichen existenz?
es erschallte widerspenstig, aber ehlich dein seelenkörper in meinem und >unser dritter< trat ab in oberflächlichem halbmatt, jedes mal aufs neue bei unseren wiedersehen, halb und matt seine sprache ausdrückend, er drückte mir ein leeres blatt in die hand, sichtbar durch das licht deiner verstrahlung, aber für mich schwer "einsehbar" : er meinte, WIR sollen es beschriften, bemalen und bedecken, ein quantum an existenzmöglichkeit abdecken..den tagesbedarf einer seele an sinn abdecken..
es wurde zu einem foto, den ein subtiler alltagsfilm überzog (grell für meinen geschmack trübe grelle).
ich lege es ab.
Sonntag, 15. Dezember 2013
alter ego ♡
[31.12.12]
: ich bin bloß medium :
*
darin besteht seine zeitschleife. er, die überwindung der durchschnittlichkeit, differenzierter, da von inronie abgesegneter und ausgehandelter beschluss.
er will verstanden werden, in seiner art, er suchte nach jemandem, der ihn einfach versteht, denn darin besteht für ihn lieben. verstellen, das heißt: fast unsichtbar zu werden als verstellter - in worten, taten, und schließlich...auflösung der eigenen identität. schmelz zwischen innen und außen - magie, ohnmacht, jedem moment sein bestes abzuringen | auszuwinden - bei angesinnt gänzlicher aufmerksamkeit. dieses bewusste - ja, du, ich liebe dich und ich vergewissere mich diesbezüglich jeden augenblick, während du bei mir bist. nur der schlaf setzt die vergewisserung aus. und äußere anlässe, wo ich einsehe, dass sie mir als ventil recht kommen, doch ich bin mir dessen bewusst, und jeder mensch hat ventile, ob symbolisch oder tatsächlich, ich kenne sie aus filmen und musik und büchern und spielen [also aus der kunst], ich kenne sie noch wirklicher als du.
ich stimme mein bewusstsein gleich der selbstvergessenheit ab:
ich enthebe mich aus dem >menschlichen>, weil ich es kenne. und doch, es gibt einiges, was ich an menschlichem brauche - menschlich geschaffenes, von menschenhand tangiertes [wie sichtbar oder unsichtbar die hand nun erscheint, ist gleich]. ich bin durch und durch materialist [[[die list der materie]]], die materie ist, was ich brauche, verarveite - sie macht mein leben aus. die stofflosen bereiche schaffen mir angst/missempfinden/unruhe, ... diese bereiche, wo ich die materie nicht bestimmen kann [oder will].
:
ich blicke in ihr gesicht. sie kennt mein sehen, den stellenwert meines sehens. ihr gesicht umzieht etwas materieloses. ich muss es profilieren, sonst droht mein gesichtsverlust. als katze benenne ich sie... oder etwas anderes graziles...sie hat ja auch etwas katzenhaftes an sich, oder? katzen sind mir lieb. eine liebenswürdige materie. sie brauchen ihre existenz, ihr verhalten und ihr wesen nicht zu rechtfertigen. es ist bereits gerechtfertigt. es ist einfach. sie kann ich als katze lieben. hat sie das eingesehen, wird sie nichts anders können, als mich zu lieben..andernsfalls hat sie mein prinzip von liebe nicht verstanden.
[in ihrem blick erkennt sie mein materieloses und formatiert sogleich.]
nun; ihr gesicht ist von dieser durchschnittlichen schönheit | die schönheit des durchschnitts: es müssen kompensationen einhergehen. [in ihrem fall sind es mannigfache.] ist so anstrengend, da die schönheit des durchschnitts als solche bleibt; sie ist ein angeborenes, von geburt an beschlossenes. man sieht dies alltäglich. anhand täglicher und zahlreicher maßnahmen, welche mensschen unternehmen, sieht man es. ich bin nicht sicher, ob es die schönheit gibt; aber im menschlichen bereich bleibt sie etwas elitäres, eine frage von ökonomisch-biologischem glück.
mit schönheit geht reichtum einher. doch die vermehrung inneren reichtums ["wissen"] gleicht für mich lediglich einer kompensation [auch wenn ich mich an den feinsten ihrer kondensate nähre].
bei kleidung verhält es sich anders.
ich gebe zu, unter bestimmten perspektiven erscheint mir mein gesicht prachtvoll. doch das war es nicht von anbeginn, und darin hätte der reiz der realität bestanden, schätze ich. ich schätze auch, dass, wissend, mir genau das zusteht, da es zu mir, meinen eigenen maßstäben passt. ich werde mich wohl mein leben lang an der durchschnittlichkeit reiben [wo ich sie doch ihrer macht entmächtigen könnte], aber es wird sie als solche schon permanent geben, tatsächlich, fast faktisch geben, wieso lässt sich denn sonst so vieles mit ihr benennen?
[worte sind instrumente unseres denkens; sie dienen nicht als instrumente, worte sind instrumente, ob selbst geschmiedet oder aufgefunden, dann in alle einzelteile zerschraubt und eigens zusammenmontiert, nur um sie wieder in ihrer geläufigen form wiederzufinden, dringlicher zu verwenden...und was macht man mit instrumenten?...denke an die materie...]
[[worte sind macht und macht sei schicksal, und am ende stets das gleißen, wo gegen nicht angeschrieben werden kann. das innere errichten erfolgt nach regeln, die nicht grundlos, in willkür verfasst...// eingeschrieben?]]
: ich bin bloß medium :
*
darin besteht seine zeitschleife. er, die überwindung der durchschnittlichkeit, differenzierter, da von inronie abgesegneter und ausgehandelter beschluss.
er will verstanden werden, in seiner art, er suchte nach jemandem, der ihn einfach versteht, denn darin besteht für ihn lieben. verstellen, das heißt: fast unsichtbar zu werden als verstellter - in worten, taten, und schließlich...auflösung der eigenen identität. schmelz zwischen innen und außen - magie, ohnmacht, jedem moment sein bestes abzuringen | auszuwinden - bei angesinnt gänzlicher aufmerksamkeit. dieses bewusste - ja, du, ich liebe dich und ich vergewissere mich diesbezüglich jeden augenblick, während du bei mir bist. nur der schlaf setzt die vergewisserung aus. und äußere anlässe, wo ich einsehe, dass sie mir als ventil recht kommen, doch ich bin mir dessen bewusst, und jeder mensch hat ventile, ob symbolisch oder tatsächlich, ich kenne sie aus filmen und musik und büchern und spielen [also aus der kunst], ich kenne sie noch wirklicher als du.
ich stimme mein bewusstsein gleich der selbstvergessenheit ab:
ich enthebe mich aus dem >menschlichen>, weil ich es kenne. und doch, es gibt einiges, was ich an menschlichem brauche - menschlich geschaffenes, von menschenhand tangiertes [wie sichtbar oder unsichtbar die hand nun erscheint, ist gleich]. ich bin durch und durch materialist [[[die list der materie]]], die materie ist, was ich brauche, verarveite - sie macht mein leben aus. die stofflosen bereiche schaffen mir angst/missempfinden/unruhe, ... diese bereiche, wo ich die materie nicht bestimmen kann [oder will].
:
ich blicke in ihr gesicht. sie kennt mein sehen, den stellenwert meines sehens. ihr gesicht umzieht etwas materieloses. ich muss es profilieren, sonst droht mein gesichtsverlust. als katze benenne ich sie... oder etwas anderes graziles...sie hat ja auch etwas katzenhaftes an sich, oder? katzen sind mir lieb. eine liebenswürdige materie. sie brauchen ihre existenz, ihr verhalten und ihr wesen nicht zu rechtfertigen. es ist bereits gerechtfertigt. es ist einfach. sie kann ich als katze lieben. hat sie das eingesehen, wird sie nichts anders können, als mich zu lieben..andernsfalls hat sie mein prinzip von liebe nicht verstanden.
[in ihrem blick erkennt sie mein materieloses und formatiert sogleich.]
nun; ihr gesicht ist von dieser durchschnittlichen schönheit | die schönheit des durchschnitts: es müssen kompensationen einhergehen. [in ihrem fall sind es mannigfache.] ist so anstrengend, da die schönheit des durchschnitts als solche bleibt; sie ist ein angeborenes, von geburt an beschlossenes. man sieht dies alltäglich. anhand täglicher und zahlreicher maßnahmen, welche mensschen unternehmen, sieht man es. ich bin nicht sicher, ob es die schönheit gibt; aber im menschlichen bereich bleibt sie etwas elitäres, eine frage von ökonomisch-biologischem glück.
mit schönheit geht reichtum einher. doch die vermehrung inneren reichtums ["wissen"] gleicht für mich lediglich einer kompensation [auch wenn ich mich an den feinsten ihrer kondensate nähre].
bei kleidung verhält es sich anders.
ich gebe zu, unter bestimmten perspektiven erscheint mir mein gesicht prachtvoll. doch das war es nicht von anbeginn, und darin hätte der reiz der realität bestanden, schätze ich. ich schätze auch, dass, wissend, mir genau das zusteht, da es zu mir, meinen eigenen maßstäben passt. ich werde mich wohl mein leben lang an der durchschnittlichkeit reiben [wo ich sie doch ihrer macht entmächtigen könnte], aber es wird sie als solche schon permanent geben, tatsächlich, fast faktisch geben, wieso lässt sich denn sonst so vieles mit ihr benennen?
[worte sind instrumente unseres denkens; sie dienen nicht als instrumente, worte sind instrumente, ob selbst geschmiedet oder aufgefunden, dann in alle einzelteile zerschraubt und eigens zusammenmontiert, nur um sie wieder in ihrer geläufigen form wiederzufinden, dringlicher zu verwenden...und was macht man mit instrumenten?...denke an die materie...]
[[worte sind macht und macht sei schicksal, und am ende stets das gleißen, wo gegen nicht angeschrieben werden kann. das innere errichten erfolgt nach regeln, die nicht grundlos, in willkür verfasst...// eingeschrieben?]]
Freitag, 13. Dezember 2013
lebenslust : todesfrust : lebensfrust : todeslust
sch(l)ürfend am schaum vergangener träume, korrodiert durch zeit, abgelaufen im geschmack.
(worüber schreiben?)
am liebsten würde ich die schlaflosigkeit in sprachlosigkeit ertränken; oder mich einer unkontrollierbaren sprache - die der ruhe des aussetzens dank schlaf,verantworten hingeben.
schürfen an geschäumten träumen
bestreut mit hoffnung wie mit gemahlenem glas
-
gerne würde ich morgens >die dinge< erzählen hören, wem sie in der nacht begegneten : welche tatsachen deiner seele du berührtest, was dich anrührte.
(split : screen)
-
aufgeschürft an dornen aus diamant [sie wachsen aus dem boden meines zimmers. doch jetzt, wo ich es recht bedenke, wachsen sie aus jedem boden, den ich betrete].
meine tritte, zerknirschend, lassen die gebilde ihr licht prismatisch zerfallen;
(wie ich es liebe, deren lichtfluss mit blicken in gleitendem wechsel entlangzufahren).
heute früh aß ich schwarzen sternenstaub zum frühstück, er schmeckte gut.
aber ich bedeckte mich ganzkörperlich mit goldasche, die durch fremde luft in meine lungen gelangte
<<< : >>> inspiration : what you breathe in <<< : >>>
ich hustete unaufhörlich und formte den husten zu existentiellen überlegungen,
welcher sinn sich diesmal hinter meinem sein erkennbar machte : gleitend in jene gedankengänge empfing ich eine vision psychedelischer architektur - tatsächlich, so scheint es, seelischer und farblicher natur.
wer hätte gedacht, ich könnte wortwörtlich sprachbildlich in meiner seele zuflucht :: fantastisch bewohnbare, illusionistische und tragfähige wohnstätte finden?
wer hätte gedacht, zu ende der ohnehin ausgehandelten nützlichkeit, das ich weder >dennoch< noch >deshalb< gesellschaftlich bestehe? nicht nur bestehe, nein, mit aktiver arbeit einstehen kann?
nicht in authentischen bunkern tausender schutzmechanismen [die der mensch kennt, erschafft oder abschafft, unwissend auslebt oder besorgt reflektiert, verinnerlicht oder gar nicht verinnerlicht hat] mein dasein friste?
nicht von einem bunker zum andern wandernd..
(worüber schreiben?)
am liebsten würde ich die schlaflosigkeit in sprachlosigkeit ertränken; oder mich einer unkontrollierbaren sprache - die der ruhe des aussetzens dank schlaf,
schürfen an geschäumten träumen
bestreut mit hoffnung wie mit gemahlenem glas
-
gerne würde ich morgens >die dinge< erzählen hören, wem sie in der nacht begegneten : welche tatsachen deiner seele du berührtest, was dich anrührte.
(split : screen)
-
aufgeschürft an dornen aus diamant [sie wachsen aus dem boden meines zimmers. doch jetzt, wo ich es recht bedenke, wachsen sie aus jedem boden, den ich betrete].
meine tritte, zerknirschend, lassen die gebilde ihr licht prismatisch zerfallen;
(wie ich es liebe, deren lichtfluss mit blicken in gleitendem wechsel entlangzufahren).
heute früh aß ich schwarzen sternenstaub zum frühstück, er schmeckte gut.
aber ich bedeckte mich ganzkörperlich mit goldasche, die durch fremde luft in meine lungen gelangte
<<< : >>> inspiration : what you breathe in <<< : >>>
ich hustete unaufhörlich und formte den husten zu existentiellen überlegungen,
welcher sinn sich diesmal hinter meinem sein erkennbar machte : gleitend in jene gedankengänge empfing ich eine vision psychedelischer architektur - tatsächlich, so scheint es, seelischer und farblicher natur.
wer hätte gedacht, ich könnte wortwörtlich sprachbildlich in meiner seele zuflucht :: fantastisch bewohnbare, illusionistische und tragfähige wohnstätte finden?
wer hätte gedacht, zu ende der ohnehin ausgehandelten nützlichkeit, das ich weder >dennoch< noch >deshalb< gesellschaftlich bestehe? nicht nur bestehe, nein, mit aktiver arbeit einstehen kann?
nicht in authentischen bunkern tausender schutzmechanismen [die der mensch kennt, erschafft oder abschafft, unwissend auslebt oder besorgt reflektiert, verinnerlicht oder gar nicht verinnerlicht hat] mein dasein friste?
nicht von einem bunker zum andern wandernd..
>es ist, wie es ist <
----
[nochmals]:
[in seinem herzen scheint ein gefühl von utopie eingebunkert]
er legte seine angst auf dem tisch ab. das ablegen verbrannte seine lederhaut.
Dienstag, 26. November 2013
ein blasser schimmer
die jahresringe eines baumes verschlingen sich nicht gegenseitig :
könnte man diese feststellung überwinden
indem man weiterfragt, nachfragt;
daran glaubt, verstehen zu können,
oder vielleicht sogar zu verstehen beginnt,
in ansätzen, ein entscheidendes bisschen,
oder hat man bereits dies überwunden,
indem man feststellt, nicht verstehen zu können,
zu keiner zeit, unter keinen umständen,
und vor allem nicht >als ich<
worte : kurzschlüsse am allgemeinen horizont :
herzschlaglöcher :
könnte man diese feststellung überwinden
indem man weiterfragt, nachfragt;
daran glaubt, verstehen zu können,
oder vielleicht sogar zu verstehen beginnt,
in ansätzen, ein entscheidendes bisschen,
oder hat man bereits dies überwunden,
indem man feststellt, nicht verstehen zu können,
zu keiner zeit, unter keinen umständen,
und vor allem nicht >als ich<
worte : kurzschlüsse am allgemeinen horizont :
herzschlaglöcher :
Freitag, 8. November 2013
[p]
ich wollte [p] bewusst aussparen "sie mag, er will" - sie zieht auf eine ganzheitliche kontrolle der körperlichkeit ab. posen fallen mit geschlechtlichkeit zusammen - und diese tragweite ist nicht zu unterschätzen. schau dir die immer schon gleichen gesichtsausdrücke an. so stumpf und entleert. identifizierst du dich damit? gibt es bewusste fläche zur identifikation, die man sonst vergeblich sucht..denn mit vor-bildern ist es einfacher? keine blamage, reine lust - nur lust ... wessen lust? es ist der reiz der differenzierten wiederwiederholung. ja, das finde ich irgendwie traurig, ohne an die illusion des einzig wahren zu glauben. besser so fantasien entladen >als real<. ja, das ist es wohl
aber mich plagt diese art von reduktion: versteh mich nicht falsch; es ist nur, dass mir ausgelebte realität schöner scheint. das andere ist nur dumpfe stimulanz. mich stimuliert viel eher der facettenreichtum eines menschen. kein gestelltes - und wenn verstellen witz und charme bringt, so reden wir bereits anders. ich werfe nicht alle zusammenhänge ineinander..
geplagter zwang - das sagen mir all ihre gesichter. mehr sehe ich nicht in diesen menschen. so werden sie tragflächen, ersetzbar; ihre körpersprache - eine uniform: sie stehen in unserem dienste und wir in ihrem /// nein, man muss nicht immer liebkosen, man kann auch direkt <zur sache>, aber ich habe mich verliebt ... in die echtheit sei sie zensiert, ungebleicht und mehrtönig. ich habe mich verliebt in den klang deiner stimme, in deine haut, in das gefühl neben dir, was ich so wahrnehme, neben dir seiend - es ist wohl dein lebensgefühl, es ist so zeitlos, umfassend, so prächtig; es ist tränenschön und vital und in aller mich umgebenden fiktionalität im sinne >deiner< wirklichkeit das wirkliche: dieses gefühl - eine tatsache: dieses gefühl ist eine tatsache für mich in der unendlichen dichte / verdichtung von zweifelbarem und unzweifelbarem, weil eben tatsächlich.
[...]
[1'13]
aber mich plagt diese art von reduktion: versteh mich nicht falsch; es ist nur, dass mir ausgelebte realität schöner scheint. das andere ist nur dumpfe stimulanz. mich stimuliert viel eher der facettenreichtum eines menschen. kein gestelltes - und wenn verstellen witz und charme bringt, so reden wir bereits anders. ich werfe nicht alle zusammenhänge ineinander..
geplagter zwang - das sagen mir all ihre gesichter. mehr sehe ich nicht in diesen menschen. so werden sie tragflächen, ersetzbar; ihre körpersprache - eine uniform: sie stehen in unserem dienste und wir in ihrem /// nein, man muss nicht immer liebkosen, man kann auch direkt <zur sache>, aber ich habe mich verliebt ... in die echtheit sei sie zensiert, ungebleicht und mehrtönig. ich habe mich verliebt in den klang deiner stimme, in deine haut, in das gefühl neben dir, was ich so wahrnehme, neben dir seiend - es ist wohl dein lebensgefühl, es ist so zeitlos, umfassend, so prächtig; es ist tränenschön und vital und in aller mich umgebenden fiktionalität im sinne >deiner< wirklichkeit das wirkliche: dieses gefühl - eine tatsache: dieses gefühl ist eine tatsache für mich in der unendlichen dichte / verdichtung von zweifelbarem und unzweifelbarem, weil eben tatsächlich.
[...]
[1'13]
legierte ablagerungen
es lagerte sich gold in den adern ab
-
'ständige erreichbarkeit macht unerreichbar'
-
"sei vielfältig wie das universum"
-
im moment ganzer einsamkeit: wehr, mich auszutauschen. einfach rückzug nach innen, bis ins nichts. und alles erscheint fremder, alles wird fremder, und die worte, nach innen abgeleitet, gleichen einer explosion nach innen und niemand kann mich mehr erreichen.
-
ich gebe mich der göttlichen stille hin.
-
[das göttliche in mir: ein unmenschlicher spaß]
-
heute war ein toter
tag: ich war tot vor warten, tot vor kotzen, tot vor selbstreflexion, tot vor wortkargheit, tot vor entfremdung, tot vor müdigkeit und vor allem tot vor selbstreflexion!!!
-
wenn ich an das wunder deiner worte glaube, bedeutet es, dass meine lebenszellen danach streben werden: als wärest du das entsprechende licht für die solarzellen meiner sonne.
-
einsam in seiner welt: trostlos einsam, er zerfällt in sich vergessenden atemzügen: wie, "atemzüge vergessen"?..
-
ich zeichnete die ganze welt - aber nicht mit händen
- - -
die lebenslinien fluktieren ins göttliche.
ich höre wieder alle tonspuren!
(schlafverkrustete augen)
kommt zu mir, meine freunde!
ich habe euch nicht erwartet ♥
sehnsuchtsflucht ins bildliche
nachdem du dein selbstvertrauen verloren hast...
[die würze der stille]
(als hätte ich es länger als tatsächlich gemacht)
-
who really cares if you're running
-
in the twilight zone
.
und als du dachtest, ich wäre für immer fort,
kam ich zurück.
meinen geist entrümpeln,
ohne die lebensgeister auszutreiben:
denn es schien plötzlich leicht und fällig:
ins reine zu kommen:
(das reine: seine haut zu spüren,
seine konzentration vollends zu manifestieren,
seinen körper geschmeidig zu bewegen)
(die körpersprache der vitalität
kein hinken, kein zucken, kein stottern)
vor allem : gleitender tanz ♡
-
und du hast alles hingegeben für eine stimmung - die reflexion um eine stimmung!
deine ausflüge in die parallelwelt
-
-
'ständige erreichbarkeit macht unerreichbar'
-
"sei vielfältig wie das universum"
-
im moment ganzer einsamkeit: wehr, mich auszutauschen. einfach rückzug nach innen, bis ins nichts. und alles erscheint fremder, alles wird fremder, und die worte, nach innen abgeleitet, gleichen einer explosion nach innen und niemand kann mich mehr erreichen.
-
ich gebe mich der göttlichen stille hin.
-
[das göttliche in mir: ein unmenschlicher spaß]
-
heute war ein toter
tag: ich war tot vor warten, tot vor kotzen, tot vor selbstreflexion, tot vor wortkargheit, tot vor entfremdung, tot vor müdigkeit und vor allem tot vor selbstreflexion!!!
-
wenn ich an das wunder deiner worte glaube, bedeutet es, dass meine lebenszellen danach streben werden: als wärest du das entsprechende licht für die solarzellen meiner sonne.
-
einsam in seiner welt: trostlos einsam, er zerfällt in sich vergessenden atemzügen: wie, "atemzüge vergessen"?..
-
ich zeichnete die ganze welt - aber nicht mit händen
- - -
die lebenslinien fluktieren ins göttliche.
ich höre wieder alle tonspuren!
(schlafverkrustete augen)
kommt zu mir, meine freunde!
ich habe euch nicht erwartet ♥
sehnsuchtsflucht ins bildliche
nachdem du dein selbstvertrauen verloren hast...
[die würze der stille]
(als hätte ich es länger als tatsächlich gemacht)
-
who really cares if you're running
-
in the twilight zone
.
und als du dachtest, ich wäre für immer fort,
kam ich zurück.
meinen geist entrümpeln,
ohne die lebensgeister auszutreiben:
denn es schien plötzlich leicht und fällig:
ins reine zu kommen:
(das reine: seine haut zu spüren,
seine konzentration vollends zu manifestieren,
seinen körper geschmeidig zu bewegen)
(die körpersprache der vitalität
kein hinken, kein zucken, kein stottern)
vor allem : gleitender tanz ♡
-
und du hast alles hingegeben für eine stimmung - die reflexion um eine stimmung!
deine ausflüge in die parallelwelt
-
Dienstag, 5. November 2013
hochgefragt
endräucherung
ich räuchere den schein deiner fassade aus, den du mit
meinen seelenkleidern schmückst : in der du das ausstellst, womit ich worte
bekleide und einfärbe : schreibmaske : maskiert mit nicht-deinen zeichen
versuchst du an meiner seite in liebender revolte zu weilen : ich gebe zu, ich
kränkle an deiner sympathie. in diesem falle, denn – so kam ich heute drauf :
nur unter inspiration, produktiver durchlässigkeit und gelebter
erinnerungswürde kann ich ‚an‘ meinen mitmenschen werden : (und selbst wenn ich
die einzige sein sollte, die >sich< inspiriert und zu leben verleitet…
von grund auf.. weißt du..
//
i believe
in what you feel
the peace of defence
//
in deinem schoß möchte ich liegen (vielleicht begraben
warden)
selbst wenn dornen in ihm sprießen und sich schwärzendes auf
das einfallende licht legt
ich glaube an das, was du fühlst.
(ich würde die dornen nicht abschlagen)
zu dir flüchten, mich in dir verflüchtigen …
auf der flucht zu mir selbst
//
>nur nicht von dieser welt<
nur nicht von dieser welt . . .
ich verlor mich im fremden lichtermeer..
dabei wollte ich ‚um jeden preis‘ die mir fremden
automatismen austreiben :
ich wollte machen, was nicht jeder konnte, was nicht jeder
machen konnte
und nun befand ich mich in einer scheinfülle, einer
desaströsen absorption des gewöhnlich ungewöhnlichen
ich habe mich an diese schönheit in gewöhnlichkeit | in
hingabe und erfüllung sah ich die menschen die sich darin .. ich kam nicht
klar: ich fand kein gleichgewicht: mich >darin< zu verlieren setzte nicht
mein leben außer kraft, doch vertrocknete meine … was? …
ich nahm wissentlich am diktat teil, (zu unvorbereitet)..das
alphabet des genusses..ich musste seinem narkotischen grundton entfliehen.
und wieder: niederschreiben. [nieder mit gewöhnlichkeit?]
ich wollte den niedersten ton meiner anscheinenden
dunkelheit auffangen, ausleben.
//
nackt legten wir uns in rosenblätter:
du schienst ihre farbe an deiner haut zu spüren,
tatsächlich.
///
als hätte mein gesamte seele in deinem blick gewohnt.
und dann
nichts als musik
//
hol luft, hol noch einmal luft und dein bewusstsein wird : :
nichts als musik : :
mein blut stöhnt; ich bin bereit zu gehen.
ich glaube, die rampe stürzte ein: und ich sah nichts außer
demolierte gesichter (ihre augen waren sozusagen das ganze gesicht) als ich
jemanden denken hörte : die stimmen verliefen nicht synchron mit den
lippenbewegungen!
. . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . .. . … . . . .. ….. . … . . ..
. ….. . . . … . .
//
die musik ließ sich nicht,
in nichts anderes übersetzen.
raserei
auf dass uns der tod scheide
: : secession : :
auf dass >der tod< uns scheide : denn wir sind von
anderen welten
//
zeit zurückzukehren
und das gewöhnliche zu verwehren
[ich wünschte meine liebeskrankheit wäre ein symptom
und die realität mein therapeut]
defeat : eat : repeat
der fallengelassene takt besiegelt dieses traktat
(er stellte seine tinte aus licht her)
(ihr blut = tausend töne)
//
sie würden an der banalität nicht sterben, aber verwesen
(wir müssen das anders regeln)
ich wollte dir nicht das schöne in worten geben, was du so
>dringlich< wolltest
(nur weil etwas sich gut anhörte, würde ich es dir deshalb
nicht widergeben)
das nennt man wohl
>SELBSTGEFÄLLIGKEIT<
du gefielst dir auf deiner suche nach klarheit und
berechtigung
(das wollte ich nicht unterstützen, zumindest nicht
explizit)
(die vorzeitig abgebrochene betäubung)
lass uns zusammen erbrechen / lass uns zusammen gold speien!
//
ich inhalierte unterbrochene (oder ununterbrochene?)
weltlichkeit
verzeih, das wort kam mir gerade schön in den sinn
ich inhalierte … [[[DIES]]]
und wieder verlor
ich mich im nichts-tun..
[ich fasse
mir ans herz] : erpresste schönheit
gewohnheiten
formen uns – vergiss NICHT!
//
//
Mittwoch, 23. Oktober 2013
traumraserei
als du mich vergessen hast,
geriet mein ich in vergessenheit :
es kam sich vergessensreif, überreif vor
überreif vor jugend und melancholie:
zerdachte fantasie, traumraserei / träumend,
in raserei
ich raste mit der möglichkeit
hetzte die hoffnung
setzte der wahrheit meiner herzschläge zu:
(in wahrheit schlägt mein herz für dich)
dich ich kann es nicht behaupten,
außer im freiraum meiner wirklichkeit:
wo ich denke, dass -
als du mich vergessen hast
*
'das beste ich ist einsam.' - ich beschwöre diesen grenzwert von meiner wahrheit herauf, immer wieder. um welchen preis? damit setze ich das werden unserer liebe aufs spiel: eine traurige arie, bestehend aus diesen fünf worten, da capo al fine.
die mittelmäßigkeit meines mittelmaßes /
entschleunigt:
'eine angeborene sprachlosigkeit'
sie sagen, im versagen liege das sagen;
zufallslos versagen wir, und veredeln die lücken, sich zeigend an jedem unserer tage: lücken, in denen das selbst ein eigenleben zu verfolgen scheint, und wir wissen nicht - sind diese lücken zu füllen? sind sie es wert, wahr- oder sogar ernst genommen zu werden?
lücken gleich kristallen (in denen das ich sich bricht / / licht, das uns bekleidet) und wir sehen und wir hören (und wir fühlen uns ... wie?) und wir denken und handeln;
diese lücken - worin? lässt uns die zeit doch an ihre brust, wenn wir weinen? weinen, so...ohne tränen, ohne geräusche und - ist es weinen? ich kann es nicht sagen, doch wollte ich es.
rationalisierte empathie radiert, entwesentlicht sich selbst.
in mehrfacher brechung bleibt wenigstens ein äußeres ich. der anschein eines äußeren sollte genügen, er genügt den meisten, glaube ich. das glaube ich jeden tag aufs neue festzustellen.
(und du,
du versetzt mich in ein entsetzlich aussetzendes rauschen von sprachlosigkeit)
ich lege mich in ein bad aus luft und worten
geriet mein ich in vergessenheit :
es kam sich vergessensreif, überreif vor
überreif vor jugend und melancholie:
zerdachte fantasie, traumraserei / träumend,
in raserei
ich raste mit der möglichkeit
hetzte die hoffnung
setzte der wahrheit meiner herzschläge zu:
(in wahrheit schlägt mein herz für dich)
dich ich kann es nicht behaupten,
außer im freiraum meiner wirklichkeit:
wo ich denke, dass -
als du mich vergessen hast
*
'das beste ich ist einsam.' - ich beschwöre diesen grenzwert von meiner wahrheit herauf, immer wieder. um welchen preis? damit setze ich das werden unserer liebe aufs spiel: eine traurige arie, bestehend aus diesen fünf worten, da capo al fine.
die mittelmäßigkeit meines mittelmaßes /
entschleunigt:
'eine angeborene sprachlosigkeit'
sie sagen, im versagen liege das sagen;
zufallslos versagen wir, und veredeln die lücken, sich zeigend an jedem unserer tage: lücken, in denen das selbst ein eigenleben zu verfolgen scheint, und wir wissen nicht - sind diese lücken zu füllen? sind sie es wert, wahr- oder sogar ernst genommen zu werden?
lücken gleich kristallen (in denen das ich sich bricht / / licht, das uns bekleidet) und wir sehen und wir hören (und wir fühlen uns ... wie?) und wir denken und handeln;
diese lücken - worin? lässt uns die zeit doch an ihre brust, wenn wir weinen? weinen, so...ohne tränen, ohne geräusche und - ist es weinen? ich kann es nicht sagen, doch wollte ich es.
rationalisierte empathie radiert, entwesentlicht sich selbst.
in mehrfacher brechung bleibt wenigstens ein äußeres ich. der anschein eines äußeren sollte genügen, er genügt den meisten, glaube ich. das glaube ich jeden tag aufs neue festzustellen.
(und du,
du versetzt mich in ein entsetzlich aussetzendes rauschen von sprachlosigkeit)
ich lege mich in ein bad aus luft und worten
selbstbildnis
'grau werden vor sorge' :: ich werde silber vor sorge.
alles schreit nach dir - ich liebe dich. die häuser, der himmel, mein ganzer seelenkörper, alles schreit vor sehnsucht nach dir. die sonne, der ehrgeiz, die zeit - alles schreit nach dir.
alles schreit nach dir - ich liebe dich. die häuser, der himmel, mein ganzer seelenkörper, alles schreit vor sehnsucht nach dir. die sonne, der ehrgeiz, die zeit - alles schreit nach dir.
Sonntag, 6. Oktober 2013
ich trinke unser gold
[6:13]
Seelenliebe:
Innerhalb zweier Seelen,
nicht dazwischen, sondern ineinander reflektierend,
in Wechselwirkung;
Die Liebe der Seelen:
wie und wen und was Seelen lieben,
dass sie l(i)eben
*
Eine Seelenliebe:
ich liebe deine Seele, deinen Seelenkörper, wie er mir erscheint-
noch kenne ich deinen Körper nicht und meinen befürchte ich, ...eine >seelische< Liebe -
doch manifestiert sie sich in meiner Körperlichkeit
'In Liebe':
wie du fühlst,
wie du denkst,
weil Traum dein Anteil, dein Sporn;
deine Zeitlichkeit: ein Wunder einer Existenz voller Wunder:
volles Wundern
*
[9:13]
seelenliebe - zu dir
ich fragte mich, ob ich sie zu anderen empfinde. ich denke, ich empfand sie (vor allem für männliche freunde), doch wurde sie nicht erwidert.. oder besser gesagt: ich verwechselte sie mit verliebt-sein oder..war es kein verwechseln? viel eher missverstehen?
"liebe", ja genau LIEBE! sage ich, meine ich, in dieser form von mir annehmen zu können? aus welchen gründen? forderte ich zu viel zu schnell ein?
(ich sagte, ich war verliebt.)
seelenliebe: du hast sie erwidert. wie das geschenk einer existenz angenommen.
du, in der pracht und kraft deiner liebesfähigkeit: sie kennt kein maß ohne maßlos zu 'sein'.
du hast mich empfangen, in deinem biographiepalast
deine seele hat meine in empfang genommen. empfangen heißt - willkommen heißen, an einem ort, konstruiert durch dein selbst inmitten der sichtbaren welt(en).
da gebar sich ein moment: als du meine seelenliebe erkanntest, dich darin (wieder)fandest und verlorst, an meiner seite : seite an seite, wir.
ich werde dich immer lieben, weil du liebst : : du erinnerst mich an liebe
und wir gingen seite an seite. du blicktest in den herbsthimmel, als könnten seine farben ein geheimnis anvertrauen. die farben, diese satten und echten farben, legten sich auf unsere haut. zum verlieren schön.
Seelenliebe:
Innerhalb zweier Seelen,
nicht dazwischen, sondern ineinander reflektierend,
in Wechselwirkung;
Die Liebe der Seelen:
wie und wen und was Seelen lieben,
dass sie l(i)eben
*
Eine Seelenliebe:
ich liebe deine Seele, deinen Seelenkörper, wie er mir erscheint-
noch kenne ich deinen Körper nicht und meinen befürchte ich, ...eine >seelische< Liebe -
doch manifestiert sie sich in meiner Körperlichkeit
'In Liebe':
wie du fühlst,
wie du denkst,
weil Traum dein Anteil, dein Sporn;
deine Zeitlichkeit: ein Wunder einer Existenz voller Wunder:
volles Wundern
*
[9:13]
seelenliebe - zu dir
ich fragte mich, ob ich sie zu anderen empfinde. ich denke, ich empfand sie (vor allem für männliche freunde), doch wurde sie nicht erwidert.. oder besser gesagt: ich verwechselte sie mit verliebt-sein oder..war es kein verwechseln? viel eher missverstehen?
"liebe", ja genau LIEBE! sage ich, meine ich, in dieser form von mir annehmen zu können? aus welchen gründen? forderte ich zu viel zu schnell ein?
(ich sagte, ich war verliebt.)
seelenliebe: du hast sie erwidert. wie das geschenk einer existenz angenommen.
du, in der pracht und kraft deiner liebesfähigkeit: sie kennt kein maß ohne maßlos zu 'sein'.
du hast mich empfangen, in deinem biographiepalast
deine seele hat meine in empfang genommen. empfangen heißt - willkommen heißen, an einem ort, konstruiert durch dein selbst inmitten der sichtbaren welt(en).
da gebar sich ein moment: als du meine seelenliebe erkanntest, dich darin (wieder)fandest und verlorst, an meiner seite : seite an seite, wir.
ich werde dich immer lieben, weil du liebst : : du erinnerst mich an liebe
und wir gingen seite an seite. du blicktest in den herbsthimmel, als könnten seine farben ein geheimnis anvertrauen. die farben, diese satten und echten farben, legten sich auf unsere haut. zum verlieren schön.
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