Mittwoch, 31. August 2016
am brilliantengrund
er flutete den tunnel. hinaustreiben ist manchmal leichter als hinausgehen. er wusste, sie ging und ging da unten im tunnel herum : kein tageslicht seit tagen, eine flackernde taschenlampe, die luft voll dunst, die wände organisch.
Dienstag, 9. August 2016
von raum zu raum
der nächste blutsturz liesz nicht lange auf sich warten
COMPOSE BEFORE YOU DECOMPOSE
(ich spiele aber nur was vor, wenn mir jemand zuhört.)
ich habe im keller eine leiche gefunden
auch in meinem keller liegen leichen
ich werde schreiben bis ES aufhört
ich gehe von raum zu raum, will aber ins freie
wo ist der verdammte ausgang? gibt es nur einen?
und wenn ich in der landschaft bin, vor mich hinspaziere und ihre pracht auf mich wirken lasse, zerfrisst mich die verantwortung von innen. mit jedem schritt entstehen kahle, ausgebrannte stellen. meine schritte eröffnen die darunter liegende hölle. meine sohlen reiszen die steinchen am weg mit. es schüttet bestimmt bald, ich schüttle mein haar, der wind wäscht das licht aus. ich kann nicht aufhören zu sein. berühre ich die wild blühenden, unbeschnittenen grashalme, ziehe ich eine schicht licht mit, als wäre sie ein plakat und dahinter
ein imperium, gewimmel, eine stadt - kanaldeckel, betonwände, menschen, busse, ... -
ich fass ES nicht
wo bin ich
bin ich etwa
...
ich streiche über mein gesicht, reibe vorsichtig meine augen
ich fahre mit meiner hand über den unterarm (aus zuneigung zu meiner selbst),und die haut bleibt an den fingern hängen und zieht sich fädrig mit, wie speichel zwischen zwei küssen, nein,
die haut zieht es einfach mit und hervor kommt:
.
COMPOSE BEFORE YOU DECOMPOSE
(ich spiele aber nur was vor, wenn mir jemand zuhört.)
ich habe im keller eine leiche gefunden
auch in meinem keller liegen leichen
ich werde schreiben bis ES aufhört
ich gehe von raum zu raum, will aber ins freie
wo ist der verdammte ausgang? gibt es nur einen?
und wenn ich in der landschaft bin, vor mich hinspaziere und ihre pracht auf mich wirken lasse, zerfrisst mich die verantwortung von innen. mit jedem schritt entstehen kahle, ausgebrannte stellen. meine schritte eröffnen die darunter liegende hölle. meine sohlen reiszen die steinchen am weg mit. es schüttet bestimmt bald, ich schüttle mein haar, der wind wäscht das licht aus. ich kann nicht aufhören zu sein. berühre ich die wild blühenden, unbeschnittenen grashalme, ziehe ich eine schicht licht mit, als wäre sie ein plakat und dahinter
ein imperium, gewimmel, eine stadt - kanaldeckel, betonwände, menschen, busse, ... -
ich fass ES nicht
wo bin ich
bin ich etwa
...
ich streiche über mein gesicht, reibe vorsichtig meine augen
ich fahre mit meiner hand über den unterarm (aus zuneigung zu meiner selbst),und die haut bleibt an den fingern hängen und zieht sich fädrig mit, wie speichel zwischen zwei küssen, nein,
die haut zieht es einfach mit und hervor kommt:
.
Montag, 8. August 2016
hast du kurz zeit?
die uhrzeiger sind zu gleich, um zwischen minuten und stunden erkennbar zu unterscheiden, rostig, die zeiger reiben sich aneinander,
eine kostenlose anzeige :
das blatt vor dem mund : schreib deinen namen drauf, deinen geburtstag, deine telefonnummer, deine e-mail-adresse : ich esse das blatt und beginne unser gespräch
eine kostenlose anzeige :
das blatt vor dem mund : schreib deinen namen drauf, deinen geburtstag, deine telefonnummer, deine e-mail-adresse : ich esse das blatt und beginne unser gespräch
eingesprungen / wettbewerb zwischen zeit und raum
ich kann es mit diesem wettbewerb zwischen zeit und raum nicht mehr aufnehmen. an einen punkt gelangt : kein zurück, mein beitrag vor dem ausdruck festgeschrieben : es steht fest, was ich nicht überwinden kann. es macht mich fertig. diese formvollendung ist tödlich. darf ich nein sagen?
egal, wie ich weitermache, ich kann das gesetz nicht umschreiben. und all diese versuche es zu tun würden ins schwarze deiner pupille (ein)treffen,
aber du siehst meine aufzeichnungen unter einem vorzeichen.
ich verzeichne meine nicht-existenten gefühle. ich weisz, nicht?
je länger ich lebe, desto weniger schaffe ich. ich kann nicht mehr weiter. ich bin schon so weit. der preis dieser freiheit nimmt mit meinem empfang ab, wird entwertet, sobald ich annehme.
ich ruiniere
ich tendiere
ich kann, nicht wahr?
ein kunstwerk gleicht einer vorschrift, einer anlage, einer ansage, einem vorhaben
ich habe vor aufzugeben
ich möchte nicht vorschreiben
ich sage tschau zur kunst
TSCHAU
abschied: ich scheide aus, im abseits, abseits des schiedsrichters
ich verliere den faden, schonungslos wieder,
den stählern kratzigen aus diamant
er rutscht sanft aus meinen fingern, vor mir auf den boden
lust verspüre ich keine, ihn aufzuheben.
das gewebe regeneriert sich von selbst.
[...]
egal, wie ich weitermache, ich kann das gesetz nicht umschreiben. und all diese versuche es zu tun würden ins schwarze deiner pupille (ein)treffen,
aber du siehst meine aufzeichnungen unter einem vorzeichen.
ich verzeichne meine nicht-existenten gefühle. ich weisz, nicht?
je länger ich lebe, desto weniger schaffe ich. ich kann nicht mehr weiter. ich bin schon so weit. der preis dieser freiheit nimmt mit meinem empfang ab, wird entwertet, sobald ich annehme.
ich ruiniere
ich tendiere
ich kann, nicht wahr?
ein kunstwerk gleicht einer vorschrift, einer anlage, einer ansage, einem vorhaben
ich habe vor aufzugeben
ich möchte nicht vorschreiben
ich sage tschau zur kunst
TSCHAU
abschied: ich scheide aus, im abseits, abseits des schiedsrichters
ich verliere den faden, schonungslos wieder,
den stählern kratzigen aus diamant
er rutscht sanft aus meinen fingern, vor mir auf den boden
lust verspüre ich keine, ihn aufzuheben.
das gewebe regeneriert sich von selbst.
[...]
neben der spur
neben der spur
hör ich dir zu
ein glass wasser
die augen nasser
die wunden blasser
das licht windet sich
unerbittlich
wie die farbe deiner augen
kann ich nicht bestimmen
worum es hier gehen soll
die spur wird überbewertet, ja
ich habe gerade wieder meinen namen vergessen
mein herz gleicht einer hand
und mein hirn einem vulkan
hör ich dir zu
ein glass wasser
die augen nasser
die wunden blasser
das licht windet sich
unerbittlich
wie die farbe deiner augen
kann ich nicht bestimmen
worum es hier gehen soll
die spur wird überbewertet, ja
ich habe gerade wieder meinen namen vergessen
mein herz gleicht einer hand
und mein hirn einem vulkan
Freitag, 15. Juli 2016
eine trockene träne
nichts war zu viel zwischen uns, nichts peinlich oder aufgeschoben oder lästig. das bisschen zeit. keine berührung verdächtig, keine stille unangenehm, keine bewegung lächerlich. du fragtest, warum ich dich mit offenen augen küsste: ich wollte mich satt sehen an dir, als unsere körper unaufhörlich miteinander sprachen.
die konzentration wurde zur schwebe, hautnah und knospenzart.
. . . . . . . . . . .. . . .
ich will dich trinken
unverdünnt
deine lust inhalieren
mich um dich versprühen
mit dir auflösen in nichts als lust
zersetzen
bis dein atem meinen herzschlag synchronisiert
ich will spüren, was du denkst
und ich will sehen, was du spürst
bis ich mich selbst in deinen händen vergesse
ich werde deine lippen entlang fahren, als würden sie mir antworten geben
antwort um antwort
mach bitte weiter
verschlinge mich
von dir bekomme ich nie genug und das ist gut so
*
die konzentration wurde zur schwebe, hautnah und knospenzart.
. . . . . . . . . . .. . . .
ich will dich trinken
unverdünnt
deine lust inhalieren
mich um dich versprühen
mit dir auflösen in nichts als lust
zersetzen
bis dein atem meinen herzschlag synchronisiert
ich will spüren, was du denkst
und ich will sehen, was du spürst
bis ich mich selbst in deinen händen vergesse
ich werde deine lippen entlang fahren, als würden sie mir antworten geben
antwort um antwort
mach bitte weiter
verschlinge mich
von dir bekomme ich nie genug und das ist gut so
*
Mittwoch, 15. Juni 2016
drehsinn an den nervenenden
[maerz]
leere löcher sind an die stelle meiner empfindungszentren getreten
weil du keinen unterschied mehr machst
pression um pression
ich gestehe : ich scheitere einfach so weiter.
ich will keine medikamente: ich wollte mich bis aufs äuszerste spüren, wie ich bin.
das allerletzte
vergesst mich alle
lasst mich gehen an den ort, wo mich niemand kennt,
wo nicht einmal ich selbst mich erkenne
(tragen alle krankheitsbilder dieselben titel?)
nie wieder werden wir uns wiedersehen : weil unser ich jeden tag anders ist. morgen bist du bereits fremder als das vertraute [ ], sie werden sich an deinen zeichen erfreuen, wenn du nicht mehr bist :
deine blutungen in buchstabenform
<>
hast du dich je gefragt - nur das gefragt - weil existentiell nichts anderes wichtig schien - nichts anderes! - wie so viele schönheiten möglich sind ...
<>
<
mittlerweile ertrage ich keine menschen mehr. ich kann höchstens die kunst nachvollziehen. ich kann nur mehr die kunst für wahr halten.
<
ich will raus, ab von den umwegen im namenlosen exil
ich habe versuchst das glück zu benennen und in menschen zu sehen, aber schaffe es nicht mehr
zu viel passiert
ich will aufhören
-
dieser stress geht unter die haut
STRESSSPIRALE
im dauerstress habe ich alles andere aus den augen verloren
leere löcher sind an die stelle meiner empfindungszentren getreten
weil du keinen unterschied mehr machst
pression um pression
ich gestehe : ich scheitere einfach so weiter.
ich will keine medikamente: ich wollte mich bis aufs äuszerste spüren, wie ich bin.
das allerletzte
vergesst mich alle
lasst mich gehen an den ort, wo mich niemand kennt,
wo nicht einmal ich selbst mich erkenne
(tragen alle krankheitsbilder dieselben titel?)
nie wieder werden wir uns wiedersehen : weil unser ich jeden tag anders ist. morgen bist du bereits fremder als das vertraute [ ], sie werden sich an deinen zeichen erfreuen, wenn du nicht mehr bist :
deine blutungen in buchstabenform
<>
hast du dich je gefragt - nur das gefragt - weil existentiell nichts anderes wichtig schien - nichts anderes! - wie so viele schönheiten möglich sind ...
<>
<
mittlerweile ertrage ich keine menschen mehr. ich kann höchstens die kunst nachvollziehen. ich kann nur mehr die kunst für wahr halten.
<
ich will raus, ab von den umwegen im namenlosen exil
ich habe versuchst das glück zu benennen und in menschen zu sehen, aber schaffe es nicht mehr
zu viel passiert
ich will aufhören
-
dieser stress geht unter die haut
STRESSSPIRALE
im dauerstress habe ich alles andere aus den augen verloren
zufälliger abfall
ich bin die nüchernheit, von der du zu fliehen versuchst
ich bin die witzfigur, die dich in deiner langeweile empfängt und abtötet
ich bin das hassenswerte des alltags
ich bin der grund deiner bedeutung
ich bin die beste aller mich umgebenden, denn ich bin
<die wahrheit>
das totgeglaubte prinzip
ich bin die anti-betäubung
ich bin das, was unvermeidbar nach jedem rausch folgt
noch ist dir der tod nicht ernüchternd genug
ich bin das toben der unaussprechlichen zweifel. ich bin der misston in deinem glücksgefühl. ich bin der dünger, der deine wurzeln vergiftet und auffrisst. verseuchtes grundwasser irritiert dich nicht. ich bin der fehler in deinem intimsten geständnis. ich bin die distanz, die sich auftut, wenn du am meisten versuchst jemanden zu erreichen, aber nicht erreichen kannst. du arbeitest dich ab. du leistest meinetwegen überstunden, zahllose und unbezahlte (!). und das in einer solch fortschrittlichen zeit. wir beide haben dies geahnt, und aussprechen wollen. so oft, bevor uns die zärtlichkeit der gegenüberliegenden stimme, das gegenüber erneut ablenkte und täuschte und glauben liesz, dieser ort wäre doch liebenswert und auf dieses misstönen käme es nicht an.
ich werde dir immer überlegen sein.
ich bin die fällige und ausgebliebene antwort auf deine frage, ob nicht doch irgendwie und irgendwo ein bisschen zwischenmenschliche wärme hier wartet und lodert und nicht ausgeht.
ich schenke dir NICHTS.
ich bin du, in deiner ganzheit; ich begleite dich und ich verstehe dich. ich war in dir von geburt an. ich bin wie deine sexualität: eine an dich gebundene, eine erlebte ganzheit.
andere kommen, wenige gehen : ich bleibe, selbst wenn du mich vergisst, und ausblendest.
ich bin der anlass, warum du dir eine bessere welt wünschst, und sei es nur für diese eine nacht,
diese eine nacht. ich bin der augenblick, wann du tatsächlich nicht mit der welt klar kommst und es spürst und nicht loswerden kannst. ich bin der blick, den du meidest, wenn du dein gesicht vom spiegel abwendest. ich bin der blick, den dir ein mensch zuwirft, wenn er dir keinerlei aufmerksamkeit schenkt: dafür bin ich verantwortlich. ich schaue zu und lasse es einfach geschehen.
ich bin der missglückte selbstverlust.
ich habe IHR von deinem wahren ich erzählt, meinetwegen verliesz sie dich bereits, als ihr eure ersten, die allerersten worte gewechselt habt.
ich bin das grundlose verschwinden.
ich bin das an deinem körper, was dich belastet. so sehr störe ich.
ich nehme dir dein kostbarstes - deine lebenszeit - und zerstöre sie vor den augen anderer. unwiderruflich
ich bin dein problem. du musst mit mir leben. ich werde so lange warten, bis zu herausgefunden hast, worum es geht. ich bin gekommen, weil du versagt hast. weil du nicht dein bestes gibst. weil du spürst, wie du richtig handeln sollst, wie du dich richtig zu anderen verhalten solltest, es aber nicht tust. da beisze ich dein gewissen wund, einfach so.
ich habe geweint, als du IHM ins gesicht gelogen hast.
ich habe geweint, vor sorge, als du unterwegs warst, und dir innerlich zu sterben zumute war. als ob sich deine lebensfreude von selbst verbrauchen würde und du könntest nichts dagegen ausrichten, auszer ein schnelleres und rauschigeres ende. du bist mitten in der gegenwart deiner nähsten mitmenschen gestorben, dieser ohnehin wenigen einigen, die dich davon abhalten alles zu hassen.
ich bin das eine wort gewesen, welches zu viel war.
ich war das eine wort, welches nicht fiel, als dein herz plötzlich zerbrach, jeden tag aufs neue. es lag dir auf der zunge, dieses wort, doch wurde es eins mit dem schmerzen in dir.
ich bin all das grau.
ich bin einfach
ich bin der fehler, den du übersehen hast, auch wenn dich andere darauf hingewiesen haben.
ich bin die witzfigur, die dich in deiner langeweile empfängt und abtötet
ich bin das hassenswerte des alltags
ich bin der grund deiner bedeutung
ich bin die beste aller mich umgebenden, denn ich bin
<die wahrheit>
das totgeglaubte prinzip
ich bin die anti-betäubung
ich bin das, was unvermeidbar nach jedem rausch folgt
noch ist dir der tod nicht ernüchternd genug
ich bin das toben der unaussprechlichen zweifel. ich bin der misston in deinem glücksgefühl. ich bin der dünger, der deine wurzeln vergiftet und auffrisst. verseuchtes grundwasser irritiert dich nicht. ich bin der fehler in deinem intimsten geständnis. ich bin die distanz, die sich auftut, wenn du am meisten versuchst jemanden zu erreichen, aber nicht erreichen kannst. du arbeitest dich ab. du leistest meinetwegen überstunden, zahllose und unbezahlte (!). und das in einer solch fortschrittlichen zeit. wir beide haben dies geahnt, und aussprechen wollen. so oft, bevor uns die zärtlichkeit der gegenüberliegenden stimme, das gegenüber erneut ablenkte und täuschte und glauben liesz, dieser ort wäre doch liebenswert und auf dieses misstönen käme es nicht an.
ich werde dir immer überlegen sein.
ich bin die fällige und ausgebliebene antwort auf deine frage, ob nicht doch irgendwie und irgendwo ein bisschen zwischenmenschliche wärme hier wartet und lodert und nicht ausgeht.
ich schenke dir NICHTS.
ich bin du, in deiner ganzheit; ich begleite dich und ich verstehe dich. ich war in dir von geburt an. ich bin wie deine sexualität: eine an dich gebundene, eine erlebte ganzheit.
andere kommen, wenige gehen : ich bleibe, selbst wenn du mich vergisst, und ausblendest.
ich bin der anlass, warum du dir eine bessere welt wünschst, und sei es nur für diese eine nacht,
diese eine nacht. ich bin der augenblick, wann du tatsächlich nicht mit der welt klar kommst und es spürst und nicht loswerden kannst. ich bin der blick, den du meidest, wenn du dein gesicht vom spiegel abwendest. ich bin der blick, den dir ein mensch zuwirft, wenn er dir keinerlei aufmerksamkeit schenkt: dafür bin ich verantwortlich. ich schaue zu und lasse es einfach geschehen.
ich bin der missglückte selbstverlust.
ich habe IHR von deinem wahren ich erzählt, meinetwegen verliesz sie dich bereits, als ihr eure ersten, die allerersten worte gewechselt habt.
ich bin das grundlose verschwinden.
ich bin das an deinem körper, was dich belastet. so sehr störe ich.
ich nehme dir dein kostbarstes - deine lebenszeit - und zerstöre sie vor den augen anderer. unwiderruflich
ich bin dein problem. du musst mit mir leben. ich werde so lange warten, bis zu herausgefunden hast, worum es geht. ich bin gekommen, weil du versagt hast. weil du nicht dein bestes gibst. weil du spürst, wie du richtig handeln sollst, wie du dich richtig zu anderen verhalten solltest, es aber nicht tust. da beisze ich dein gewissen wund, einfach so.
ich habe geweint, als du IHM ins gesicht gelogen hast.
ich habe geweint, vor sorge, als du unterwegs warst, und dir innerlich zu sterben zumute war. als ob sich deine lebensfreude von selbst verbrauchen würde und du könntest nichts dagegen ausrichten, auszer ein schnelleres und rauschigeres ende. du bist mitten in der gegenwart deiner nähsten mitmenschen gestorben, dieser ohnehin wenigen einigen, die dich davon abhalten alles zu hassen.
ich bin das eine wort gewesen, welches zu viel war.
ich war das eine wort, welches nicht fiel, als dein herz plötzlich zerbrach, jeden tag aufs neue. es lag dir auf der zunge, dieses wort, doch wurde es eins mit dem schmerzen in dir.
ich bin all das grau.
ich bin einfach
ich bin der fehler, den du übersehen hast, auch wenn dich andere darauf hingewiesen haben.
Sonntag, 17. April 2016
ein firnis in worten
existential glitch
(plötzlich war ich.)
aber der glaube
mein herz vibriert
:
und wieder : mitten in der nacht:
(ein ausgeschnittener filmriss)
schweifen ohne absicht
ich weisz ich muss mein leben verdammt endlich ändern
es reiszt mich auf
meine fehler
meine schulden
meine abwege
ins gehege der gefallenen träume
mein körper macht mir nichts vor
der geist ist schwach wie stark wie
subtiler horror
und nun wieder hier
mitten in der nacht
versuche mich auszutippen
die fehler zu kaschieren - wie gravierend müssen sie sein setzen sie doch das selbstverständliche auszer kraft
(oder liegt dies alles jenseits meiner vorstellungskraft und kontrolle)
- - -
fast wie reflexe
diese gefühle sind fast wie reflexe
licht auf wasser
sprung vom boden
abwehr der schläge
mein herzschlag unspürbar
das flimmern unerhört
ich kann nicht mehr gleiten
ins süsze wolkenbett
ins wolkige traumbeet
die minuten werden spitz
zu splittern und
ängste tränen zu stille
zu leere die beiszt
soll ich weiterreden
wo der sinn doch längst verzogen
er lässt sich nicht erziehen
nicht kultivieren als rarität
der sinn ist überall wo wir sehen
sattes schwarz auf meine augen
sattes schwarz auf meinen teller
heute will ich mich betäuben
bis ich nicht mehr bin
und die musik wird
die frage wird heller
und ich mittendrin
zu einem neuen ufer
einer schützenden wolke
bis der nächste aufwind sie auflöst
bis mein ich zerfällt
bis der text und das rauschen gefallen
und der stress ausfällt
(ab und zu schreibe ich über liebe)
(plötzlich war ich.)
aber der glaube
mein herz vibriert
:
und wieder : mitten in der nacht:
(ein ausgeschnittener filmriss)
schweifen ohne absicht
ich weisz ich muss mein leben verdammt endlich ändern
es reiszt mich auf
meine fehler
meine schulden
meine abwege
ins gehege der gefallenen träume
mein körper macht mir nichts vor
der geist ist schwach wie stark wie
subtiler horror
und nun wieder hier
mitten in der nacht
versuche mich auszutippen
die fehler zu kaschieren - wie gravierend müssen sie sein setzen sie doch das selbstverständliche auszer kraft
(oder liegt dies alles jenseits meiner vorstellungskraft und kontrolle)
- - -
fast wie reflexe
diese gefühle sind fast wie reflexe
licht auf wasser
sprung vom boden
abwehr der schläge
mein herzschlag unspürbar
das flimmern unerhört
ich kann nicht mehr gleiten
ins süsze wolkenbett
ins wolkige traumbeet
die minuten werden spitz
zu splittern und
ängste tränen zu stille
zu leere die beiszt
soll ich weiterreden
wo der sinn doch längst verzogen
er lässt sich nicht erziehen
nicht kultivieren als rarität
der sinn ist überall wo wir sehen
sattes schwarz auf meine augen
sattes schwarz auf meinen teller
heute will ich mich betäuben
bis ich nicht mehr bin
und die musik wird
die frage wird heller
und ich mittendrin
zu einem neuen ufer
einer schützenden wolke
bis der nächste aufwind sie auflöst
bis mein ich zerfällt
bis der text und das rauschen gefallen
und der stress ausfällt
(ab und zu schreibe ich über liebe)
Sonntag, 3. April 2016
clouds on fire
hochglanz
unter hochdruck
unter dauerstrom
ich wurde vorgewarnt und habe es nicht gehört.
es ist immer dasselbe :
ja oder nein
ganz oder gar nicht
inzwischen dazwischen | der versuch eines überblicks | zwischenblutungen | sichtung der dinge | querschnitte | eisige diamanten | surrealia [ wolkeneinbruch : platzregen]
SCHNITT
der himmel schleudert mir [schwarze] diamanten ins gesicht
du lässt mich fallen ins nichts als wäre nichts dabei
deine liebe zu mir ist eine laune der natur
als wäre >nichts< ständig dabei, ständiger begleiter in den kostbarsten momenten
sein urteil legte sich über sie wie ein schatten
und bedeckte all ihre facetten, details, merkmale ihrer einzigartigkeit.
SCHNITT
unter hochdruck
unter dauerstrom
ich wurde vorgewarnt und habe es nicht gehört.
es ist immer dasselbe :
ja oder nein
ganz oder gar nicht
inzwischen dazwischen | der versuch eines überblicks | zwischenblutungen | sichtung der dinge | querschnitte | eisige diamanten | surrealia [ wolkeneinbruch : platzregen]
SCHNITT
der himmel schleudert mir [schwarze] diamanten ins gesicht
du lässt mich fallen ins nichts als wäre nichts dabei
deine liebe zu mir ist eine laune der natur
als wäre >nichts< ständig dabei, ständiger begleiter in den kostbarsten momenten
sein urteil legte sich über sie wie ein schatten
und bedeckte all ihre facetten, details, merkmale ihrer einzigartigkeit.
SCHNITT
ein beschnittenes blatt
wie viel ist
ein kompliment
die aufmerksamkeit
die anerkennung
einer person wert, die
sich selbst hasst?
von eigener selbstgefälligkeit nährt?
von zweifeln zerfressen ist?
ihre eigenen probleme ein- und ausatmet?
der es nur um den schein geht?*
sicht selbst am wichtigsten ist?
*( gibt es anderes als (den) schein? )
(( brauche ich also die anerkennung gewisser anderer menschen also? ich denke nicht ... ))
mixtexturen
// im kampf gegen den äuszeren feind wurde das innere vernichtet.
|
\\ der kleine freiraum, der noch blieb : am offenen herzen
// ich fand einen platz unter ihnen. und doch blieb ich anders.
|
\\ niemand wird fragen stellen : deine stunde ist noch nicht um
// die angst raubt sein bewusstsein.
|
\\ ich gab mein wort darauf
_______________________________________________________
ich habe herausgefunden, was mich unersetzbar macht :
das zeichnen. zeichnen - so wie ich es tue : so werde ich unersetzbar
erschaffe ich etwas unersetzbares
ich wollte den lebenssinn spüren, indem ich mich unersetzbar machte { woher dieser gedanke? } und es scheint mir nur durch meine kunst und ihren freiraum möglich.
>in dieser welt< wird alles versucht, restlos verglichen zu werden. menschen, proportionen, farben, gröszen, ja selbst ausdrücke des immateriellsten.
[wer beherrscht die perfektion in ausdruckskraft?]
(ich vergleiche auch permanent - ist es ein vergleichen? - bedeutet bewusstwerden vergleichen? : abgleichen, angleichen : bewusstsein als abgleich des selbst mit zeit, umgebung, sinnesempfindungen,...)
alles wird verglichen,
das vergessen setzt ein : es setzt wünsche ein.
-
frische luft durchfuhr meine venen. das atmen fiel wieder leichter, endlich! spürbar leichter.
-
|
\\ der kleine freiraum, der noch blieb : am offenen herzen
// ich fand einen platz unter ihnen. und doch blieb ich anders.
|
\\ niemand wird fragen stellen : deine stunde ist noch nicht um
// die angst raubt sein bewusstsein.
|
\\ ich gab mein wort darauf
_______________________________________________________
ich habe herausgefunden, was mich unersetzbar macht :
das zeichnen. zeichnen - so wie ich es tue : so werde ich unersetzbar
erschaffe ich etwas unersetzbares
ich wollte den lebenssinn spüren, indem ich mich unersetzbar machte { woher dieser gedanke? } und es scheint mir nur durch meine kunst und ihren freiraum möglich.
>in dieser welt< wird alles versucht, restlos verglichen zu werden. menschen, proportionen, farben, gröszen, ja selbst ausdrücke des immateriellsten.
[wer beherrscht die perfektion in ausdruckskraft?]
(ich vergleiche auch permanent - ist es ein vergleichen? - bedeutet bewusstwerden vergleichen? : abgleichen, angleichen : bewusstsein als abgleich des selbst mit zeit, umgebung, sinnesempfindungen,...)
alles wird verglichen,
das vergessen setzt ein : es setzt wünsche ein.
-
frische luft durchfuhr meine venen. das atmen fiel wieder leichter, endlich! spürbar leichter.
-
du bist nicht das, für was ich dich halte
du bist eine kaputte fantasie
die maske wurde zu deinem gesicht::´
ich blickte dahinter und fand nichts
gar nichts
ich höre immer nur deine stimme
mein herz schlägt auf
ein stummer schrei
ein reminder,
es ist noch nicht vorbei
es ist doch schon längst vorbei
vorbei mit dem unsinn
weg ist die farbe, die schön war wie wasser
ich trank deine küsse als hätte ich alle zeit der welt
bevor die nächste sekunde beginnt
und mein ich zerfällt
| | | | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||| | | | |
der einfall auszufallen
seit du nicht mehr bei mir bist
wache ich auf bis mich der schlaf auffrisst
wache ich, bis ich deine küsse vergesse
das neue, unbekannte bleibt nicht namenlos
als trüge die zukunft deine unterschrift
-
der zufall aufzufallen
-
es geht um frequenzen, die sonst niemand hört
liebesrauschen
|3|3|16|
ich koste den liebesrausch aus : tonnen verneinender stunden, ätzender tränen, missverstandener gesten, missbrauchter muse fallen von mir ab : ich atme nichts als [ ] : ich will <es> auskosten.
ein vorschein : bis dies etwas wieder zusammenbricht (versichere ich dir) :
bis die sicherheit durchbrennt
|
mein herz hat seine metallische kühle wiedererlangt
diese kühle rettet mich vor überhitzung
'ein schritt vor, zwei zurück'
zwei mal so schnell werde ich verschwinden, als wäre es nie passiert
als gäbe es nur mehr das nichts zwischen uns
mein schuldbewusstsein verdoppelt sich
und zwei augenblicke lang
fühle ich diesen abschied für immer
doppelt so stark mit jedem ersten mal : mit jedem neuen verlieben
doppelt so oft stelle ich mich infrage (mein fühlen, die wahrheit meiner gefühle)
________________________________________________________________
ich verneine die hoffnung je nach grad der liebe
//wenn sie aufgeregt sind, kennen sie keine unterschiede.//
|
//in deinen augen las ich die worte, die du nichts aussprachst.
|
//stern meines lebens
ich koste den liebesrausch aus : tonnen verneinender stunden, ätzender tränen, missverstandener gesten, missbrauchter muse fallen von mir ab : ich atme nichts als [ ] : ich will <es> auskosten.
ein vorschein : bis dies etwas wieder zusammenbricht (versichere ich dir) :
bis die sicherheit durchbrennt
|
mein herz hat seine metallische kühle wiedererlangt
diese kühle rettet mich vor überhitzung
'ein schritt vor, zwei zurück'
zwei mal so schnell werde ich verschwinden, als wäre es nie passiert
als gäbe es nur mehr das nichts zwischen uns
mein schuldbewusstsein verdoppelt sich
und zwei augenblicke lang
fühle ich diesen abschied für immer
doppelt so stark mit jedem ersten mal : mit jedem neuen verlieben
doppelt so oft stelle ich mich infrage (mein fühlen, die wahrheit meiner gefühle)
________________________________________________________________
ich verneine die hoffnung je nach grad der liebe
//wenn sie aufgeregt sind, kennen sie keine unterschiede.//
|
//in deinen augen las ich die worte, die du nichts aussprachst.
|
//stern meines lebens
Dienstag, 16. Februar 2016
#########v#o#r#b#e#i#g#e#r#a#u#s#c#h#t#########
den pegel werde ich halten, und den stift, und den mund nur öffnen, um atem zu holen, zug um zug, schluck um schluck
R A U S C H
die zeit rauscht vorbei
THE POWER OF RAUSCH
[ich bin rasend verliebt in dich]
immer nur her mit euren sorgen -
mein herz ist ein groszes gefäsz und mein hirn ein noch gröszeres : es passiert, so viel passiert, auch wenn es mir nicht passt,
und ich werde es trotzdem nicht passend machen.
(passt das für dich?)
[du verpasst mir die nächste abfuhr, weit wie breit blutet der schmerz darüber aus mir heraus, doch hält mich die haut; zum glück haben wir haut : sie spannt sich um unser wildes wuchern im inneren, sie umzäunt das bunte treiben unsrer innereien | und wenn du heute nicht gestorben bist, dann wirst du es morgen. NEYN. und wenn du heute nicht gestorben bist, wirst du es morgen umso mehr? NEYN. und wenn du heute nicht gestorben bist, wirst du es morgen umso weniger. NEYN. und wenn du heute nicht gestorben bist, wirst du SCHNITT und wenn du heute nicht gestorben bist? SCHNITT du bist heute gestorben, wie alles und jeder andere. und weil du täglich stirbst, bemühe dich, dabei nicht verloren zu gehen. was verlieren? im verlust liegt doch die lust? (war das lustig??)
immer nur her mit den zeichen !!!
bis wir den sinn erreichen,
wird es sowieso nicht reichen.
die bleichen pfoten
geräuschloses wandern im flur
(wen willst du damit erreichen?)
---
EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON
die zeit rauscht vorbei
THE POWER OF RAUSCH
[ich bin rasend verliebt in dich]
immer nur her mit euren sorgen -
mein herz ist ein groszes gefäsz und mein hirn ein noch gröszeres : es passiert, so viel passiert, auch wenn es mir nicht passt,
und ich werde es trotzdem nicht passend machen.
(passt das für dich?)
[du verpasst mir die nächste abfuhr, weit wie breit blutet der schmerz darüber aus mir heraus, doch hält mich die haut; zum glück haben wir haut : sie spannt sich um unser wildes wuchern im inneren, sie umzäunt das bunte treiben unsrer innereien | und wenn du heute nicht gestorben bist, dann wirst du es morgen. NEYN. und wenn du heute nicht gestorben bist, wirst du es morgen umso mehr? NEYN. und wenn du heute nicht gestorben bist, wirst du es morgen umso weniger. NEYN. und wenn du heute nicht gestorben bist, wirst du SCHNITT und wenn du heute nicht gestorben bist? SCHNITT du bist heute gestorben, wie alles und jeder andere. und weil du täglich stirbst, bemühe dich, dabei nicht verloren zu gehen. was verlieren? im verlust liegt doch die lust? (war das lustig??)
immer nur her mit den zeichen !!!
bis wir den sinn erreichen,
wird es sowieso nicht reichen.
die bleichen pfoten
geräuschloses wandern im flur
(wen willst du damit erreichen?)
---
EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON
Freitag, 12. Februar 2016
auszug aus der wörterbuchführung
scheintodmüde
platzwahlbetrug
sprachraumvermietung
sprachfehlersuche
sehnsuchthilfe
schriftartenschutz
WELTBILDSCHIRM
mutterschutzweste
notenschlüsselbein
herzschlaglöcher
lichtspielregeln
mutterkuchenstück
geistreichtum
geburtsaktuell
hungersnotbremse
nachrufschädigung
[...[...[...[...[
platzwahlbetrug
sprachraumvermietung
sprachfehlersuche
sehnsuchthilfe
schriftartenschutz
WELTBILDSCHIRM
mutterschutzweste
notenschlüsselbein
herzschlaglöcher
lichtspielregeln
mutterkuchenstück
geistreichtum
geburtsaktuell
hungersnotbremse
nachrufschädigung
[...[...[...[...[
|❅ ❄ ❆ EINGESCHRÄNKTER WINTERDIENST ! Begehren auf eigene Gefahr |
Euer Ehren!
Darf ich meines Nächsten Mann nicht begehren?
-=[ Soll ich das das Alphabet neu bestimmen? ]=-
BEGEHREN
BEGEHREN
B E G E H R E N
ich begehre die Leichtigkeit von Frischwasser
ich begehre die Wärme der Frühlingssonne
ich begehre das Rauschen der Stille
ich begehre die Reinheit von Lebensfreude
ich begehre die freie Schönheit
ich begehre die heilsame Wahrheit
ich begehre die verdaubare Nahrung
ich begehre die notwendige Einsamkeit
ich begehre das unaufgelöste Geheimnis
ich begehre das Wunder des Alltags
ich entehre das Wunde des Vortags
ich begehre die freie Form
ich entehre die formlose Langeweile
ich begehre das Lebendigsein
ich begehre die blendende Tödlichkeit
ich begehre das Licht
( denn ohne Licht, was wären wir ? )
ich tauche im Äther
und finde Perlen :
sympathische Partikel an Menschlichkeit
berauschende Pixel an Schönheit
Versucht zur Sucht nach Versuchen |:| auf Suche nach Sinnhaftigkeit in Abgleich mit meinem Atem
Darf ich meines Nächsten Mann nicht begehren?
-=[ Soll ich das das Alphabet neu bestimmen? ]=-
BEGEHREN
BEGEHREN
B E G E H R E N
ich begehre die Leichtigkeit von Frischwasser
ich begehre die Wärme der Frühlingssonne
ich begehre das Rauschen der Stille
ich begehre die Reinheit von Lebensfreude
ich begehre die freie Schönheit
ich begehre die heilsame Wahrheit
ich begehre die verdaubare Nahrung
ich begehre die notwendige Einsamkeit
ich begehre das unaufgelöste Geheimnis
ich begehre das Wunder des Alltags
ich entehre das Wunde des Vortags
ich begehre die freie Form
ich entehre die formlose Langeweile
ich begehre das Lebendigsein
ich begehre die blendende Tödlichkeit
ich begehre das Licht
( denn ohne Licht, was wären wir ? )
ich tauche im Äther
und finde Perlen :
sympathische Partikel an Menschlichkeit
berauschende Pixel an Schönheit
Versucht zur Sucht nach Versuchen |:| auf Suche nach Sinnhaftigkeit in Abgleich mit meinem Atem
Der Blick begehrt das Bild;
die Wahrheit begehrt das Eine :
in Schwebe bleibt die Sehn:Sucht
(die Sucht (mit)anzusehen)
Jeden Tag wird die Seelenschau angesetzt
(wie sehr ich mich vor der Hässlichkeit fürchte! Als wäre sie allein meine Todesursache, der größte Problemkomplex!..)
Darf ich meiner Nächsten Mann begehren?
Darf ich meiner Vorletzten Frau begehren?
Darf ich meiner Übernächsten Mann begehren??
Darf ich die Reaktion >bis auf Weiteres< verwehren?
[Und falls >das Weitere< ein chronisches Sterben bedeutet? Ein synchrones Sterben???
ICH GLAUBE NICHT MEHR AN DEN PHÖNIX
>> Friss die Asche auf, denn das Feuer ist erloschen und das Glühen nicht einmal mehr Erinnerung!
Das aufgewärmte Blut schmeckt abscheulich und die verarbeitete Schuld nährt blosz die Hasszellen.
In deiner Angstzelle versuchst du vergeblich erhört zu werden. Vergeblich versuchst du die grosz geschmierten Schlagworte von den Herzkammerwänden zu waschen, vergeblich versuchst du die eingebrannten Leitbilder auszulöschen : Du meinstest deine Selbstreflexion als Allzweckreiniger ver(sch)wenden zu können und schau, wohin dich dein Glaube führte : die Sehnsucht nagt unablässiger, täglicher als je zuvor [an den Nervenenden deiner Träume [ der Träume, die du wie Heiligtümer behandelt hast und nach auszen zeigtest, aber die Echtheit deines Herzgoldes wurde anzweifelbar im Einbruch anderer Menschen und zahlreicher Fakten]]]
Angefressen weilst du, in Gedanken verloren und >die Zeit< empfangend, und die Frage schreit stumm auf :
"In was für einer Welt lebe ich eigentlich?!"
Sie schreit zwischen den Zeilen unzählbarer Seiten / Zeilen / Streben || und die Streben führen zurück zu echten menschen / aber es lassen sich keine zuverlässigen Verknüpfungen mehr erstellen [keine, die deiner Sprache entsprechen...)
Entspricht deine Leere einer unverbesserlichen, weltlichen Tatsache? Einer unüberwindbaren Kategorie?
Die Transformationen des Unglücks sprengen die Bandbreite meines Mitgefühls |
ich kapituliere.
ich.
kaputte Titel eingetragen in CAPITALZZZ
MEIN KAPITAL ♥
(ohne Vorwahl)
denn die Auswahl erfolgt nach Zufall,
das Ausfallverfahren macht sich auf Kosten anderer bezahlt - eine unbezahlbare Freude, glaub mir!
Mir ist so froh zumute, dass ich den Brechreiz hinauszuzögern vermag
alles eine Schuldfrage der Zeit,
ich will dich doch nicht hänseln ! Die Gretchenfrage habe ich noch weniger begriffen, als ich ergriffen von all den Leiden meiner Mitmenschen war und versuchte, meine innere Stimme zu hören : vergebens : sie wurde übertönt [nie in heilsamen Grautönen....] und ich musste mich erneut übergeben.
Hätte die Übergabe jener Rauschmittel einen anderen Treffpunkt verdient? Ein geeigneteres Datum finden können? Und hätte ich all diese Gedanken in andere Überleitungen unterbringen sollen?
(Wie oft habe ich auf eine andere Gesetzesauslegung deiner Liebe gehofft... bis zur Unkenntlichkeit meiner Schmerzgrenzen habe ich gehofft... ich habe gehofft bis ich die Sinnlosigkeit vergessen wollte, obgleich sie bestimmte.)
Das Sinnlose bestimmt und das Ich stimmt dagegen. ///
Das Sinnlose bestimmt und das Ich stimmt dagegen. ///
Es wird noch lange dauern, bis mir Hören und Sagen vergehen... ein Leben lang.
eine frage des geschmacks
! für alle antworten, die ich nicht erhielt,
die nie ankamen
für alle worte, die ich schlucken musste,
die aufstieszen und sich
nicht verarbeiten lieszen,
die ich herauswürgte,
als könnte ich mein herz
(endlich) mit loswerden,
die ich im abfluss vermischt sah
für all die bilder, die sich in mein auge einbrennten
für alle vermeidbaren verletzungen
<<< sprache macht zu vieles gleich
leicht:
ich bin kein phönix. ich lösche meine vergangenheit nicht aus,
und ich erstrahle nicht mit neuem körper auf.
nach diesem fall kann ich nicht wiederauf[ER]stehen.
es steht in deinen augen
mit erweiterten adern lebt es sich besser?
/// netzwerksimulation
datenschutzengel
wahrzeichentabelle
regenschutzstaffel
*
totgeschlagene zeit
totgeschlagene zeit
verengte freiräume
[ich senge wortenden]
>>> synaesthesia : a confusion of sense(s) <<<
Freitag, 5. Februar 2016
ein lüsternes lächeln / proto-glitcher / /
systematisierung von lust |
es hängt ein luster
in dem sich rotes licht bricht :
als würde das zerfächerte licht in seinen scharfen und runden und verwischten konturen das system deiner lust veranschaulichen -
F A L S C H !
/ / /
als wäre >dies< mein letzter lebenstag,
mein letzter tag zu leben,
sammle ich die rauschpartikel in, die ich in meiner einsamkeit lauschend empfange
zig signale
die konzentration im glitch
ich notiere nur nachhängende tonspuren registriere ich die grundfragen / grundformen nicht mehr, so sehr ich auch wollte . . . ich bleibe hängen, und vergesse schon wieder, auf ein weiteres, dass ich das alphabet neu erfinden muss, die buchstaben neu setzen, die satzzeichen neu bestimmen
bestimmt
/ / /
konsumtiv
die schlagworte lassen mich im stich
\\\
ich komme aus einer anderen zeit und wache langsam auf
doch das erwachen ist grausam und gewaltig
die luft schmeckt nach angst
und die konzentration zerdröhnt den fokus in hunderte teile /
der tägliche schock der angstkultur
der fokus zersplittert zu schlaflosigkeit
und ich wache wund [auf]
auf in den neuen tag :
an mir haften die leichen von gestern
das alte blut wurde nicht abgepumpt
hätte ich daran etwas ändern können?
in ratlosigkeit transformiere ich satzzeichen
bis ich vergessen will
was ich aus echter freude heraus mache,
bis ich verdränge, was mir einzige ruhe spendet
der warteraum wird verschüttet,
die fröhlichen finger eingeklemmt,
meine finger fahren ziellos durch erfrischende lüft, wie leicht, wie schön diese sinnlosen bewegungen,
ich verliere mich in gedanken
als wären es gesichter, denen ich aufmerksam zuhören muss, was sie zu sagen haben :
weil sie warteten und ansgt haben, von niemandem beachtet zu werden.
kennst du eine solche angst?
die angst vor dem übergang?
die angst vor verwertbarkeit?
die angst vor zunahme? [zunahme an raum]
angst vor gewissen formen und konturen?
[als könnte sich schönheit nur in bestimmten proportionen entfalten und wehrten wir uns gegen die proportionalität, käme es einer absage und ignoranz, einem unverzeihlichen fehler, einem versäumnis gleich...]
es hängt ein luster
in dem sich rotes licht bricht :
als würde das zerfächerte licht in seinen scharfen und runden und verwischten konturen das system deiner lust veranschaulichen -
F A L S C H !
/ / /
als wäre >dies< mein letzter lebenstag,
mein letzter tag zu leben,
sammle ich die rauschpartikel in, die ich in meiner einsamkeit lauschend empfange
zig signale
die konzentration im glitch
ich notiere nur nachhängende tonspuren registriere ich die grundfragen / grundformen nicht mehr, so sehr ich auch wollte . . . ich bleibe hängen, und vergesse schon wieder, auf ein weiteres, dass ich das alphabet neu erfinden muss, die buchstaben neu setzen, die satzzeichen neu bestimmen
bestimmt
/ / /
konsumtiv
die schlagworte lassen mich im stich
\\\
ich komme aus einer anderen zeit und wache langsam auf
doch das erwachen ist grausam und gewaltig
die luft schmeckt nach angst
und die konzentration zerdröhnt den fokus in hunderte teile /
der tägliche schock der angstkultur
der fokus zersplittert zu schlaflosigkeit
und ich wache wund [auf]
auf in den neuen tag :
an mir haften die leichen von gestern
das alte blut wurde nicht abgepumpt
hätte ich daran etwas ändern können?
in ratlosigkeit transformiere ich satzzeichen
bis ich vergessen will
was ich aus echter freude heraus mache,
bis ich verdränge, was mir einzige ruhe spendet
der warteraum wird verschüttet,
die fröhlichen finger eingeklemmt,
meine finger fahren ziellos durch erfrischende lüft, wie leicht, wie schön diese sinnlosen bewegungen,
ich verliere mich in gedanken
als wären es gesichter, denen ich aufmerksam zuhören muss, was sie zu sagen haben :
weil sie warteten und ansgt haben, von niemandem beachtet zu werden.
kennst du eine solche angst?
die angst vor dem übergang?
die angst vor verwertbarkeit?
die angst vor zunahme? [zunahme an raum]
angst vor gewissen formen und konturen?
[als könnte sich schönheit nur in bestimmten proportionen entfalten und wehrten wir uns gegen die proportionalität, käme es einer absage und ignoranz, einem unverzeihlichen fehler, einem versäumnis gleich...]
unterlaufen / faserfein
je älter ich werde, umso feiner sehe ich, während ich zeichne :
die fläche zerfächert sich reichlich in flächen
faserfein
feinste fasern zerfasern zu verschiedenen formen
wo soll ich beim zeichnen beginnen einschnitte zu setzen,
( in die fasern des papiers : in die gesehene bildfläche : (...) )
wo kann ich aufhören die faserfeinheit zu missachten?
ich hätte nie angenommen, dass sich mein blick verfeinern würde :
und nun nimmt meine handführung diese neu eingestellten gradmesser an,
als hätte ich alle zeit der welt
(für diese... verdichtung)
[ sollte der stoff mehr zählen als der name?
wieso bin ich unfähig selbstständiger zu (re)generieren?
was bedeutet >selbst<ständig? ]
die fläche zerfächert sich reichlich in flächen
faserfein
feinste fasern zerfasern zu verschiedenen formen
wo soll ich beim zeichnen beginnen einschnitte zu setzen,
( in die fasern des papiers : in die gesehene bildfläche : (...) )
wo kann ich aufhören die faserfeinheit zu missachten?
ich hätte nie angenommen, dass sich mein blick verfeinern würde :
und nun nimmt meine handführung diese neu eingestellten gradmesser an,
als hätte ich alle zeit der welt
(für diese... verdichtung)
[ sollte der stoff mehr zählen als der name?
wieso bin ich unfähig selbstständiger zu (re)generieren?
was bedeutet >selbst<ständig? ]
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