Dienstag, 21. Februar 2017

etwa gefühle

ich werde nie zu ihnen gehören, unwissend warum.
ich habe vorgewarnt, dass ich kompromisse ablehne
CHAOS
alles andere als leiwand :
LIEBEN HEISZT WERTEN
dabei wollte ich der wertung entkommen, doch kann ich dieses grundprinzip nicht ablehnen. ich lehne mich weit aus dem fenster und blicke ins nirgendwo : chancenlos. mein los wurde nicht gezogen wie der tränenfilm von meiner netzhaut : ich drehe also den tränenfilm und lade zur vorstellung ein : es ist ein reges kommenundgehen : ich versuche vonden anderen kein bestimmtes verhalten zu erwarten, was ich selbst nicht pflege  : AUF AUF INS FEUER DER ÖFFENTLICHEN MEINUNG : ich werde mich nicht grundlos anstrengen. ich wollte doch nur schauen. wenn ich meine augen schliesze, dreht es mich: ich kann nicht [ver]bergen,was du siehst. etwas ruhe kehrt ein und der alltag schert erneut stolz aus. karg gesagt liegt das wunder darin, dass all dieses CHAOS von einer hauthülle, das heiszt gerade noch (sichtbar + organisch) umfasst werden kann.
ich möchte dich gerne einladen mitzukommen, aber möchte dich nicht gelangweilt vorfinden.
>ab einem gewissen punkt< schlagen die verhältnisse nämlich um - ich wüsste gern,wo dieser gewisse punkt liegt, so viele sprechen über ihn.
nein,eigentlich habe ich mir nie viel dazu, eher dabei, gedacht und finde es ein wenig schlimm,wenn andere es tun, aus voller absicht oder >auf teufel komm raus< : ich male nie den teufel an die wand und zeichne nur dann, wenn ich es nicht aushalte.
was möchte ich?
wohin soll das führen?
wie soll ich wissen wohin es führt, wenn SCHNITT
hör mal zu. auch das möchte niemand hören. niemand möchte hören, dass du etwas von grund auf ablehnst, was >die menschlichkeit< konstituiert.
ich kann meine gedankengänge nicht ausradieren, aber muss ich sie nicht festhalten?

[...]

Freitag, 17. Februar 2017

/ein/schnitt/aus/

/maerz 2016/

alles haben sie dir genommen - name, herkunft, geschlecht, sprache, ... - ich erinnere dich daran, den mund nicht zu halten - die systeme laufen von selbst ab - das ablaufdatum ist kongruent - man muss doch nicht gleich den kopf verlieren - angenommen - diese poetik kennt keine gnade - zurückgeworfen auf das selbst lebt es sich < virtual death > die weise wie du mich irritierst : schluck das warum runter und sag mir nicht schon wieder wie schön : wie du vor augen führst, dass du hasst : alles selbstläufer - ich kämpfe gegen das grundgefühl an : es bleibt. ich bin nicht hier um abzurechnen. ein messer mehr und SIE LÄSST MICH ZU RECHT ZURÜCK

/september 2016/

WARUM sollte ich all dies wollen? >warum< ist das aggressivste aller fragewörter. und ich : ein schwarzes sandkorn, das bis zur transparenz aufpoliert wurde. ich bin der überfluss, die verschwendung, wann ist die akte abgeschlossen? ich reisze sie auf, die abgeschlossene akte, sie alle haben darin etwas übersehen! das widert mich alles an. immer fehlt etwas, nie ist es genug. und ihr wichst euch gegenseitig, im kreis, die kunst : seid doch ehrlich. tausende bilder könnte ich sehen und doch wird alles meine schichten passieren, und wer schert sich wirklich um die reaktion? die transformation. meine bedingungen von euch aufgenommen zu werden, schrumpfen auf ein geringes, einen zu tode inspizierten herzschlag. ich hasse eure bestandsaufnahmen. immer wieder wichst ihr euch an mir einen runter und verkauft die wichse als unser kind. ich möchte euch nicht einmal eine sekunde lang berühren. nicht ihr kommt auf mich zu, sondern ich auf euch. ich bin segen. privileg. und dieses ewige "es geht nicht um mich", ja, worum denn sonst? die dinge falsch benennen und mir eurer wörterbuch ins gesicht schmeiszen, mit voller wucht. mir nicht einmal zeit zum nachschlagen lassen. euch interessiert meine sprache nicht und beinahe wollt ihr es trägheit, faulheit, dummheit nennen. urteile über etwas, was nicht eures. und es heiszt, irgendwo solle eine grenze des hinterfragens liegen...
KNISTERN
du knisterst in meinen iriden (ich schwöre)
ich scheisze auf euren kanon und verschmiere meine entscheidung groszzügig auf all euren listen. NIMM UND LIES. und wie es dich anwidert, meinem eigensinn etwas abzugewinnen, wie du dich überwinden musst, meine worte in ihrer berechtigung zuzulassen. als wären sie aufgeschäumter abschaum. "nein, es ist kein hass. es geht um die sache, du würdeloses verfaultes stück ETWAS!"
wie bin ich hierher gelangt?

Samstag, 14. Januar 2017

ich bleibe bis ich speibe

sein blut schmeckt nach vanille
ich weisz nicht, was schöner ist, sein gesicht oder sein shirt

FONTÄNE AUS BLUT

mein mageninhalt

ich werfe einen blick auf die gesetzestexte : mittlerweile leben wir unabhängiger, als würden sie uns hinterherhinken, eingeholt vom puls der zeit. ich möchte am puls der zeit sein, doch wann hat das ganze angefangen zu misslingen? heute vergeht die zeit schneller als mir lieb ist, mir wäre es lieber dass SCHNITT
-

das kennenlernen
ich kenne all das lernen, die lernerei
ich lerne all dies zu kennen
das gelernte wiederzuerkennen
das verlernte anzuerkennen
zu erkennen
ausgelernt
das anerkennen zu erlernen
nachlernen um sich auszukennen
das habe ich dazugelernt
kennst du dich aus?

umgangen

selbst die grundlage wagst du mir zu entziehen : die grundlage meines seins : meinen körper

ich nicke dir wortlos zu

mein raum, dein schaun
augen blicken
ein nicken

mein kopf dröhnt
er stöhnt

black ice (eine gratis führung aufs glatteis)

ich funke, bis das schiff versinkt. mir wurde keine aufgabe zugeteilt, so wollte ich wenigstens das tun.
kann ich die hausübung nachmachen? ich war ja krank die letzten wochen, und die arztbestätigung habe ich ihnen bereits am ersten tag meiner abwesenheit übergeben. darf ich eine vernünftige zeitfrist erhalten, dass ich alles allein nachlernen und aufarbeiten kann? ich werde EH niemanden belästigen. ich werde niemandem zur last fallen, wenn die neugier mich fasst und nicht loslässt, als wäre sie natürlich und automatisch wie mein atem. ich werde es alleine schaffen, diese trummer an wissen zu tragen, diese paläste an lebenszeit zu entern. ich werde nach keinem stadtplan fragen und meinen eigenen entwerfen, mit richtiger legende und angemessenem massstab. ich werde ankommen und wissen, wo es lang geht, denn ich will ja niemanden aufhalten.

gegen:wart :: ich warte entgegen aller / weiter / nicht wissend, wann ich drankomme. tut mir leid, dass ich an deinen neuen schuhen angekommen bin /
in der schule kam ich dran, als ich nicht vorbereitet war, auch im studium, dabei kames nie drauf an, draufzukommen, wohin ich gehen solle nach den seminaren.
LiebesK, wie soll es mit dir weitergehen?
wie machen wir weiter?
die adern erweitern, dein herz möchte es immerhin mit dem puls der zeit aufnehmen!
deine vornehmen aufzeichnungen, verloren im dickicht an erwartungen, durchnässt von schweisz und trinkwasser und speichel und platzregen und
das klingt ja so, als ob dir dies alles noch immer nicht genug wäre.
DAS ALLES ist dir nicht wunder genug?
DAS ALLES ist dir nicht wund genug?
da sagt er dir mit blicken und worten, dass du unersetzbar und liebenswürdig, dass er dich fühlt, und du glaubst noch immer nicht an das, was du spürst?

ich will doch einfach sein

sei einfach bitte sei einfach
bitte sei einfach
sei einfach
.


er liebt sie mit worten und blicken und ich möchte schlafen und aufwachen als neuer mensch oder in einem anderen raum hier ist es zu verstellt und zu luftarm und leise ich leide kreise aus kreide ich verliere mich schon wieder
wattiert
.

möchtest du meinen stadtplan sehen?
du kennst die noch nicht eingezeichneten areale? verrate sie mir.
ich ging davon aus, dass das, was zu entdecken ist, platz auf dieser karte hat.
das menü bestimmt nicht der spieler.
.

mein radius... ich tripple und tripple, versuche ihm geschickt auszuweichen, aber ich habe zu wenig übung darin, und die körpergröße bleibt zu seinem vorteil.
.

es fällt mir schwer, deine texte zu kritisieren.
ich wurde ausgewechselt, der beste spieler erhielt eine rote karte, und nun komme ich, als letzte wahl. sogar die anderen fielen aus. die ersatzbank knarzte, als ich aufstand. was für ein aufstand im publikum, als ich auf das feuchte spielfeld lief. die gesichter wurden von massiven scheinwerfern überdeckt, ich sah dennoch die eine oder andere fratze hervorlugen, in meinen träumen schaffe ich es nie die gesichter zu vervollständigen, zu erfassen, zu... zu viel davon. es ging jedenfalls unentschieden aus,



sie operieren mit unserer angst etwas zu verpassen /

und dann platzt es einfach aus mir heraus
die goldader platzt
zerplatzt
ich klaube alles auf
will alles aufsammeln und absorbieren
ich schaffe es nicht mehr
habe mich zur fläche gemacht anstatt zu gestalten
fokusschwenk
-

in seiner gegenwart regnet es ihr golden ins gesicht
ja wie soll sie all das gold fassen
ja wie
-

dahingeraffte rechtschreibung :
die enttäuschung ist so grosz, dass das recht auf schreibung aufgegeben wird

du hast da etwas gold fallen lassen

farbe bekennen
muster benennen
rechte verkennen
lügen verbrennen

-

ich kann mich nicht satt sehen an deiner schönheit, gefesselt vom ausdruck, der geschmeidigkeit deines lebensgefühls ..
sonnenanbetung : ich sonne mich im unmittelbaren glanz, schwimme in euren gedankenströmen, nie wissend, wozu es führt. ich stehe an : vor meinen augen ein meisterwerk, ein gesamtkunstwerk, echte naturschönheit
stehe mir selbst im weg

du öffnest deine schatzkammer und erlaubst mir eintritt, einen tritt in das, was vor meinen augen liegt, und ich übewinde mich nicht, den raum zu betreten, wo mein platz ist, der beste aussichtsplatz, mitten auf deiner seelenlandschaft. von hier lässt es sich atmen.
ich würde es verstehen, wenn du mich fallen lässt.
warum stehe ich mir so im weg?
wurde es zu einem tabu, die versuche, das feuer von unbekanntem ausmasz abzusperren und einzuzäunen?
(der drahtzaun glüht)


kleiner nachlass

einer person die sich freiwillig schaden zufügt wirst du keine >gesunde disziplin< beibringen können
weil ich spüre wie du bist
(das macht mich fertig)
wohnen auf engstem raum
ein balsam aus qualm
soll ich warten bis es nachlässt
vielleicht gibt es weniger zu entdecken als ich erhofft habe
-

gegen sie habe ich keine chance
ich werde mich bis auf weiteres zurückziehen
ich will weg aus dieser scheinwelt
dieses netzwerk übersteigt meine lichtgeschwindigkeit
ich hasse es
permanent unter strom
ich will es nicht mehr feiern als ob meine schönheit darin platz finden könnte
ihren platz
ich fange an mich mit einer vergänglichen existenz abzufinden
es passiert so viel
aber nicht hier
hier gibt es nicht was ich suche
die maschinen haben mich ruiniert
ramponiert
sabotiert
detoniert
deponiert
ich werde hier keine liebe erfahren
das alles ist blosz erweiterung dessen was uns ausmacht
was wir geben?
ich will endlich richtig
warum ich hier gelandet bin?
ich bin kaputter als ihr alle zusammen
ich will nicht mehr
der äther hallt
die gegenwart mahnt mich
zu sterben
zu vergessen
aufzugeben : meine liebe aufzugeben als wäre sie ein brief
nicht mit blut geschrieben
(was habe ich blosz getan?)

chance auf glanz

mir zerdrückt es das herz vor sehnsucht
zu kohle
satt mich auszudrücken - wahrhaftig
ich vermisse dich. fast nie vermisse ich andere. (im gegenteil)
du erinnert mich an [*]
gerne wäre ich dafür geschaffen und bereit - einfach schön zu werden.
dass du mich aufnimmst wie meine küsse
ich glaube unser sprechen entspringt verwandten wässern. ich hätte dies nicht gehofft doch erahnt

wieso machst du es mir schwer,
das unnahbare zu erahnen
ich starre und starre die zeitanzeige zu tode, als ob es noch weniger bedeutung als bei meinem letzten tiefpunkt hätte. darf ich sterben? darf ich mir die methode aussuchen?
es entsetzt mich.

ich möchte, dass es diesmal anders verläuft. ohne angst, ohne vorurteil. die eitelkeit abstreifen. hat das alles wirklich mit meinem kontostand zu tun? ist mein kaputtes ein phantombild, aufgehängt im [*]

der atem wird schwerer
wurde ich doch nicht geboren um
ich reduzier mich wieder auf ein minimum
morgen mache ich es anders
versprochen
morgen spielt mein lebensziel wieder eine bedeutung
ausschlaggebend und zuverlässig


feiern bis zum reihern

der kometenregen fällt in mein gesicht
ich habe wieder einen spritzer scheisze ins auge gekriegt
der kometenregen könnte um uns tanzen und ich würde dennoch nichts anderes wollen als deine finger zu lecken

lebenslust, die maxime reiner lust immunisiert mich. ehrlich. hand aufs herz und die andere in deine hose. implodieren. ich schliesze die augen und will dich küssen. mitten in der nacht. ich will dich wiederküssen

wieder lande ich in dieser spirale von sackgase,  verengt auf das minimum an sinn,
mein radius an liebesfähigkeit zum ächzen klein

der pegel an schmerz
es wird nicht gehen weder gut noch auf noch weiter noch


bzZ bzZ bzZ


ich seh dich schon in ihrem glanz baden
dem glanz süßer gesichter
du hast bestimmt genug guten sex
wieso sollte es auf mich ankommen?


ich steige in einen pool aus blut
möchte mich darin auflösen, unverzüglich

meine welt ist klein
fernab der anderen geht es mir am besten aber das darf ich nicht zugeben
mich spricht flüchtiges an
nichts als nackt
was hältst du von mir, oder eher : was behältst du von mir?
ausgeträumt

schau schau
bis ich ES aus versehen einsehe

geballt

ich habe heute viel nachgedacht und neuen fokus gefasst
ich mag es nicht auszunüchtern, ich bin zäh, wenn ich nüchtern bin und mich von meinen süchten abwende, aber nur so sollte ich zu meiner sprache zurückfinden

weiterziehen

heute habe ich mehr hass abgelassen.
es geht mir besser.
es tut weh, wenn sich andere dafür entschuldigen und schämen, waswie sie sind und wofür sie sich eigentlich lieben, spontane gefühle, zum beispiel.
ja, ich fürchte zu predigen, hass und liebe sind ein untröstliches paar.
sie wendet sich von mir ab, weil sie wahrnimmt, dass ich ihr wahres wesen erfasse. das arge aggressive funken, was sie zu ertränken und zu lösen versucht. aber was weisz ich schon, ich stecke nichtin ihrer haut. schon seltsam, wie befremdlich mir beim gedanken an sie wird. mein herzschlag gerät aus den fugen. sie meidet mich vermehrt. werde ich es näher erfahren? und wieso interessiert mich das überhaupt?

das kleine meine

SCHNITT SCHNITT SCHNITT

sie lieben mich noch immer für das, was ich bin, und nicht das, was ich tue
aufgeschäumter abschaum
[...]
meine beziehungslosigkeit und massen an liebeskummer versuchte ich DAMIT zu kompensieren :
der gruppenzwang produziete blosz falsche diamanten
phantomartige echos,
meine haut übersät von gütesiegeln
(im augenlicht vergilben die auszeichnungen nie, das tageslicht hingegen löst sie ab)
traumatisiert : aufgerissene augen, nicht aufgewacht, in ihrem glanz spiegeln sich emoticons, doch keine himmel. ABFALL. es spiegelt sich der weltenbildschirm. wann dreht ihr ihn ab? und wenn er abgedreht wird, werde ich endlich das wunder mit eigenen augen sehen?
[...]
ich habe wunder mit schwindel verwechselt.
[...]
extrahieren und manifestieren. ihr werdet sehen : ihr werdet lernen zu sehen. ich habe es verlernt und eingesehen. kein kreisel, bitte kein applaus für die gewöhnlichste bewegung. ich möchte meinen beschränkten radius sprengen sehen.
-

ich habe keine angst mehr dem hass ausdruck zu verleihen [wie sehr habe ich ihn vermisst] :
er missbrauchte mich als fluchtversuch, entschuldigung, ventil, begründung seiner mittelmäszigkeit.
entgegen aller gleichgültigkeit
möge dies auf meinen herzwänden stehen und nicht mal von blut abgetragen werden.
möge mein leben beweis werden.

stimmungsbilder
ätzend
weder besser noch schlechter sondern anders
"leben lautete mein urteil."
die sekunden verwanzen
ich reiher sekündlich das fehlende und verfehle den fokus, laufend, es betrifft mich, ich kratze, die weltbilder läsen sich von den adernwänden, es gefällt mir :
der hirnstamm wird gefällt
-

überall im nirgendwo
doch die milde tritt nicht ein
die qual der wahl reduziert auf eine zahl
-

knirschen vor wut / meine gedankenkammer überschwemmt / brennende schmetterlinge / die sekunden zerschmettern mich / ich will eure plastiktränen nicht mehr schlucken / ertrinke lieber im zeitfluss / im abfluss rinnt flüssiges gold hinunter / ein blankes, rostfreies nein / ich werde nicht mit euch anlegen / inflationär, reaktionär / das fragment war unwichtiger als zement / und du hast dich stets jenseits dessen bewegt : das berührt mich.
-

ausbrechen,
in tränen
es zerreiszt mich zu glückstränen
immerhin
immer hin
-

mein durst nach idealen :
die abrechnung soll mündlich erfolgen


freches früchtchen

wenn der schimmelpilz sichtbar wird, meinen sie, ist es zu spät, das ganze lebensmittel sei verdorben und wegzuwerfen..
ist da was faules dran?

metaphern sind das tägliche chlor des menschen

% accidentally, we're eating the same things but our shit is invidual each single time % arbeitswütig und blutrünstig % zu meinem zentrum wirst du nicht vordringen können ohne dich auszubrennen %
erzähl mir von etwas, was dich nicht wundert % keine hautzelle zu viel %
okay ich denke nach
was will ich eigentlich
worauf läuft es hinaus in einem system zu arbeiten dass auf abhängigkeit(en) basiet 
warum will ich stets mehr
will ich mehr
was will ich mehr
wille ohne tat?
die differenz wird zerbissen
verrissen
ich muss wohl die zwischenschritte zeigen sonst werden sie es gänzlicher missverstehen
zum glück werde ich missverstanden
zum glück aller
deine lebenszeichen sind ein segen
mir wird schlecht von all dem schlechten gewissen
wie kann ich schmerz definieren (ich wurde bereits unter schmerzen geboren) 
wenn schmerz der grundzustand
schmerz lenkt ab
abbilder der unlust bereiten menschen sorgen
persönliche probleme sind nie luxusprobleme
was bedeutet luxusproblem ?

die aufgabe der eitelkeit
sich gehenlassen
zusammeneiszen
es soll schlieszlich um d€lectra gehen : d€letra ist die muse der gebärmütterlichen
familie bedeutet - ich versuche es neu & artig zu formulieren
feuchter staub sammelt sich im becken an
im schwimmbecken : ich will in deinen augen schwimmen / halluziNationen / ich mag es hochprozentig / ich werde abziehen bevor das kriegsende verkündet wird / winterschluss,verkauft der name / gütesiegel entstehen aus güte, wurde mir gesagt, dafür hatte ich verständnis, doch mein hausverstand hing baden, als ich erfuhr, dass im krankenhaus seine schmerzen für ungültig erklärt wurden / damit habe ich nicht angefangen / was kann ich dafür dass meine geburt für sie eine bandbreite neuartiger schmerzen eröffnete / mein beschissen enger radius o))) die zielscheibe meiner träume wurde portioniert, ausgeschnitten : es stand von anfang an direkt vor meinen augen : sie werfen mir passivität vor, und ich weisz nicht, ob es meine eigene oder ihre, ich irre mich ja ständig / an projektionen als protektionen möchte ich nicht glauben / ich möchte kein falschgeld annehmen / was ist daran nicht falsch? / ich möchte nicht zulassen dass er selbstzufrieden seine hasszellen in die umwelt transplantiert und verdeckt / ich werde nicht müde den staub abzuwischen den keiner sieht auszer mir und werfe ihn flockenweise in heisze lava / ja mein herz ist ein vulkan / die mitte glüht / ich stelle mir fragen / rost im blut : wie kam es dazu und wer geht davon aus? / meine lust strömt und ich kann nur einmal pro augenblick die richtung angeben / sie strömt in deiner gegenwart und du umfasst sie wie : sie strömt zwischen unseren lippen / zelle um zelle / unsere hände augen ohren münder häute versuchen sie zu fassen
sie
du 
wenn ich nicht bei dir bin, vergesse ich flieszen zu sprechen, sei es deutsch oder
sie strömt und zeigt und nimmt und hält

frei von einschlüssen

(ich habe mich entschieden vieles zu ignorieren)

die schollen also

ich habe liebe gesucht : ich habe liebe empfangen
doch das interessiert mich nicht mehr
danke für heute
ich bin verschollen und ein wenig verschwollen
/

sie wirkte spürbar glücklich, unbelastet
der zeiger schlich weiter
und ich merke wie unerreichbar er wird
ALLE LÖSCHEN JA
sie war
und ich habe sie nie getroffen, das trifft mich jetzt, aber ich zeige mich nicht betroffen, es ist ja nicht meine aufgabe ein denkmal zu erreichten, worin besteht meine aufgabe eigentlich? ist es jetzt überwunden? das halbe schmeckt nach []

rost im blut (unser letzter tag)

i don't believe
you care
//

dass niemand auszer [.] bereit ist mir zu folgen
mein herz nicht aufpoliert, sondern durchflutet
du, in überzeugung
//

ausgetrickst
du weiszt ja wie ich ticke
mein herzschlag, der fünfzehnte
zufälliger abfall

selbstliebe: es geht um dich; weil darüber (oder darunter) hinaus: wenn du nur über >dich< schreibst, wird es nicht reichen (du wirst draufkommen, versprochen) : es bedaf mehr als sich mit seinem inneren zufrieden zu geben (du wirst sehen, und wenn du einsiehst, forme diese erkenntnis, verhafte nicht an genau dieser stelle, setze fort und weiter und woanders) / WO BIST DU GERADE? / schreibe ich fü dich? neyn, ich glaube für mich / meinetwegen / meine texte sind wie ich schwer zugänglich, du verspürst nämlich bereits im vorfeld anstrengung
und brichst ab.
du brichst ab + ich habe kein problem damit, ich hatte noch nie ein problem mit dem wort >problem<
//

du hast nichts mehr, aber noch bist du etwas
//

die rose, die du mir geschenkt hast
da waren dornen dran
und ich komme wieder zu spät
warum machst du es mir schwerer?
woher all der widerstand zwischen uns?
und was spricht dagegen? entgegen aller erWartungen?
//

bleibt an der oberfläche genug raum für dein atmen?

die verschiedenen stadien der selbstverdrängung setzen ein
endgedanken : am ende des gedankengangs empfängt mich ein mattes lächeln
ich sah eine menschenähnliche gestalt, die wohl menschlicher war als ich

dröhnen
gemischter glaubenssatz
"das benehmen ist von der herkunft abhängig"
WACH AUF
alles haben sie dir genommen und abgeschliffen
ich bin zu schwach für sowas
langsam aber glücklich
langsam aber unsicher
//

"wahrer genuss ist nachhaltig"
die gefallenen worte hallen nach
//

ich kann der sonne nicht widerstehen
//






entsorgter sondermüll

wir sitzen im selben boot. ich möchte rudern, möge es meine ganze arbeitszeit ausfüllen! das überflüssige wasser abschöpfen, bevor wir untergehen und ertrinken. ich springe nicht am deck herum : es wird überschwappen und schaukeln. und seekrank bin ich.
ein sturm zieht auf. ich erkenne keine gesichter mehr.

SCHNITT

ich verschwinde von der bildfläche. ich wollte einfach sein, aber hier ist es nicht möglich. es ist weder weder noch noch [...] weder allein noch unter anderen bin ich glücklich. alles ahnbar. ich spüre keinen notwendigen bezug mehr. alles zu viel. ein zu viel : das ich, mein ich. die logische konsequenz ist das ende, das auslöschen meines ichs. ich habe keine kraft mehr. ich habe mich von allem gelöst, und selbst die, die mir gestern am nähesten standen, sehen es nicht. ich deute mein unüberwindbares problem an, sieht es kein anderer?