Dienstag, 9. August 2016

von raum zu raum

der nächste blutsturz liesz nicht lange auf sich warten
COMPOSE BEFORE YOU DECOMPOSE
(ich spiele aber nur was vor, wenn mir jemand zuhört.)
ich habe im keller eine leiche gefunden
auch in meinem keller liegen leichen
ich werde schreiben bis ES aufhört
ich gehe von raum zu raum, will aber ins freie
wo ist der verdammte ausgang? gibt es nur einen?
und wenn ich in der landschaft bin, vor mich hinspaziere und ihre pracht auf mich wirken lasse, zerfrisst mich die verantwortung von innen. mit jedem schritt entstehen kahle, ausgebrannte stellen. meine schritte eröffnen die darunter liegende hölle. meine sohlen reiszen die steinchen am weg mit. es schüttet bestimmt bald, ich schüttle mein haar, der wind wäscht das licht aus. ich kann nicht aufhören zu sein. berühre ich die wild blühenden, unbeschnittenen grashalme, ziehe ich eine schicht licht mit, als wäre sie ein plakat und dahinter
ein imperium, gewimmel, eine stadt - kanaldeckel, betonwände, menschen, busse, ... -
ich fass ES nicht
wo bin ich
bin ich etwa
...
ich streiche über mein gesicht, reibe vorsichtig meine augen
ich fahre mit meiner hand über den unterarm (aus zuneigung zu meiner selbst),und die haut bleibt an den fingern hängen und zieht sich fädrig mit, wie speichel zwischen zwei küssen, nein,
die haut zieht es einfach mit und hervor kommt:
.

Montag, 8. August 2016

hast du kurz zeit?

die uhrzeiger sind zu gleich, um zwischen minuten und stunden erkennbar zu unterscheiden, rostig, die zeiger reiben sich aneinander,
eine kostenlose anzeige :
das blatt vor dem mund : schreib deinen namen drauf, deinen geburtstag, deine telefonnummer, deine e-mail-adresse : ich esse das blatt und beginne unser gespräch

eingesprungen / wettbewerb zwischen zeit und raum

ich kann es mit diesem wettbewerb zwischen zeit und raum nicht mehr aufnehmen. an einen punkt gelangt : kein zurück, mein beitrag vor dem ausdruck festgeschrieben : es steht fest, was ich nicht überwinden kann. es macht mich fertig. diese formvollendung ist tödlich. darf ich nein sagen?
egal, wie ich weitermache, ich kann das gesetz nicht umschreiben. und all diese versuche es zu tun würden ins schwarze deiner pupille (ein)treffen,
aber du siehst meine aufzeichnungen unter einem vorzeichen.
ich verzeichne meine nicht-existenten gefühle. ich weisz, nicht?
je länger ich lebe, desto weniger schaffe ich. ich kann nicht mehr weiter. ich bin schon so weit. der preis dieser freiheit nimmt mit meinem empfang ab, wird entwertet, sobald ich annehme.
ich ruiniere
ich tendiere
ich kann, nicht wahr?
ein kunstwerk gleicht einer vorschrift, einer anlage, einer ansage, einem vorhaben
ich habe vor aufzugeben
ich möchte nicht vorschreiben
ich sage tschau zur kunst
TSCHAU




abschied: ich scheide aus, im abseits, abseits des schiedsrichters
ich verliere den faden, schonungslos wieder,
den stählern kratzigen aus diamant
er rutscht sanft aus meinen fingern, vor mir auf den boden
lust verspüre ich keine, ihn aufzuheben.
das gewebe regeneriert sich von selbst.

[...]

frag nicht wieso

momentan pendle ich zwischen arbeitsverweigerung und überarbeitung

neben der spur

neben der spur
hör ich dir zu
ein glass wasser
die augen nasser
die wunden blasser
das licht windet sich
unerbittlich
wie die farbe deiner augen
kann ich nicht bestimmen
worum es hier gehen soll
die spur wird überbewertet, ja
ich habe gerade wieder meinen namen vergessen
mein herz gleicht einer hand
und mein hirn einem vulkan

Freitag, 15. Juli 2016

eine trockene träne

nichts war zu viel zwischen uns, nichts peinlich oder aufgeschoben oder lästig. das bisschen zeit. keine berührung verdächtig, keine stille unangenehm, keine bewegung lächerlich. du fragtest, warum ich dich mit offenen augen küsste: ich wollte mich satt sehen an dir, als unsere körper unaufhörlich miteinander sprachen.
die konzentration wurde zur schwebe, hautnah und knospenzart.
. . . . . . .  . . . ..  .    . .
ich will dich trinken
unverdünnt
deine lust inhalieren
mich um dich versprühen
mit dir auflösen in nichts als lust
zersetzen
bis dein atem meinen herzschlag synchronisiert
ich will spüren, was du denkst
und ich will sehen, was du spürst
bis ich mich selbst in deinen händen vergesse
ich werde deine lippen entlang fahren, als würden sie mir antworten geben
antwort um antwort
mach bitte weiter
verschlinge mich
von dir bekomme ich nie genug und das ist gut so
*

Mittwoch, 15. Juni 2016

drehsinn an den nervenenden

[maerz]

leere löcher sind an die stelle meiner empfindungszentren getreten
weil du keinen unterschied mehr machst
pression um pression
ich gestehe : ich scheitere einfach so weiter.
ich will keine medikamente: ich wollte mich bis aufs äuszerste spüren, wie ich bin.
das allerletzte
vergesst mich alle
lasst mich gehen an den ort, wo mich niemand kennt,
wo nicht einmal ich selbst mich erkenne

(tragen alle krankheitsbilder dieselben titel?)

nie wieder werden wir uns wiedersehen : weil unser ich jeden tag anders ist. morgen bist du bereits fremder als das vertraute [   ], sie werden sich an deinen zeichen erfreuen, wenn du nicht mehr bist :
deine blutungen in buchstabenform

<>
hast du dich je gefragt - nur das gefragt - weil existentiell nichts anderes wichtig schien - nichts anderes! - wie so viele schönheiten möglich sind ...
<>

<
mittlerweile ertrage ich keine menschen mehr. ich kann höchstens die kunst nachvollziehen. ich kann nur mehr die kunst für wahr halten.
<

ich will raus, ab von den umwegen im namenlosen exil
ich habe versuchst das glück zu benennen und in menschen zu sehen, aber schaffe es nicht mehr
zu viel passiert
ich will aufhören
-
dieser stress geht unter die haut
STRESSSPIRALE
im dauerstress habe ich alles andere aus den augen verloren

zufälliger abfall

ich bin die nüchernheit, von der du zu fliehen versuchst
ich bin die witzfigur, die dich in deiner langeweile empfängt und abtötet
ich bin das hassenswerte des alltags
ich bin der grund deiner bedeutung
ich bin die beste aller mich umgebenden, denn ich bin
<die wahrheit>
das totgeglaubte prinzip
ich bin die anti-betäubung
ich bin das, was unvermeidbar nach jedem rausch folgt

noch ist dir der tod nicht ernüchternd genug

ich bin das toben der unaussprechlichen zweifel. ich bin der misston in deinem glücksgefühl. ich bin der dünger, der deine wurzeln vergiftet und auffrisst. verseuchtes grundwasser irritiert dich nicht. ich bin der fehler in deinem intimsten geständnis. ich bin die distanz, die sich auftut, wenn du am meisten versuchst jemanden zu erreichen, aber nicht erreichen kannst. du arbeitest dich ab. du leistest meinetwegen überstunden, zahllose und unbezahlte (!). und das in einer solch fortschrittlichen zeit. wir beide haben dies geahnt, und aussprechen wollen. so oft, bevor uns die zärtlichkeit der gegenüberliegenden stimme, das gegenüber erneut ablenkte und täuschte und glauben liesz, dieser ort wäre doch liebenswert und auf dieses misstönen käme es nicht an.
ich werde dir immer überlegen sein.
ich bin die fällige und ausgebliebene antwort auf deine frage, ob nicht doch irgendwie und irgendwo ein bisschen zwischenmenschliche wärme hier wartet und lodert und nicht ausgeht.
ich schenke dir NICHTS.
ich bin du, in deiner ganzheit; ich begleite dich und ich verstehe dich. ich war in dir von geburt an. ich bin wie deine sexualität: eine an dich gebundene, eine erlebte ganzheit.
andere kommen, wenige gehen : ich bleibe, selbst wenn du mich vergisst, und ausblendest.
ich bin der anlass, warum du dir eine bessere welt wünschst, und sei es nur für diese eine nacht,
diese eine nacht. ich bin der augenblick, wann du tatsächlich nicht mit der welt klar kommst und es spürst und nicht loswerden kannst. ich bin der blick, den du meidest, wenn du dein gesicht vom spiegel abwendest. ich bin der blick, den dir ein mensch zuwirft, wenn er dir keinerlei aufmerksamkeit schenkt: dafür bin ich verantwortlich. ich schaue zu und lasse es einfach geschehen.
ich bin der missglückte selbstverlust.
ich habe IHR von deinem wahren ich erzählt, meinetwegen verliesz sie dich bereits, als ihr eure ersten, die allerersten worte gewechselt habt.
ich bin das grundlose verschwinden.
ich bin das an deinem körper, was dich belastet. so sehr störe ich.
ich nehme dir dein kostbarstes - deine lebenszeit - und zerstöre sie vor den augen anderer. unwiderruflich
ich bin dein problem. du musst mit mir leben. ich werde so lange warten, bis zu herausgefunden hast, worum es geht. ich bin gekommen, weil du versagt hast. weil du nicht dein bestes gibst. weil du spürst, wie du richtig handeln sollst, wie du dich richtig zu anderen verhalten solltest, es aber nicht tust. da beisze ich dein gewissen wund, einfach so.
ich habe geweint, als du IHM ins gesicht gelogen hast.

ich habe geweint, vor sorge, als du unterwegs warst, und dir innerlich zu sterben zumute war. als ob sich deine lebensfreude von selbst verbrauchen würde und du könntest nichts dagegen ausrichten, auszer ein schnelleres und rauschigeres ende. du bist mitten in der gegenwart deiner nähsten mitmenschen gestorben, dieser ohnehin wenigen einigen, die dich davon abhalten alles zu hassen.

ich bin das eine wort gewesen, welches zu viel war.

ich war das eine wort, welches nicht fiel, als dein herz plötzlich zerbrach, jeden tag aufs neue. es lag dir auf der zunge, dieses wort, doch wurde es eins mit dem schmerzen in dir.

ich bin all das grau.

ich bin einfach

ich bin der fehler, den du übersehen hast, auch wenn dich andere darauf hingewiesen haben.







Sonntag, 17. April 2016

ein firnis in worten

existential glitch
(plötzlich war ich.)
aber der glaube
mein herz vibriert
:
und wieder : mitten in der nacht:
(ein ausgeschnittener filmriss)
schweifen ohne absicht
ich weisz ich muss mein leben verdammt endlich ändern
es reiszt mich auf
meine fehler
meine schulden
meine abwege
ins gehege der gefallenen träume
mein körper macht mir nichts vor
der geist ist schwach wie stark wie
subtiler horror
und nun wieder hier
mitten in der nacht
versuche mich auszutippen

die fehler zu kaschieren - wie gravierend müssen sie sein setzen sie doch das selbstverständliche auszer kraft
(oder liegt dies alles jenseits meiner vorstellungskraft und kontrolle)

- - -

fast wie reflexe
diese gefühle sind fast wie reflexe
licht auf wasser
sprung vom boden
abwehr der schläge
mein herzschlag unspürbar
das flimmern unerhört
ich kann nicht mehr gleiten
ins süsze wolkenbett
ins wolkige traumbeet
die minuten werden spitz
zu splittern und
ängste tränen zu stille
zu leere die beiszt
soll ich weiterreden
wo der sinn doch längst verzogen
er lässt sich nicht erziehen
nicht kultivieren als rarität
der sinn ist überall wo wir sehen

sattes schwarz auf meine augen
sattes schwarz auf meinen teller
heute will ich mich betäuben
bis ich nicht mehr bin
und die musik wird
die frage wird heller
und ich mittendrin
zu einem neuen ufer
einer schützenden wolke
bis der nächste aufwind sie auflöst
bis mein ich zerfällt
bis der text und das rauschen gefallen
und der stress ausfällt

(ab und zu schreibe ich über liebe)

Sonntag, 3. April 2016

clouds on fire

hochglanz
   unter hochdruck
      unter dauerstrom
ich wurde vorgewarnt und habe es nicht gehört.

es ist immer dasselbe :
    ja oder nein
 ganz oder gar nicht

inzwischen dazwischen | der versuch eines überblicks | zwischenblutungen | sichtung der dinge | querschnitte | eisige diamanten | surrealia [ wolkeneinbruch : platzregen]

SCHNITT
der himmel schleudert mir [schwarze] diamanten ins gesicht
du lässt mich fallen ins nichts als wäre nichts dabei
deine liebe zu mir ist eine laune der natur
als wäre >nichts< ständig dabei, ständiger begleiter in den kostbarsten momenten

sein urteil legte sich über sie wie ein schatten
und bedeckte all ihre facetten, details, merkmale ihrer einzigartigkeit.
SCHNITT

ein beschnittenes blatt

wie viel ist
                 ein kompliment
                 die aufmerksamkeit
                 die anerkennung 
                                                   einer person wert, die



sich selbst hasst?
von eigener selbstgefälligkeit nährt?
von zweifeln zerfressen ist?
ihre eigenen probleme ein- und ausatmet?
der es nur um den schein geht?*
sicht selbst am wichtigsten ist?


*( gibt es anderes als (den) schein? )

(( brauche ich also die anerkennung gewisser anderer menschen also? ich denke nicht ... ))


mixtexturen

// im kampf gegen den äuszeren feind wurde das innere vernichtet.
|
\\ der kleine freiraum, der noch blieb : am offenen herzen

// ich fand einen platz unter ihnen. und doch blieb ich anders.
|
\\ niemand wird fragen stellen : deine stunde ist noch nicht um

// die angst raubt sein bewusstsein.
|
\\ ich gab mein wort darauf

_______________________________________________________

ich habe herausgefunden, was mich unersetzbar macht :
das zeichnen. zeichnen - so wie ich es tue : so werde ich unersetzbar
erschaffe ich etwas unersetzbares
ich wollte den lebenssinn spüren, indem ich mich unersetzbar machte { woher dieser gedanke? } und es scheint mir nur durch meine kunst und ihren freiraum möglich.
>in dieser welt< wird alles versucht, restlos verglichen zu werden. menschen, proportionen, farben, gröszen, ja selbst ausdrücke des immateriellsten.
[wer beherrscht die perfektion in ausdruckskraft?]
(ich vergleiche auch permanent - ist es ein vergleichen? - bedeutet bewusstwerden vergleichen? : abgleichen, angleichen : bewusstsein als abgleich des selbst mit zeit, umgebung, sinnesempfindungen,...)
alles wird verglichen,
das vergessen setzt ein : es setzt wünsche ein.
-

frische luft durchfuhr meine venen. das atmen fiel wieder leichter, endlich! spürbar leichter.

-

du bist nicht das, für was ich dich halte
du bist eine kaputte fantasie
die maske wurde zu deinem gesicht::´
ich blickte dahinter und fand nichts
gar nichts

ich höre immer nur deine stimme
mein herz schlägt auf
ein stummer schrei
ein reminder, 
es ist noch nicht vorbei
es ist doch schon längst vorbei

vorbei mit dem unsinn
weg ist die farbe, die schön war wie wasser
ich trank deine küsse als hätte ich alle zeit der welt
bevor die nächste sekunde beginnt
und mein ich zerfällt
| | | | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||| | | | |

der einfall auszufallen
seit du nicht mehr bei mir bist
wache ich auf bis mich der schlaf auffrisst
wache ich, bis ich deine küsse vergesse
das neue, unbekannte bleibt nicht namenlos  
als trüge die zukunft deine unterschrift

-

der zufall aufzufallen

-

es geht um frequenzen, die sonst niemand hört

liebesrauschen

|3|3|16|

ich koste den liebesrausch aus : tonnen verneinender stunden, ätzender tränen, missverstandener gesten, missbrauchter muse fallen von mir ab : ich atme nichts als [   ] : ich will <es> auskosten.
ein vorschein : bis dies etwas wieder zusammenbricht (versichere ich dir) :
bis die sicherheit durchbrennt
|
mein herz hat seine metallische kühle wiedererlangt
diese kühle rettet mich vor überhitzung
'ein schritt vor, zwei zurück'
zwei mal so schnell werde ich verschwinden, als wäre es nie passiert
als gäbe es nur mehr das nichts zwischen uns
mein schuldbewusstsein verdoppelt sich
und zwei augenblicke lang
fühle ich diesen abschied für immer
doppelt so stark mit jedem ersten mal : mit jedem neuen verlieben
doppelt so oft stelle ich mich infrage (mein fühlen, die wahrheit meiner gefühle)
________________________________________________________________

ich verneine die hoffnung je nach grad der liebe


//wenn sie aufgeregt sind, kennen sie keine unterschiede.//
|
//in deinen augen las ich die worte, die du nichts aussprachst.
|
//stern meines lebens

Dienstag, 16. Februar 2016

#########v#o#r#b#e#i#g#e#r#a#u#s#c#h#t#########

den pegel werde ich halten, und den stift, und den mund nur öffnen, um atem zu holen, zug um zug, schluck um schluck
R  A  U  S  C  H 
die zeit rauscht vorbei
THE POWER OF RAUSCH
[ich bin rasend verliebt in dich]
immer nur her mit euren sorgen -
mein herz ist ein groszes gefäsz und mein hirn ein noch gröszeres : es passiert, so viel passiert, auch wenn es mir nicht passt,
und ich werde es trotzdem nicht passend machen.
(passt das für dich?)
[du verpasst mir die nächste abfuhr, weit wie breit blutet der schmerz darüber aus mir heraus, doch hält mich die haut; zum glück haben wir haut : sie spannt sich um unser wildes wuchern im inneren, sie umzäunt das bunte treiben unsrer innereien | und wenn du heute nicht gestorben bist, dann wirst du es morgen. NEYN. und wenn du heute nicht gestorben bist, wirst du es morgen umso mehr? NEYN. und wenn du heute nicht gestorben bist, wirst du es morgen umso weniger. NEYN. und wenn du heute nicht gestorben bist, wirst du SCHNITT und wenn du heute nicht gestorben bist? SCHNITT du bist heute gestorben, wie alles und jeder andere. und weil du täglich stirbst, bemühe dich, dabei nicht verloren zu gehen. was verlieren? im verlust liegt doch die lust? (war das lustig??) 
immer nur her mit den zeichen !!!
bis wir den sinn erreichen, 
wird es sowieso nicht reichen. 

die bleichen pfoten
geräuschloses wandern im flur
(wen willst du damit erreichen?)

---

EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON VIELEN EINE VON 

Freitag, 12. Februar 2016

auszug aus der wörterbuchführung

scheintodmüde

platzwahlbetrug

sprachraumvermietung

sprachfehlersuche

sehnsuchthilfe

schriftartenschutz

WELTBILDSCHIRM

mutterschutzweste

notenschlüsselbein

herzschlaglöcher

lichtspielregeln

mutterkuchenstück

geistreichtum

geburtsaktuell

hungersnotbremse

nachrufschädigung

[...[...[...[...[

|❅ ❄ ❆ EINGESCHRÄNKTER WINTERDIENST ! Begehren auf eigene Gefahr |

Euer Ehren!
Darf ich meines Nächsten Mann nicht begehren?

-=[ Soll ich das das Alphabet neu bestimmen? ]=-

BEGEHREN
   BEGEHREN
      B E G E H R E N

ich begehre die Leichtigkeit von Frischwasser
ich begehre die Wärme der Frühlingssonne
ich begehre das Rauschen der Stille
ich begehre die Reinheit von Lebensfreude
ich begehre die freie Schönheit
ich begehre die heilsame Wahrheit
ich begehre die verdaubare Nahrung
ich begehre die notwendige Einsamkeit
ich begehre das unaufgelöste Geheimnis
ich begehre das Wunder des Alltags
ich entehre das Wunde des Vortags
ich begehre die freie Form
ich entehre die formlose Langeweile
ich begehre das Lebendigsein
ich begehre die blendende Tödlichkeit

ich begehre das Licht
( denn ohne Licht, was wären wir ? )

ich tauche im Äther
und finde Perlen :
 sympathische Partikel an Menschlichkeit
 berauschende Pixel an Schönheit

Versucht zur Sucht nach Versuchen |:| auf Suche nach Sinnhaftigkeit in Abgleich mit meinem Atem

Der Blick begehrt das Bild;
   die Wahrheit begehrt das Eine :
      in Schwebe bleibt die Sehn:Sucht
           (die Sucht (mit)anzusehen)

Jeden Tag wird die Seelenschau angesetzt 
(wie sehr ich mich vor der Hässlichkeit fürchte! Als wäre sie allein meine Todesursache, der größte Problemkomplex!..)

Darf ich meiner Nächsten Mann begehren?
 Darf ich meiner Vorletzten Frau begehren?
  Darf ich meiner Übernächsten Mann begehren??

Darf ich die Reaktion >bis auf Weiteres< verwehren?
[Und falls >das Weitere< ein chronisches Sterben bedeutet? Ein synchrones Sterben???

ICH GLAUBE NICHT MEHR AN DEN PHÖNIX

>> Friss die Asche auf, denn das Feuer ist erloschen und das Glühen nicht einmal mehr Erinnerung!
Das aufgewärmte Blut schmeckt abscheulich und die verarbeitete Schuld nährt blosz die Hasszellen.
In deiner Angstzelle versuchst du vergeblich erhört zu werden. Vergeblich versuchst du die grosz geschmierten Schlagworte von den Herzkammerwänden zu waschen, vergeblich versuchst du die eingebrannten Leitbilder auszulöschen : Du meinstest deine Selbstreflexion als Allzweckreiniger ver(sch)wenden zu können und schau, wohin dich dein Glaube führte : die Sehnsucht nagt unablässiger, täglicher als je zuvor [an den Nervenenden deiner Träume [ der Träume, die du wie Heiligtümer behandelt hast und nach auszen zeigtest, aber die Echtheit deines Herzgoldes wurde anzweifelbar im Einbruch anderer Menschen und zahlreicher Fakten]]]

Angefressen weilst du, in Gedanken verloren und >die Zeit< empfangend, und die Frage schreit stumm auf : 
"In was für einer Welt lebe ich eigentlich?!"
Sie schreit zwischen den Zeilen unzählbarer Seiten / Zeilen / Streben || und die Streben führen zurück zu echten menschen / aber es lassen sich keine zuverlässigen Verknüpfungen mehr erstellen [keine, die deiner Sprache entsprechen...)
Entspricht deine Leere einer unverbesserlichen, weltlichen Tatsache? Einer unüberwindbaren Kategorie?
Die Transformationen des Unglücks sprengen die Bandbreite meines Mitgefühls |
ich kapituliere.
ich.
kaputte Titel eingetragen in CAPITALZZZ
MEIN KAPITAL 
(ohne Vorwahl)
denn die Auswahl erfolgt nach Zufall,
das Ausfallverfahren macht sich auf Kosten anderer bezahlt - eine unbezahlbare Freude, glaub mir!
Mir ist so froh zumute, dass ich den Brechreiz hinauszuzögern vermag

alles eine Schuldfrage der Zeit, 
ich will dich doch nicht hänseln ! Die Gretchenfrage habe ich noch  weniger begriffen, als ich ergriffen von all den Leiden meiner Mitmenschen war und versuchte, meine innere Stimme zu hören : vergebens : sie wurde übertönt [nie in heilsamen Grautönen....] und ich musste mich erneut übergeben.

Hätte die Übergabe jener Rauschmittel einen anderen Treffpunkt verdient? Ein geeigneteres Datum finden können? Und hätte ich all diese Gedanken in andere Überleitungen unterbringen sollen?
(Wie oft habe ich auf eine andere Gesetzesauslegung deiner Liebe gehofft... bis zur Unkenntlichkeit meiner Schmerzgrenzen habe ich gehofft... ich habe gehofft bis ich die Sinnlosigkeit vergessen wollte, obgleich sie bestimmte.)
Das Sinnlose bestimmt und das Ich stimmt dagegen. ///

Es wird noch lange dauern, bis mir Hören und Sagen vergehen... ein Leben lang.

eine frage des geschmacks

! für alle antworten, die ich nicht erhielt, 
die nie ankamen

für alle worte, die ich schlucken musste,
die aufstieszen und sich
nicht verarbeiten lieszen,
die ich herauswürgte,
als könnte ich mein herz 
(endlich) mit loswerden,
die ich im abfluss vermischt sah

für all die bilder, die sich in mein auge einbrennten

für alle vermeidbaren verletzungen


<<< sprache macht zu vieles gleich
leicht:

ich bin kein phönix. ich lösche meine vergangenheit nicht aus,
und ich erstrahle nicht mit neuem körper auf. 
nach diesem fall kann ich nicht wiederauf[ER]stehen.
es steht in deinen augen

mit erweiterten adern lebt es sich besser?


/// netzwerksimulation
datenschutzengel
wahrzeichentabelle
regenschutzstaffel


*
totgeschlagene zeit
verengte freiräume

[ich senge wortenden]

>>> synaesthesia : a confusion of sense(s) <<<

Freitag, 5. Februar 2016

ein lüsternes lächeln / proto-glitcher / /

systematisierung von lust |
es hängt ein luster
in dem sich rotes licht bricht :
als würde das zerfächerte licht in seinen scharfen und runden und verwischten konturen das system deiner lust veranschaulichen -
F A L S C H !

/ / /


als wäre >dies< mein letzter lebenstag,
mein letzter tag zu leben,
sammle ich die rauschpartikel in, die ich in meiner einsamkeit lauschend empfange
zig signale
die konzentration im glitch
ich notiere nur nachhängende tonspuren registriere ich die grundfragen / grundformen nicht mehr, so sehr ich auch wollte . . . ich bleibe hängen, und vergesse schon wieder, auf ein weiteres, dass ich das alphabet neu erfinden muss, die buchstaben neu setzen, die satzzeichen neu bestimmen
bestimmt

/ / /

konsumtiv

die schlagworte lassen mich im stich

\\\
ich komme aus einer anderen zeit und wache langsam auf
doch das erwachen ist grausam und gewaltig

die luft schmeckt nach angst
und die konzentration zerdröhnt den fokus in hunderte teile /
der tägliche schock der angstkultur
der fokus zersplittert zu schlaflosigkeit
und ich wache wund [auf]
auf in den neuen tag :
an mir haften die leichen von gestern
das alte blut wurde nicht abgepumpt
hätte ich daran etwas ändern können?
in ratlosigkeit transformiere ich satzzeichen
bis ich vergessen will
was ich aus echter freude heraus mache,
bis ich verdränge, was mir einzige ruhe spendet
der warteraum wird verschüttet,
die fröhlichen finger eingeklemmt,
meine finger fahren ziellos durch erfrischende lüft, wie leicht, wie schön diese sinnlosen bewegungen,
ich verliere mich in gedanken
als wären es gesichter, denen ich aufmerksam zuhören muss, was sie zu sagen haben :
weil sie warteten und ansgt haben, von niemandem beachtet zu werden.
kennst du eine solche angst?

die angst vor dem übergang?
die angst vor verwertbarkeit?
die angst vor zunahme? [zunahme an raum]
angst vor gewissen formen und konturen?
[als könnte sich schönheit nur in bestimmten proportionen entfalten und wehrten wir uns gegen die proportionalität, käme es einer absage und ignoranz, einem unverzeihlichen fehler, einem versäumnis gleich...]

unterlaufen / faserfein

je älter ich werde, umso feiner sehe ich, während ich zeichne :
die fläche zerfächert sich reichlich in flächen
faserfein
feinste fasern zerfasern zu verschiedenen formen
wo soll ich beim zeichnen beginnen einschnitte zu setzen,
( in die fasern des papiers : in die gesehene bildfläche : (...) )
wo kann ich aufhören die faserfeinheit zu missachten?
ich hätte nie angenommen, dass sich mein blick verfeinern würde :
und nun nimmt meine handführung diese neu eingestellten gradmesser an,
als hätte ich alle zeit der welt
(für diese... verdichtung)

[ sollte der stoff mehr zählen als der name?
wieso bin ich unfähig selbstständiger zu (re)generieren?
was bedeutet >selbst<ständig? ]

Dienstag, 2. Februar 2016

[ hypothese I ]

wie könnte ich es erklären
ohne [ --- ] zu vermehren ?
in dieser sprache,
an diesem ort,
als wäre blosz mein atemzug
das richtige wort ?



[ und alles gesprochene
nicht wieder erbrochenes ? ]

Mittwoch, 13. Januar 2016

vergraut

je genauer er hinsieht, umso grauer kommt ihm die welt vor |
grauer, zerbrechlicher, wahnsinniger, fasriger, zerfrasendener, tödlicher
er schlägt fragend aus - warum noch leben - warum soll =ich= noch leben? warum kommt es auf mich an? ich koste mehr, als ich verdiene
und vor seinen augen löscht sich alles aus :
die lust auf liebe, das recht auf umbruch;
die gegenwart schmeckt ohnmächtig -
ein nährendes nichts, ein unfruchtbarer nährboden.
seit tagen denkt er an die möglichkeit, das grosze vorzeitig abzuschlieszen, als würden jegliche beziehungen, konnexe zum sinn ihre berechtigung verlieren |
nur mehr leerraum, ein vermeintliches rufzeichen |
dabei wollte er diese gedankengänge weitertasten
... >> DIES << ...
es betäubt mich

Mittwoch, 30. Dezember 2015

| familiar freeze of change management | 251215 |

in einem magnetfeld der angst :
die kraftlinien verzerren jede einheit des freiraums
zu einer giftkapsel, an der die möglichkeit des glücks abprallt.
[glück heiszt hier _positivistisch _ (-_-) dankbarkeit, anerkennung, aufmerksamkeit, inspiration, wachstum, spontaneität, sinnhaftigkeit,...]

-

sie können den mehrwert ihres kreierten glücks nicht mehr begreifen :
sie sind aneinander gestorben -
der tod hat sie zu lebzeiten geschieden! -
und das sterben hört nicht auf:

wir grenzen uns ab, weil wir tote / abgetötete luft nicht atmen können
wir können ihren verfall nicht länger mitansehen :
er würde sich sonst wie ein gift in den adern verteilen und wir würden ihre sorgen, ihr kaputtes gedankengut weiterleben.

wir können ihren augenschein nicht mehr ertragen :

es platzt
aus ihnen heraus
wir können nicht mehr zu ihnen nach innen durchdringen
ihren verfall mitanzusehen versetzt meinem herzen stromschläge
ich konzentriere mich auf die unruhe in meinem herzen
versuche ihr form zu verleihen...

-

können worte >all dies< halten
sind sie tatsächlich wahrnehmbar überlagert von milliarden sekunden menschlichen lebens, dem individuellen (ab)leben so vieler menschen?

[bin ich imstande davon andere in kenntnis zu meinen? begegnen zu können? ]

glauben menschen eigentlich noch an die eigentliche kapazität von worten?
jahr um jahr werden sie recherchen und verschiedenen belastungsproben ausgesetzt : und wir menschen scheinen uns dennoch nicht an ihnen abarbeiten zu können; wie stark und autark sie scheinen. wenn ich versuche mein wesen in sie zu legen : geben sie nach? [nur, wenn wir wollen; wenn wir sie unterschätzen / missachten. ]

-

ich schleuse mich in kaputte zirkel

diese bilder habe ich schon gesehen

Dienstag, 29. Dezember 2015

abséance II + III

von selbst lernt sich (d)eine sprache nicht
wie von selbst
eingelernte gewalt

-

all mein versagen aufzuwäägen :
die geburt : ein gewaltakt
[urkern allen seins : schmerz ? ]
selbstverlust < = > kernschmelze

kann ich eine schmerzlose wiedergeburt wählen?
aber wie?

wie müsste ich leben, um nichts und niemandem schmerz zuzufügen?

(indem ich schreibe beschädige ich das papier
indem ich atme verbrauche ich luft
je länger ich lebe umso näher komme ich dem tod, oder?)

zu leben bedeutet zu sterben

wie kann ich alle begangenen fehler wiedergutmachen 
wenn nicht >gott< meine antwort/erlösung ist?

MAKEL DER EXISTENZ


-

suchtkrank : es ruft die verschwendungssucht nach mir
mein gefräsziger perfektionismus
wahn um wahn:
ENDE

abséance

in einer zeitablagerung habe ich gelernt (mich) zu (ver)sprechen |
ich habe gelernt die höhe der eingelösten ressourcen zu bestimmen |
ich habe gelernt die sinkende schmerzensgrenze auszureizen
-

ich lerne nie aus mit meiner gefräszigen aufmerksamkeit umzugehen
ich höre nie auf die gesellschaftlichen asymmetrien zu erfassen
(und die spielräume)
ich verpflichte mich dem bann unaufgegebener träume, belebender ungewissheiten, unversorgter wunden, (un)sichtbarer verletzungen :
die maschine kreischt auf : ihr prinzip muss behauptet werden, mit jeder sekunde aufs neue : die forderung nach mobilität [im inneren mobiliar; unserer fähigkeit zu mobilisieren; ... ] :
>>> etwas anderes dürfen wir uns nicht leisten |
>>> wir können uns keine fehler mehr leisten,
unsere verschwendungssucht verdient keiner näheren bestandsaufnahme; ccc
"du hast zeit und du has(s)t probleme, deswegen bist du künstler geworden."

um das unterdurchschnittliche überdurchschnittlich mit sinn anzureichern;
und dein versuch ist so glaubhaft, dass ich daran glaube,
mein glaube daran - abgöttisch
die
nach
          wirkungen werden zur unhintergehbaren konvention :
neben

ohne dass ich es wollte - nein - schon immer so, wie ich es wollte - halte ich mir das negativ vor augen und verlasse die dunkelkammer immer später :
das alles habe ich kommen sehen :
ich kenne die motive; das eingesperrte licht lässt sie nicht enstprechend entwickeln /// es fällt ein licht auf mein gesicht < - > meine gesamte haut wird zur tragfläche von lichtspielen :
machtspiele :
als die bedingungen unserer liebe missverständlich naturalisiert wurden :
mit verlorenem gesicht versuchte ich dich weiterhin zu spüren, versuchte ich die zartheit und stärke unseres gefühls zu ertasten, zu verstehen,
versuchte ich die in mir wohnende (und schwingende) sehnsucht abzuleiten : in handlungen, in pläne, in wünsche und vor allem : in tagträume : ich verlor mich in tagträumen und du versichertest mir selbst daran zu glauben : dass ihre beschaffenheit, ihr ort heilsam und notwendig zu entdecken, dass ich nicht aufgeben solle : | || |||

mich aufgeben als bild [dein bild von mir]
zum bild werden;
vermengt mit röntgenaufnahmen deiner organe,
[schwärmerei]
und weitere faktoren in deinen existentiellen diagnosen :

du hast mich im glauben verlassen :
du hast mich sehend gemacht
du hast mich verblendet :
blind und gierig nach deinen küssen verschlinge ich moralische leitlinien mit und ignoriere die eingetroffenen schutzverletzungen
[ [ [ in deinen küssen löse ich mich auf. ] ] ]
du hast ein magnetfeld der angst durchbrochen aber nicht/niemals die effektivität dieser unterbrechung akzeptieren wollen (anerkennen in ihrem ausmasz) : oder aber -
gerieten wir in eine unglückselige ungleichzeitigkeit?
können wir nicht anders als die dauerhafte deckungsgleichheit / synthese / symbiose / synchronisierung unserer sehnsüchte zu verpassen?
wir bemühen uns ja nicht unsere zeitpläne abzugleichen
-

ich halte mich an eine melodie : das rauschen meines blutes :
gefiltert : ich filtere eine stimme aus mir aus allen mich umgebenden interferenzen
in dieser form scheint sie in fragiler dankbarkeit ihre anerkennung aufs äuszerte zu verspüren
-

wie platzregen platzt die sinnhaftigkeit meiner gegenwart mit jeder sekunde auf
es regt sich mein platz auf dieser welt
ich rege mich auf, da die gegenwart aus mir herausplatzt
das regen meines herzens erregt mich : auf gemeinplätzen waren worte, wo ich meine gedanken verorte und regle [   ] [=schutzverletzung]

-

>>> wie gewaltfrei ist 'gewaltfreie kommunikation'?

die zeit steht : ich werde im raum (mit)enstehen
ZITATHAFTIGKEIT UNSERES ERLEBENS

- "ich habe dies alles kommen sehen."
- "willst du mich trotzdem sehen?"
- "wirst du mich trotzdem sehen?"
[ich spüre deinen durst, habe aber nichts anzubieten.]

[[[ UuUuUUltra VvVviolence ] ]]

abgebrochene kommunikation?

weil ich viele
(((O)))PTI(O)))NEN
habe

!
sieben
erbrochene
nägel
!

""" i am on a bad trip and can't seem to find back """

- engstezukunftsängste -

zitierte überreste
annahme: zitierhaftigkeit unseres erlebens 
[wo bleiben ausnahmen?!]

name
grösze
geburtsdatum
geburtsort
staatsangehörigkeit
(das letzte lässt mich aufhören!)

{ } devouring all my enemies

eignet sich [ ] als sinnbild deiner idee? deines prinzips?

HAHAHANDGEMACHT !

(( gesichter aus anführungszeichen < = > psychologisches analysieren/auflesen menschlichen lebens ))

+ IT IS IMPORTANT NOT ONLY TO DANCE
++ BUT TO LISTEN... 
+++++ TO THE MESSAGE...

HASS SPRICHT : ATEM UNTERBRICHT :
(bitte lass mir meine atempausen
gedankenpausen)

grenzkontrollen : einbrüche
das selbst bricht ein im sprachraum

((( i came from far away (...) you don't even know )))

[ MARKEN : selbstsch[mmmmmm]utz ]

eine kette an bedeutungen < > wirkt bis ins knochenmark ! 

>>> ANOTHER GATED COMMUNITY <<<

>>> DIAMONDS ON MY MIND >>>

to live and die
to live and live and live and die
to live and live and live and live and live and die

[ab]grundlosstumm
tout ce qui brille

. . . EINGEBRANNTES LICHT . . .





Sonntag, 1. November 2015

traumtherapie

der grund meines herzens : sehnsucht nach unendlichkeit
melancholia
mein herz ist offen : tretet ruhig ein
tretet rastlos drauf ein
wurde die maske zu meinem gesicht?
und die zeit verstreicht vor meinen augen
verrät mich mein blut?
ich möchte euch das wasser reichen :
wasser gegen diesen unstillbaren durst nach sinn.
ich habe es in einsamen stunden geschöpft,
aus glückstränen und selbst aus fremdem blut.
unerschöpflich
an das unhaltbare will ich mich halten
das haltbarkeitsdatum von jugend -:chance auf freiheit:- missachten und selbst bestimmen
ich will sein, was ich fühle
und zerbreche am groszen ziel.
auch frage ich mich, ob es noch jemanden von meinem schlag gibt, und ob das überhaupt noch eine rolle spielt.
die unendlichkeit ruft wieder nach mir,
empfängt und zurück bleibt eine träne von augenblick.

auswüchse

mein deformiertes herz / herzstücke / ausgewachsenes grundgefühl : sehnsucht / ich befinde mich in der traumzone / warum schreibe ich die arbeit nicht fertig? / sprich dir alles frei vom herzen weg : es geht nicht mehr um dich : wie viel besser andere deine ziele erkennen, formulieren kennen und die formeln immer wieder diktieren bis du dich ergeben musst, weil das ziel SMART und du es nicht und nicht erreichst / PUELLA AETERNA (nicht mehr auf der suche nach dem puer aeternum) /
die edelweissglut hat vorrang in der staffelung von prioritäten :
ausgeträumt
so viel wut, weil sie so ignorant und dekadent leben : meine erzeuger sind nie zeugen meiner lebenszeit // meiner epiphanien // ich möchte ihren verfall nicht bezeugen, nicht stützen; ich zerstöre ihn durch mein scheitern, mein groszkotziges und zerfressenes gewissen / nun sind sie an der reihe zu vertragen und zu verstehen /
GEGEN DEN STRICH /
gegen den strich und ich setze den stift wieder an, es geht mehr um alles als um nichts (???)
nachts wachsen keine schatten

// auswüchse / zuwachs / verwachsen / ausgewachsen / erwachsen / zugewachsen / nachwachsen / durchwachsen

(un)erwünschte (ein)blicke

|18|10|89|

liebe im überfluss für sein herz : so lautet die botschaft, die ich empfangen habe
und richte mich danach
(ich richte andere nicht danach)
ich richte mich ein : der dekor aus blut gegossen : ich fahre die lebensspuren auf seiner hautfläche entlang : ich sehe leid, ich sehe lust : ich spüre lust : ich kann dich leiden : 
ich betrete deinen innenraum : wo ist der lichtschalter? einstweilen bringe ich licht mit : ein licht von innen heraus : die strahlkraft meiner seele (verzeih?) 
ich sehe die zeit im vergehen
ein ende des leids
sind wir am ende auf uns allein gestellt?
allein, diese frage

/ / /
also hob ich das glas und schaute ihm tief in die augen. ich hielt den blick, ich warf meinen blick nicht von ihm ab, während ich einen tropfen nach dem anderen kostete : ich hatte lebensgroszen durst.
 
 


lebensgeisterbahn

// notgeil am kreislauf des lebens :
es streiten sich ein kapitalist und ein spiritualist, ein lebender und ein toter, unterm strich : eins |
von allen guten geistern verlassen folgte er dem zeitgeist //
// und entdeckte de geisteswissenschaften um seine gedanken auszutreiben,
die geistesblitze kamen plötzlich und vielfältig //
/n/e\o\n/d/e/r\e/r/k/e\n\n/t\n/i\s/
doch ohne dem notwendigen akademischen sportsgeist disqualifizierten (sich) seine ambitionen.
zumal ihn liebeskummer zerfrasz,
seine vergangenheit, und die vergangenheit aller vor ihm vermochte sich sogar aufzudrängen, ohne dass sie das schönste einlöste :
geistesabwesenheit < > augenblicke blanken vergessens seiner selbst : gerade losgelöst und selbstvergessen empfangen wir essenzen... //

GAME OVER

Sonntag, 20. September 2015

gezeiten

bis die eisdecke bricht,, werden noch viele schmerzhafte augenblicke vergehen : du wirst der zeit ins augenlose gesicht blicken. du wirst die zeit nur im schmerz begreifen und deine gute miene wird sich verzeihen, wie die sonne jeden abend.
zeit: das einzige, was dir schutz bieten konnte, wird zu deinem feind. die liebe deines umfeldes, deine liebe zu den dingen wird dich nur noch mehr an deine einsamkeit erinnern, dich darauf verweisen. zurückgewiesen. das einzige haltbare an deinem fundament, deinem selbstvertrauen, deines vertrauens in diese welt - abgewiesen.
>bei aller liebe< wirst du untergehen; denn in deinem lebensgefühl, deiner durchlässigkeit herrscht nur mehr die verneinung, die abweisung. weil sich dieser eine mensch in dein bewusstsein eingebrannt hat, und währt. als würde dich die welt auf eine unlösbare bewährungsprobe stellen... 
wie sollst du deine gefühle noch drehen, wenn sie bereits so viel licht aufgeworfen? das haltbarkeitsdatum all des trostes, der dir gespendet wird, verfällt mit der dominierenden sehnsucht nach diesem einen menschen. wie sollst du das geheimnis darum auflösen? all die bisherigen indizien haben nicht gereicht und alles und jeder führt immer wieder zu ihm zurück ! ! ! 

es wimmelt vor zeichen - du brauchst keine zeichen mehr
ein neuer mensch müsstest du werden, um diese sehnsucht zu vergessen

sliding through my mind

abgestandene träume //

du wirst nie ruhe finden und dich immer wieder auf deine einsamkeit beziehen - du suchst den messias in falschen gesichertn, auf falschen wegen - die einsamkeit ist dieser große eine, den du suchst, denn einsamkeit ist konstanz, ist das einzige, was du immer und verlässlich findest - sie fängt deine stummen schreie auf, all deine fragen, unendliche fragen - weil du eine unendliche neugierde hegst, als wäre dies der echte grund deines durstes und hungers

"es ist mal wieder das ende der welt und vielleicht haben wir ja glück und müssen nie wieder über ein nächstes sprechen"

lebensver[un]sicherung, abgeschlossen


in meinen letzten lebensjahren hat sich ziemlich viel schwermetall in meinen adern abgelagert; vor allem die letzten wochen bewiesen mir eindrücklich und erbarmungslos, dass ich menschen in keiner glücklichen konstanz lieben kann bzw. darf. ich verbannte mich in ein exil, geschaffen aus dem glauben an das gute, eine mögliche liebe zu einem ganz besonderen menschen. ich dachte, mein lieben stösze auf resonanz und könnte eine neue konstellation schaffen, eine neue ära begründen. 
ich dachte falsch, aber ich konnte nicht aufhören, daran zu glauben. als wäre es eine bewährungsprobe auf leben und tod. ich scheute auch nicht davor zu wünschen, dass dieser mensch meinen schmerz nachfühlen solle, sehen, was er angerichtet hat. wie könnte ich solche wünsche verantworten?

(weil meine liebe seiner schönheit sprachlos und hoffnungslos zerfiel...)

-

es ist an der zeit, ein neuer mensch zu werden. die haut meines gesichts abzuziehen.
-

wieso geht es weiter, wenn ich am ende bin?

-

um meine sinne immer wieder aufs neue zu schärfen.


lichtschimmer auf herzschimmel

(zusammengetragen aus einem dutzend wochen)
*


wann wird es zu spät sein?
dieser krieg zwischen traum und realität hat sich verändert - auf eine unumkehrbare weise. der krieg begann, als wir uns küssten. du hast etwas unumkehrbar in mir verändert.

es endet - hier und jetzt.

*

willst du sie auch lieben
an den schlechten tagen?

HASSFRESSER
(verführt zum verfrühten fall)

die ganze verfütterung

geschmacklos
vorstellen: ich sitzen, eine reihe an mitmenschen, jeder ein riesiges herz | oder einen scheiszhaufen | oder [...] und ich muss alles restlos essen
goldreste und essensrest im un:gesicht
stets verwischte schminke
kleidung nur zwischen weisz und schwarz

WIE SOLL ICH ALL DEN SCHMERZ AUSDRÜCKEN?
KOSTE SELBST VON DEINEM BLUT
ZEHN LIEDER ´ÜBER LIEBESKUMMER
MÖGE DICH MEINE SEELE SÄTTIGEN

fettes gold //
falschgold

leicht verschwitzte, verklebte haarsträhnen | alles athleten
vom haaransatz rinnt gold hinunter

jede figur eine andersförmige oros
wimden, schnitte können mit ornamenten verwechselt werden
wenn weiszes licht auf abgenutze tücher mit blut fällt

WEISZ
WEISZE LIEBE
der wunsch :
liebe sei wie helles licht : sie solle spontan fallen, durchfluten, zufällig und >von selbst<

die einsamkeit leitet meinen unstillbaren hunger nach sinn
du weiszt:
dieser riss zwischen uns
es wird nie wieder wie früher,, egal, wie heisz deine sehnsucht aufschreit

ANDROGENA

*

grobkörnige sehnsucht //
seit dem du bist fühle ich mich nie alleine
ich spüre dich bis in jede zelle hinein;
vom äuszersten bis zum innersten hinein

entlassen wir den hass | entlassen wir den ekel |
FARBLOS ABER NICHT FARBENBLIND

"ohne dich zähle ich die stunden"

*

der lebensgrosze gröszenwahn |
ein letzter empfang

AB HEUTE SIND DEINE TAGE GEZÄHLT

-

in fremder scheisze baden //
doppelrahmstufe :
splitter, in mein steinherz gerammt -
ich ziehe sie heraus und schenke sie euch
ramsch auf meinem steinherzen

MORGEN, [MEIN] STERN!
du hast meine seele freigeküsst
in deinem lächeln sehe ich meinen namen

-

um all die minuten zu überbrücken in denen du mir fehlst

körpereigene giftstoffe

*

wie viel liebe braucht die welt?
verträgt mein umfeld einen überschuss an liebe?
ich lebte um zu lieben (und vergasz)
und verwechselte den neuen morgen mit hoffnung
in mir ist etwas abgestorben
aber ich falle zurück in träume vergangener tage damit ich ein hauch von dir spüre :
die luft von heute kann ich nicht atmen, sie schmeckt verschwendet,
die stadt schreit, die sonne schreit,
ahnunglos
alles auf einmal, am besten jeden tag
*
auf der strasze gehe ich
das licht bricht sich
unter meinen schritten
wie die sorgen innerlich
tausendfach überschritten
wieso verkennst du mich?
*
ein totes kaltes weisz
ich werde eins mit dem weisz
*
da zersprang mein herz ein wenig mehr :
was ist so falsch an der wahrheit und an der stärke meiner gefühle?
*
stille
zurück zur grundfrage :
herz zersprungen? macht nichts.
ich sammle die gröszten splitter und drück sie mit beiden händen fest zusammen und forme ein neues herz.
was macht mich so falsch?
*
mein herz schlägt weiter, schlägt dagegen,
dem schmerz entgegen
*

geräusche, die dämmen
-
ich will nur noch alles brennen sehen
-
das licht wird blasser
die leere gröszer
-

meine gedanken werden zu wasser
es zerfällt zu tränen
hinab auf die trockene erde
bevor ich wieder zu nichts werde

siehst du
wie es mich verbrennt
hörst du
wie mein traum sich versengt
*
mit dem ende des liedes
kommt kein ende des leids

jeden morgen empfängt mich
das ende unserer liebe

ein neuer tag
ich möchte neu beginnen
aber es folgt der nächste kopfschuss
du schieszt mir durch den kopf
und das neue des tages
wie soll ich's schaffen, sag es!
*
ich sehe liebe, wo keine ist
und bleibe stehen, weil es mich trifft
*
ich breche den uhrzeiger ab
*
woher all die schuld?
die welt braucht echte geduld
bevor sie wieder reiszt
und niemand mehr weisz
was es heiszt
scham mit verstehen zu verwechseln.
*

(ICH) TROTZ ALLEM :

*
wie stellst du dir >DIES< vor? soll ich so lange deine existenz leugnen, bis mein herz zerbricht? manchmal scheint es ohnehin so kaputt. unsere liebe zu verleugnen ist ein so schmerzhaftes und lähmendes unterfangen. als würde ich mich selbst vergiften und meine liebesunfähigkeit in ein manifest übertragen müssen und es vor allen laut vorlesen : als ob es meine augen in jedem blick, den ich anderen zuwerfe, erzählen. FREISPRECHEN. als ob an meinen lippen all deine küsse - all unsere küsse haften und ich es nie verlernt hättte - sich deshalb jeder kuss mit jemand anderen für mich >grundlegend< falsch anfühlt. ich kann noch immer nicht aufhören an unsere liebe zu glauben.
wann wollen wir uns dazu bekennen? frag ich dich. ich frage in aufrichtiger sehnsucht. ich weisz, dass wir >zusammengehören<. du vervielfachst meine lebenszeit. das ist liebe! zeit sinn:voller zu spüren. das lebenswerte in konzentrierter form. wenn sich unsere küsse so für dich anfühlen wie für mich... dann ist es ein nicht abzutötendes LIEBEN! widersteh nicht... lass <es> zu. lass uns sein. ich komme in frieden, ich komme in liebe.

*

das bedürfnis mir den bauch aufzuschneiden : damit all die scheisze, all der druck, all die ansgt, all der stress, all die ungewissheit, all das versagen ans tageslicht gelangen - und zwar schlagartig

wenn ich blosz wüszte
warum ich fühle
was ich fühle

der weltschmerz - durch die mühlkippe
fein gemahlen
ich erhitze
mein täglich brot
ich weisz, dass ich das alles nicht dnken, nicht fühlen >muss<,
aber es ist kaum eine frage des müssens

soll ich mir aussuchen,
was ich fühle und denke?

-
ich versuche weiterhin die sprache der engel zu übersetzen
kommt zu mir, kommt ihr alle, ihr unglücklichen, ihr gefangenen, aber auch ihr überzeugten, ihr starken, ihr hoffnungsträger, ihr krankheitsüberträger
das leben ist eine tödliche krankheit und ihr alle kennt nicht die medizin.. und sucht und sucht...
ist es liebe?
ist es geld?
ist es kunst?
ist es familie?
ist es tod?
ist es rausch?
-


Mittwoch, 12. August 2015

-

ich werde das tun was ich am besten kann : abtauchen und verschwinden.
.
.
.
eine bitte um echte hilfe
.
.
.

dinge die ich hasse (oder zumindest am 30.6. hasste)

falsche versprechen
falsche hoffnungen
falsches mitleid
kriege
menschliche grausamkeit
ignoranz
unlust
mehrtägigen schlafentzug
sportentzug
unzulänglichkeit von wortsprache
liebeskummer

hassfresser (I)

wie du dich sehnst
nach einer welt ohne neid
-
ein echtes unglück : als mir versagt blieb, dir etwas so wesentlichen von angesicht zu angesicht mitzuteilen (immer erlebe ich meine epiphanien einsam)
-
lass mich 'ruhig' all den hass aufressen
ich lasse nie etwas am teller
ich wurde zu einem kräftigen esser erzogen
die mir aufgetischten lügen tropfen über den tellerrand
ich lecke selbst die reste auf als wäre es eine pflicht
als würde ich jeden tropfen meines blutes, was aus meiner wunde läuft, lecken
noch läuft es gut
noch laufen diezeiger der uhr, und ich beachte es nicht, noch gelingt die konstante flucht
denn diesmal glückt die narkose und meine nerven härten sich mit übermenschlichkeit ab
-
meine herzkammern sind verstaubt
aber ich habe mich am glanz der staubpartikel satt gesehen (egal, wie schön sie im licht meiner selbstblende glitzern)

[was tust du, wenn du dich sattgesehen hast?]

eine übersättigung trotz unersättlichkeit
unersetzbarkeit ist eine illusion, eine gemeine variable im spielraum unserer selbst

-

du vergleichst menschen untereinander mehr, als du zugibst

-

selbstverschuldung auf kredit :
blutdurst
das verlorene band
eingesehen


[HAND AUFS [H]ERZ ]
ich habe deinen [ver]rat beherzigt
und mein herz geprüft:
seinen wert, seine echtheit
bis mein herzgold in beiden händen zerschmolzen ist
kein auffangen möglich

in der atemnot des wortlosen gefechts
steigt die [be]deutungswut
die sinne toben
bis das blut gerinnt
welches durch die goldadern deiner seelenlandschaft flieszt

noch nie war dein [ein]blick in ein herz schrecklicher, realer
die wahrheit zu retten verzweifelter
das verrinnen der zeit freier und leichter

-

ernster als der tod : mein tod wird mit dem ende der rhe in meinem herzen einsetzen
-

DU WURDEST GEBOREN ALS DIE HOFFNUNG STARB

so füttere mich doch endlich zurück!

closer and closer
so close
that i am closed

---

REBELLION DES TRÄUMERS
asche zu asche | staub zu staub | gepresste lebenszeit || ablagerungen des selbst | komprimierte gefühle
|| ich mache scheisze zu gold und ihr kauft es mir ab ||
[ aus scheisze wird gold oder: die macht der suggestion ]

---

andauerndes bedauern
>>> GEBT UNS FLÜGEL >>>

ein [er]weitertes ich : schmerzbeladen, unverbesserlich ... keine kraft mehr, um enttäuschungen in segen umzuwandeln

---

ich übersetze sehen
ich übersetze menschen

---

für mich ist liebe(n) nicht so essentiell wie atmen; das herz nicht gleich symbol der liebe.

---

etwas angstschweisz aus juni

'glaub mir, es ist besser so' / der anthropomorphe schmerz / ich fordere gott heraus / in der kunst kann ich jede(r) sein, oder geht es zuletzt um eine gewissensfrage? / damit das grundrauschen erträglicher wird / halte dich fern von mir // das wissen um deine existenz saugt mir jegliche freude aus / gib acht, was du sagst / welche worte du sähst : denn sie fallen auf mein inneres = ein nährboden / welche worte du zeichnest, denn mein herz gleicht einem weiszen blatt / ein weisz der hoffnung, die sich über vergangenes legt : zernarbte narben, über- und überschriften, unter denen ich meine (neu)anfänge, jeden tagesbeginn verzeichnen wollte, entfalten liesz

die farbe der neuen hoffnung ist schwarz

ich blieb zurück mit schmere, der ich versuchte form zu verleihen - ich blieb zurück in schmerz und niemand schien es mitzubekommen, obwohl es mir so offensichtlich schien ...
ich blieb zurück in steter agonie
"glaube nicht alles, was man dir sagt, mein kind"
gestern war also der tag, an dem ich meine liebesfähigkeit als unheilsam und untauglich akzeptieren wollte : alles andere scheint mir dumm, und destruktiv, und fahrlässig

w i e s o  fühle ich so viel? wieso scheint dies so stark mit >dir< verbunden / unterbunden? wieso komme ich nicht von dir los?

- - -

ich bin es satt ein schatten für dich zu sein
wie ein niemand behandelt zu werden
vergessen, abgeschoben,
dass du den zufall zu deinem interessensmotor ernennst
wie konnte ich mich dir so blind anvertrauen?
wieso bist du in mein leben getreten, um mich von meiner unfähigkeit stärker zu überzeugen?
wieso übst du eine dermaszen hypnotische wirkung auf mich aus?
berauscht von der macht möglicher gefühle

übersättigt

ich habe deine befangenheit satt,und es schreit immer der hunger nach veränderung, korrektur, umbruch. 
ich habe die geschlossenheit deiner offenheit so satt, dein wohl proportionierte und völlig unterernährte aufmerksamkeit so satt, dass mir ein loch im herzen wächst und sich mit jedem erneuten einsetzen der konstanz deines weltbildes, deiner aufdringlichen selbstsucht entzündet. ja, du machst es mir so verdammt schwer. du lässt mich abgestorbene muse atmen, du strengst mich zu einem unverdienten wohlwollen und verstehen deiner person an. deine kaputte kommunikation kotzt mich an, und ich will nicht länger mein bewusstsein in erbrochenem potential waschen. ich bin es leid mich um dich zu bemühen und an unserer liebe zu arbeiten, da ihre früchte schwer verdaulich, und nicht reifen können! trotz all der sonne, die uns umgibt!
die langeweile deines seelenatems regt mich auf. und trotzdem werden sich unsere wege immer noch kreuzen. ich kann nur auf ein wunder hoffen [...]

-

(ich) muss aus der angstkultur aussteigen, um meinen traum zu verwirklichen, und ein besserer mensch zu werden

---

gehe in mich hinein, masse an widerständen;
meinem körper nie die stoffe entbehren, die er braucht!
nie wieder ein niemand
nie wieder ein schattendasein
jetzt geht es um mich
um mich licht
-

cosmic kiss

-

all das... nur nicht das, worauf es ankommt. du wirst das glück auskosten, aber
ich werde nie erfahren, wie es... wie wir beide...
zukunftsabweisend

ringen um geringes

(menschliche fehler)

menschen tragen viele grundzüge, 
die ein fruchtbares (geht es um früchte?), vitaleres (vitalität umschlieszt die gesamte lebensintensität und wertet in meinen augen nicht genug), positiveres (man müsste zuerst annehmen, dass es tatsächlich um positivität letzten endes geht, aber aufgrund der vielfalt von lebensläufen ist dies ausschlieszbar...) - 
die ein 'anderes' miteinander ermöglichen würden, wenn sie durchschut und konsequent abgelegt.
einer der grundzüge, die mir im moment viel zu störend und äuszerst auffallen:
selbst - profilierung
eine ständige profilierung an anderen, masznahmen : annehmen von masz an anderen, damit sie der eigenen person gerecht werden, die erwartung erfüllen, die eigenen leistungen, die eigene groszartigeit ja anerkennen und dies kundtun. ich verabscheue dieses offensichtliche und erwartete lob, >gut zusprechen< ... dieses vorgefertigte mitleid, bescheidwissen ohne nachzufragen - ich verbrenne eure bescheide und ahnungen ! -
>was sich gehört< - da will ich mich mit absicht verhören.
eure einbildungen zerdrechen, damit ihr im reinen hier und jetzt / reinen herzens merkt, dass ihr es euch bis jetzt zu leicht gemacht habt, und anderen zu schwer.
ich glaube, ich habe herausgefunden, warum kinder ihr mir ganzes wesen mit leichtigkeit schenken (möchten) - sie schauen mich oft an, als ob sie ihre ganze seele in ihren blick legen, den blick auf mich werfen, so offen, vollstes vertrauen, voller glanz - weil ich mir nicht anmasze masz an sie zu legen; die relevanz ihrer mitteilungen nicht abwäge.
kinder versuchen aaus ihrem wesen heras maszstäbe an die weltlichkeit zu setzen; noch unformatiert, noch unschuldig; ihre geschichten entspringen ihrem wesen und dienen nicht dazu als profilierung geopfert zu werden, sich im vorfeld in anerkennung zu wissen. haben sie hintergründige interessen auszer an der geschichte selbst? dem bedürfnis nach ausdruck nachzugehen?
-
ich bin es leid, profiler zu sein aber noch mehr - durch andere profiliert zu werden. können wir versuchen freier zu sein, selbstloser zu denken, um gerade dann zu begreifen, wie wir füreinander und miteinander sein können? und nicht in einer scheinnachwelt verhaften? 
-


Dienstag, 4. August 2015

defekte aussendung

der mehrwert deiner liebe ist nur so viel wert, wie viel du daran glaubst
-
ich suche lange nach den zutaten für das letzte abendmahl
um meinen rest an würde nicht ganz zu verlieren
-

wundgelaufen und zerschmettert
blicke ich in mein herz : ein hohlraum
nur mehr musik kann ihn erfüllen
wieder erreichen ihn meine worte nicht
ihn, für den sie gestimmt waren
er behandelt mich wie ein niemand

sattes schwarz : nur für mich : alles auf einmal
nach stunden, in denen ich wie niemand behandelt wurde
unerreicht, tot geschwiegen, abgeleitet

eine idee zu tode gebären

so can i get a false witness?

-
was hast du angerichtet? es ist angerichtet : eine gesunde portion hass
-

alle blicke auf die hauptschlagader gerichtet
-

alles eins, alles auf einmal

sonderauszug
"is ist possible that you are so das that your brain actually melts?"
trauer(ab)arbeit : die trauer bearbeitet ihn, er arbeitet mit der trauer ::: falschgold

liebe : stadt mit zwei zentren

- - -

die musen regieren (lassen)

- - -

übersättigt an abfindungen
wieso stets die differenz?
kennst du mein geheimnis?

die abrechnung geht auf : ab heute sind deine tage gezählt

------

ich möchte menschen als landschaften wahrnehmen.
-
"can i get a false witness?" // "someone to count on in a world of changes" //
weil ich in keiner angstkultur mehr lebe.
-
trägst du meinen schmerz auf deinem gewissen?
-
am ende jeder erfahrung folgende erkenntnis : mein herz ist eine offene wunde und kein (ver)band hilft.
-
selbstversorger
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vielleicht bilde ich mir ein nicht zu schlafen.
vielleicht all der überschuss an energie, weil ich so viel an negativität und last, die ich _jahrelang_ mit mir trug, 'erfolgreich' abbauen konnte ... aber mit wem kann ich diese epiphanien teilen? wer versteht mich wirklich? wer scheut nicht davor zurück, mit mir die tiefe meines wesens zu erfassen? ich habe die grenzen meiner (über)lebensfähigkeit erweitert - als konsequenzen werden wohl ängste aufgelöst, vermeintliche grenzen überschritten... aber noch immer auf der suche nach >dem masz<
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wieso glaube ich derart vehement daran, dass mich niemand ganz versteht und die beschaffenheit meines lebensgefühls, meines weltbildes erfasst? woher kommt dieser immense widerwille, widerstand? begründet sich darin meine integrität? ist enttäuschen meine mission?
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aus meinem herzen heraus hoffe ich, dass unsere zeit noch kommen wird. ich baue mich von grund auf neu auf. keine atemzüge auslassen, der universellen sprachlosigkeit opfern!
< aus ganzem herzen > ... wenn dich das nicht berührt ...

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ich sehe täglich gefallene engel.

gesagt getan : versagt vertan

verzeiht mir das ständige mystifizieren
der vergeblichkeit wegen
der scheiszrealität wegen
der realität deiner scheisze wegen?

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jedes wort ist gold wert
sie sagte, nehmt meine liebe (sie hätte eine überdosis daran) bevor die welt untergeht
und so nahmen sie und nahmen 
ohne namen anzugeben und die kehrseiten ihrer unabsichtlich egoistischen absichten
und vergaszen, nicht alles was gesagt entspricht der wahrheit
und so sasz sie da mit offenen armen, alle organe entfernt, die eine brauchte dies, der andere brauchte das, selbst an der stelle des herzens war nur mehr ein leeres, hohles etwas / ein hohlraum in dem sich hunderte stimmen brechen, und ihre eigene irgendwo dazwischen
die stille brachte keine ruhe mehr [...]

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mein gold ist silber
damit menschen sehen mit welchem selbstverständnis ich das unselbstverständliche einfasse

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die wahrheit ist nicht leicht zu (v(v)er)tragen 
sie schlägt nicht mit der natürlichkeit deines herzens 
ich bin gröszenwahnsinnig damit ich auch alle 'unterschiede' verstehe
begreifen ≠ (auf)lösen
mein geheimnis ist mein visionäres /// es geht weiter //
gerade aus liebe dazu sollte ich mich nicht zu tode leben
es ist angerichtet 
inständige unerreichbarkeit / aberkannte liebe / sichere unsichtbarkeit / kristallisierte tränen / sinne in schwebe / neues licht / platzregen / im reich(tum) der (ab)gestorbenen / ich habe keine angst mehr vor dem weisz / 

"wenn das die lösung ist, behalte ich lieber das problem." 

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"she feels invisible for complex reasons."

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seit dem du in mein leben getreten bist, wurde ich zu einem anderen menschen. 
meine liebeszellen haben sich transformiert. 
ich wünschte, du würdest meine liebe zu dir fühlen und daran glauben.
ich sehne mich nach deinen berührungen.,
bis zu meinem heutigen lebenstag musste ich suchen - 25 jahre lang - und habe < dich > noch immer nicht gefunden. wer bist du?  du, der eine so grosze sehnsucht in mir auslöst?
unsterblicher hunger nach [   ]

))) )) ) retrospektive (liebesk(

(2014)

ich betrat einige gedankengänge und bin zum entschluss gekommen:
ich spiele nicht mehr mit.
willst du so behandelt werden, wie du mich behandelst?
all die wochen durchgehender ignoranz und vernachlässigung. nicht ein einziges einfaches gespräch kann ich mit dir führen. bleib unerreichbar und verhalte dich mir gegenüber ebenso. was bringt es, wenn ich dich liebe? NICHTS - auszer heisze tränen. denn du erkennst die wahrhet und den mehrwert meiner liebe nicht.
all die stunden und die momente, in denen ich mich für mein wesen und meine weisen schämte, unterdrücken musste, was ich fühlte, umleiten und ausräuchern.
ICH SPIELE NICHT MEHR MIT
du hast mein herz kaputt gemacht und buten sehen und anstatt es 'wiedergutzumachen', hast du es bluten lassen und fing es an zu regenerieren, hast du daran geschabt und es erneut glühen sehen wollen! ich denke an die [] - wie sie wohl mit deiner beliebigkeit von verantwortung, deinem egoismus zurechtkommt? hast du dich je versucht in ihre lage zu versetzen?
verstehst du deine mitmenschen?
falls ja - warum änderst du nicht dein verhalten?

ich werde meine runden im exil beenden und dich von jetzt an so behandeln, wie du mich behandelst - oder eher...vollkommener ignorieren.
DENN ICH SPIELE NICHT MEHR MIT.

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Dienstag, 12. Mai 2015

zu viel des guten : die liebe zur perfektion

(die liebe zur perfektion)
ich kann menschen lieben, doch macht es mich nicht stabil glücklich - schlicht, weil das menschliche wesen dynamisch? die einzige liebe, die mich nicht ‘auslöschen’, sondern am leben erhalten wird,>unbedingt<, ist die liebe zur kunst. so umfassend, voll wunder, freiwillig, ohne willkür von macht (glaube ich)
(es ist möglich andere durch kunst zu verletzen)
auch hier kann ich nichts ausschließliches behaupten : aber auf diese liebe will ich vertrauen, denn zwischenmenschlich bin ich zu instabil, zu unzuverlässig, zu unentschlossen, zu besitzergreifend : ich möchte nicht mehr menschen >begreifen<, >verstehen<, sie zu einem bild machen, meinem weltbild einfügen. ich habe zu lange meine emotionalität missbraucht und ausgereizt (angstkultur!) - ich möchte mein dasein nun von einem anderen standpunkt aus angehen. ich werde versuchen vollständiger zummedium zu werden und in keine gefühlsblutbäder zu geraten
ich möchte versuchen dank kunst (echter) zu werden - keine gewalt mehr, keine zwischenmenschliche spekulation mehr, keine abhängigkeit: ich möchte die essenz von kunst zu meiner nahrung machen, denn menschliche liebe korrumpiert mich. ich möchte mich in alltage, in bahnen von kreisläufen vertiefen, die uns menschen überleben. in zufälle, in prozesse, die >von selbst< abzulaufen scheinen (aber nicht mit emotionalität zusammenfallen). ich möchte zu meiner entfremdung stehen, niemandem irgendetwas schuldig sein, vor allem kommunikativ, keine scham mehr (welcher irrsinn sich schmerzhaft für sein körperbild, seine körperform zu schämen!)
ich möchte >die scham< durch meine lebensweise zersetzen, entkräften.
und sollte mir meine (selbst)aufgabe nicht gelingen, habe ich ein recht auf selbstmord. 
spricht eine überverantwortung, eine überdosis an liebe aus mir?

warum glauben menschen so sehr an (die) liebe?

kunst - mein vitalisierendster widerspruch ///