Mittwoch, 30. Dezember 2015

| familiar freeze of change management | 251215 |

in einem magnetfeld der angst :
die kraftlinien verzerren jede einheit des freiraums
zu einer giftkapsel, an der die möglichkeit des glücks abprallt.
[glück heiszt hier _positivistisch _ (-_-) dankbarkeit, anerkennung, aufmerksamkeit, inspiration, wachstum, spontaneität, sinnhaftigkeit,...]

-

sie können den mehrwert ihres kreierten glücks nicht mehr begreifen :
sie sind aneinander gestorben -
der tod hat sie zu lebzeiten geschieden! -
und das sterben hört nicht auf:

wir grenzen uns ab, weil wir tote / abgetötete luft nicht atmen können
wir können ihren verfall nicht länger mitansehen :
er würde sich sonst wie ein gift in den adern verteilen und wir würden ihre sorgen, ihr kaputtes gedankengut weiterleben.

wir können ihren augenschein nicht mehr ertragen :

es platzt
aus ihnen heraus
wir können nicht mehr zu ihnen nach innen durchdringen
ihren verfall mitanzusehen versetzt meinem herzen stromschläge
ich konzentriere mich auf die unruhe in meinem herzen
versuche ihr form zu verleihen...

-

können worte >all dies< halten
sind sie tatsächlich wahrnehmbar überlagert von milliarden sekunden menschlichen lebens, dem individuellen (ab)leben so vieler menschen?

[bin ich imstande davon andere in kenntnis zu meinen? begegnen zu können? ]

glauben menschen eigentlich noch an die eigentliche kapazität von worten?
jahr um jahr werden sie recherchen und verschiedenen belastungsproben ausgesetzt : und wir menschen scheinen uns dennoch nicht an ihnen abarbeiten zu können; wie stark und autark sie scheinen. wenn ich versuche mein wesen in sie zu legen : geben sie nach? [nur, wenn wir wollen; wenn wir sie unterschätzen / missachten. ]

-

ich schleuse mich in kaputte zirkel

diese bilder habe ich schon gesehen

Dienstag, 29. Dezember 2015

abséance II + III

von selbst lernt sich (d)eine sprache nicht
wie von selbst
eingelernte gewalt

-

all mein versagen aufzuwäägen :
die geburt : ein gewaltakt
[urkern allen seins : schmerz ? ]
selbstverlust < = > kernschmelze

kann ich eine schmerzlose wiedergeburt wählen?
aber wie?

wie müsste ich leben, um nichts und niemandem schmerz zuzufügen?

(indem ich schreibe beschädige ich das papier
indem ich atme verbrauche ich luft
je länger ich lebe umso näher komme ich dem tod, oder?)

zu leben bedeutet zu sterben

wie kann ich alle begangenen fehler wiedergutmachen 
wenn nicht >gott< meine antwort/erlösung ist?

MAKEL DER EXISTENZ


-

suchtkrank : es ruft die verschwendungssucht nach mir
mein gefräsziger perfektionismus
wahn um wahn:
ENDE

abséance

in einer zeitablagerung habe ich gelernt (mich) zu (ver)sprechen |
ich habe gelernt die höhe der eingelösten ressourcen zu bestimmen |
ich habe gelernt die sinkende schmerzensgrenze auszureizen
-

ich lerne nie aus mit meiner gefräszigen aufmerksamkeit umzugehen
ich höre nie auf die gesellschaftlichen asymmetrien zu erfassen
(und die spielräume)
ich verpflichte mich dem bann unaufgegebener träume, belebender ungewissheiten, unversorgter wunden, (un)sichtbarer verletzungen :
die maschine kreischt auf : ihr prinzip muss behauptet werden, mit jeder sekunde aufs neue : die forderung nach mobilität [im inneren mobiliar; unserer fähigkeit zu mobilisieren; ... ] :
>>> etwas anderes dürfen wir uns nicht leisten |
>>> wir können uns keine fehler mehr leisten,
unsere verschwendungssucht verdient keiner näheren bestandsaufnahme; ccc
"du hast zeit und du has(s)t probleme, deswegen bist du künstler geworden."

um das unterdurchschnittliche überdurchschnittlich mit sinn anzureichern;
und dein versuch ist so glaubhaft, dass ich daran glaube,
mein glaube daran - abgöttisch
die
nach
          wirkungen werden zur unhintergehbaren konvention :
neben

ohne dass ich es wollte - nein - schon immer so, wie ich es wollte - halte ich mir das negativ vor augen und verlasse die dunkelkammer immer später :
das alles habe ich kommen sehen :
ich kenne die motive; das eingesperrte licht lässt sie nicht enstprechend entwickeln /// es fällt ein licht auf mein gesicht < - > meine gesamte haut wird zur tragfläche von lichtspielen :
machtspiele :
als die bedingungen unserer liebe missverständlich naturalisiert wurden :
mit verlorenem gesicht versuchte ich dich weiterhin zu spüren, versuchte ich die zartheit und stärke unseres gefühls zu ertasten, zu verstehen,
versuchte ich die in mir wohnende (und schwingende) sehnsucht abzuleiten : in handlungen, in pläne, in wünsche und vor allem : in tagträume : ich verlor mich in tagträumen und du versichertest mir selbst daran zu glauben : dass ihre beschaffenheit, ihr ort heilsam und notwendig zu entdecken, dass ich nicht aufgeben solle : | || |||

mich aufgeben als bild [dein bild von mir]
zum bild werden;
vermengt mit röntgenaufnahmen deiner organe,
[schwärmerei]
und weitere faktoren in deinen existentiellen diagnosen :

du hast mich im glauben verlassen :
du hast mich sehend gemacht
du hast mich verblendet :
blind und gierig nach deinen küssen verschlinge ich moralische leitlinien mit und ignoriere die eingetroffenen schutzverletzungen
[ [ [ in deinen küssen löse ich mich auf. ] ] ]
du hast ein magnetfeld der angst durchbrochen aber nicht/niemals die effektivität dieser unterbrechung akzeptieren wollen (anerkennen in ihrem ausmasz) : oder aber -
gerieten wir in eine unglückselige ungleichzeitigkeit?
können wir nicht anders als die dauerhafte deckungsgleichheit / synthese / symbiose / synchronisierung unserer sehnsüchte zu verpassen?
wir bemühen uns ja nicht unsere zeitpläne abzugleichen
-

ich halte mich an eine melodie : das rauschen meines blutes :
gefiltert : ich filtere eine stimme aus mir aus allen mich umgebenden interferenzen
in dieser form scheint sie in fragiler dankbarkeit ihre anerkennung aufs äuszerte zu verspüren
-

wie platzregen platzt die sinnhaftigkeit meiner gegenwart mit jeder sekunde auf
es regt sich mein platz auf dieser welt
ich rege mich auf, da die gegenwart aus mir herausplatzt
das regen meines herzens erregt mich : auf gemeinplätzen waren worte, wo ich meine gedanken verorte und regle [   ] [=schutzverletzung]

-

>>> wie gewaltfrei ist 'gewaltfreie kommunikation'?

die zeit steht : ich werde im raum (mit)enstehen
ZITATHAFTIGKEIT UNSERES ERLEBENS

- "ich habe dies alles kommen sehen."
- "willst du mich trotzdem sehen?"
- "wirst du mich trotzdem sehen?"
[ich spüre deinen durst, habe aber nichts anzubieten.]

[[[ UuUuUUltra VvVviolence ] ]]

abgebrochene kommunikation?

weil ich viele
(((O)))PTI(O)))NEN
habe

!
sieben
erbrochene
nägel
!

""" i am on a bad trip and can't seem to find back """

- engstezukunftsängste -

zitierte überreste
annahme: zitierhaftigkeit unseres erlebens 
[wo bleiben ausnahmen?!]

name
grösze
geburtsdatum
geburtsort
staatsangehörigkeit
(das letzte lässt mich aufhören!)

{ } devouring all my enemies

eignet sich [ ] als sinnbild deiner idee? deines prinzips?

HAHAHANDGEMACHT !

(( gesichter aus anführungszeichen < = > psychologisches analysieren/auflesen menschlichen lebens ))

+ IT IS IMPORTANT NOT ONLY TO DANCE
++ BUT TO LISTEN... 
+++++ TO THE MESSAGE...

HASS SPRICHT : ATEM UNTERBRICHT :
(bitte lass mir meine atempausen
gedankenpausen)

grenzkontrollen : einbrüche
das selbst bricht ein im sprachraum

((( i came from far away (...) you don't even know )))

[ MARKEN : selbstsch[mmmmmm]utz ]

eine kette an bedeutungen < > wirkt bis ins knochenmark ! 

>>> ANOTHER GATED COMMUNITY <<<

>>> DIAMONDS ON MY MIND >>>

to live and die
to live and live and live and die
to live and live and live and live and live and die

[ab]grundlosstumm
tout ce qui brille

. . . EINGEBRANNTES LICHT . . .





Sonntag, 1. November 2015

traumtherapie

der grund meines herzens : sehnsucht nach unendlichkeit
melancholia
mein herz ist offen : tretet ruhig ein
tretet rastlos drauf ein
wurde die maske zu meinem gesicht?
und die zeit verstreicht vor meinen augen
verrät mich mein blut?
ich möchte euch das wasser reichen :
wasser gegen diesen unstillbaren durst nach sinn.
ich habe es in einsamen stunden geschöpft,
aus glückstränen und selbst aus fremdem blut.
unerschöpflich
an das unhaltbare will ich mich halten
das haltbarkeitsdatum von jugend -:chance auf freiheit:- missachten und selbst bestimmen
ich will sein, was ich fühle
und zerbreche am groszen ziel.
auch frage ich mich, ob es noch jemanden von meinem schlag gibt, und ob das überhaupt noch eine rolle spielt.
die unendlichkeit ruft wieder nach mir,
empfängt und zurück bleibt eine träne von augenblick.

auswüchse

mein deformiertes herz / herzstücke / ausgewachsenes grundgefühl : sehnsucht / ich befinde mich in der traumzone / warum schreibe ich die arbeit nicht fertig? / sprich dir alles frei vom herzen weg : es geht nicht mehr um dich : wie viel besser andere deine ziele erkennen, formulieren kennen und die formeln immer wieder diktieren bis du dich ergeben musst, weil das ziel SMART und du es nicht und nicht erreichst / PUELLA AETERNA (nicht mehr auf der suche nach dem puer aeternum) /
die edelweissglut hat vorrang in der staffelung von prioritäten :
ausgeträumt
so viel wut, weil sie so ignorant und dekadent leben : meine erzeuger sind nie zeugen meiner lebenszeit // meiner epiphanien // ich möchte ihren verfall nicht bezeugen, nicht stützen; ich zerstöre ihn durch mein scheitern, mein groszkotziges und zerfressenes gewissen / nun sind sie an der reihe zu vertragen und zu verstehen /
GEGEN DEN STRICH /
gegen den strich und ich setze den stift wieder an, es geht mehr um alles als um nichts (???)
nachts wachsen keine schatten

// auswüchse / zuwachs / verwachsen / ausgewachsen / erwachsen / zugewachsen / nachwachsen / durchwachsen

(un)erwünschte (ein)blicke

|18|10|89|

liebe im überfluss für sein herz : so lautet die botschaft, die ich empfangen habe
und richte mich danach
(ich richte andere nicht danach)
ich richte mich ein : der dekor aus blut gegossen : ich fahre die lebensspuren auf seiner hautfläche entlang : ich sehe leid, ich sehe lust : ich spüre lust : ich kann dich leiden : 
ich betrete deinen innenraum : wo ist der lichtschalter? einstweilen bringe ich licht mit : ein licht von innen heraus : die strahlkraft meiner seele (verzeih?) 
ich sehe die zeit im vergehen
ein ende des leids
sind wir am ende auf uns allein gestellt?
allein, diese frage

/ / /
also hob ich das glas und schaute ihm tief in die augen. ich hielt den blick, ich warf meinen blick nicht von ihm ab, während ich einen tropfen nach dem anderen kostete : ich hatte lebensgroszen durst.
 
 


lebensgeisterbahn

// notgeil am kreislauf des lebens :
es streiten sich ein kapitalist und ein spiritualist, ein lebender und ein toter, unterm strich : eins |
von allen guten geistern verlassen folgte er dem zeitgeist //
// und entdeckte de geisteswissenschaften um seine gedanken auszutreiben,
die geistesblitze kamen plötzlich und vielfältig //
/n/e\o\n/d/e/r\e/r/k/e\n\n/t\n/i\s/
doch ohne dem notwendigen akademischen sportsgeist disqualifizierten (sich) seine ambitionen.
zumal ihn liebeskummer zerfrasz,
seine vergangenheit, und die vergangenheit aller vor ihm vermochte sich sogar aufzudrängen, ohne dass sie das schönste einlöste :
geistesabwesenheit < > augenblicke blanken vergessens seiner selbst : gerade losgelöst und selbstvergessen empfangen wir essenzen... //

GAME OVER

Sonntag, 20. September 2015

gezeiten

bis die eisdecke bricht,, werden noch viele schmerzhafte augenblicke vergehen : du wirst der zeit ins augenlose gesicht blicken. du wirst die zeit nur im schmerz begreifen und deine gute miene wird sich verzeihen, wie die sonne jeden abend.
zeit: das einzige, was dir schutz bieten konnte, wird zu deinem feind. die liebe deines umfeldes, deine liebe zu den dingen wird dich nur noch mehr an deine einsamkeit erinnern, dich darauf verweisen. zurückgewiesen. das einzige haltbare an deinem fundament, deinem selbstvertrauen, deines vertrauens in diese welt - abgewiesen.
>bei aller liebe< wirst du untergehen; denn in deinem lebensgefühl, deiner durchlässigkeit herrscht nur mehr die verneinung, die abweisung. weil sich dieser eine mensch in dein bewusstsein eingebrannt hat, und währt. als würde dich die welt auf eine unlösbare bewährungsprobe stellen... 
wie sollst du deine gefühle noch drehen, wenn sie bereits so viel licht aufgeworfen? das haltbarkeitsdatum all des trostes, der dir gespendet wird, verfällt mit der dominierenden sehnsucht nach diesem einen menschen. wie sollst du das geheimnis darum auflösen? all die bisherigen indizien haben nicht gereicht und alles und jeder führt immer wieder zu ihm zurück ! ! ! 

es wimmelt vor zeichen - du brauchst keine zeichen mehr
ein neuer mensch müsstest du werden, um diese sehnsucht zu vergessen

sliding through my mind

abgestandene träume //

du wirst nie ruhe finden und dich immer wieder auf deine einsamkeit beziehen - du suchst den messias in falschen gesichertn, auf falschen wegen - die einsamkeit ist dieser große eine, den du suchst, denn einsamkeit ist konstanz, ist das einzige, was du immer und verlässlich findest - sie fängt deine stummen schreie auf, all deine fragen, unendliche fragen - weil du eine unendliche neugierde hegst, als wäre dies der echte grund deines durstes und hungers

"es ist mal wieder das ende der welt und vielleicht haben wir ja glück und müssen nie wieder über ein nächstes sprechen"

lebensver[un]sicherung, abgeschlossen


in meinen letzten lebensjahren hat sich ziemlich viel schwermetall in meinen adern abgelagert; vor allem die letzten wochen bewiesen mir eindrücklich und erbarmungslos, dass ich menschen in keiner glücklichen konstanz lieben kann bzw. darf. ich verbannte mich in ein exil, geschaffen aus dem glauben an das gute, eine mögliche liebe zu einem ganz besonderen menschen. ich dachte, mein lieben stösze auf resonanz und könnte eine neue konstellation schaffen, eine neue ära begründen. 
ich dachte falsch, aber ich konnte nicht aufhören, daran zu glauben. als wäre es eine bewährungsprobe auf leben und tod. ich scheute auch nicht davor zu wünschen, dass dieser mensch meinen schmerz nachfühlen solle, sehen, was er angerichtet hat. wie könnte ich solche wünsche verantworten?

(weil meine liebe seiner schönheit sprachlos und hoffnungslos zerfiel...)

-

es ist an der zeit, ein neuer mensch zu werden. die haut meines gesichts abzuziehen.
-

wieso geht es weiter, wenn ich am ende bin?

-

um meine sinne immer wieder aufs neue zu schärfen.


lichtschimmer auf herzschimmel

(zusammengetragen aus einem dutzend wochen)
*


wann wird es zu spät sein?
dieser krieg zwischen traum und realität hat sich verändert - auf eine unumkehrbare weise. der krieg begann, als wir uns küssten. du hast etwas unumkehrbar in mir verändert.

es endet - hier und jetzt.

*

willst du sie auch lieben
an den schlechten tagen?

HASSFRESSER
(verführt zum verfrühten fall)

die ganze verfütterung

geschmacklos
vorstellen: ich sitzen, eine reihe an mitmenschen, jeder ein riesiges herz | oder einen scheiszhaufen | oder [...] und ich muss alles restlos essen
goldreste und essensrest im un:gesicht
stets verwischte schminke
kleidung nur zwischen weisz und schwarz

WIE SOLL ICH ALL DEN SCHMERZ AUSDRÜCKEN?
KOSTE SELBST VON DEINEM BLUT
ZEHN LIEDER ´ÜBER LIEBESKUMMER
MÖGE DICH MEINE SEELE SÄTTIGEN

fettes gold //
falschgold

leicht verschwitzte, verklebte haarsträhnen | alles athleten
vom haaransatz rinnt gold hinunter

jede figur eine andersförmige oros
wimden, schnitte können mit ornamenten verwechselt werden
wenn weiszes licht auf abgenutze tücher mit blut fällt

WEISZ
WEISZE LIEBE
der wunsch :
liebe sei wie helles licht : sie solle spontan fallen, durchfluten, zufällig und >von selbst<

die einsamkeit leitet meinen unstillbaren hunger nach sinn
du weiszt:
dieser riss zwischen uns
es wird nie wieder wie früher,, egal, wie heisz deine sehnsucht aufschreit

ANDROGENA

*

grobkörnige sehnsucht //
seit dem du bist fühle ich mich nie alleine
ich spüre dich bis in jede zelle hinein;
vom äuszersten bis zum innersten hinein

entlassen wir den hass | entlassen wir den ekel |
FARBLOS ABER NICHT FARBENBLIND

"ohne dich zähle ich die stunden"

*

der lebensgrosze gröszenwahn |
ein letzter empfang

AB HEUTE SIND DEINE TAGE GEZÄHLT

-

in fremder scheisze baden //
doppelrahmstufe :
splitter, in mein steinherz gerammt -
ich ziehe sie heraus und schenke sie euch
ramsch auf meinem steinherzen

MORGEN, [MEIN] STERN!
du hast meine seele freigeküsst
in deinem lächeln sehe ich meinen namen

-

um all die minuten zu überbrücken in denen du mir fehlst

körpereigene giftstoffe

*

wie viel liebe braucht die welt?
verträgt mein umfeld einen überschuss an liebe?
ich lebte um zu lieben (und vergasz)
und verwechselte den neuen morgen mit hoffnung
in mir ist etwas abgestorben
aber ich falle zurück in träume vergangener tage damit ich ein hauch von dir spüre :
die luft von heute kann ich nicht atmen, sie schmeckt verschwendet,
die stadt schreit, die sonne schreit,
ahnunglos
alles auf einmal, am besten jeden tag
*
auf der strasze gehe ich
das licht bricht sich
unter meinen schritten
wie die sorgen innerlich
tausendfach überschritten
wieso verkennst du mich?
*
ein totes kaltes weisz
ich werde eins mit dem weisz
*
da zersprang mein herz ein wenig mehr :
was ist so falsch an der wahrheit und an der stärke meiner gefühle?
*
stille
zurück zur grundfrage :
herz zersprungen? macht nichts.
ich sammle die gröszten splitter und drück sie mit beiden händen fest zusammen und forme ein neues herz.
was macht mich so falsch?
*
mein herz schlägt weiter, schlägt dagegen,
dem schmerz entgegen
*

geräusche, die dämmen
-
ich will nur noch alles brennen sehen
-
das licht wird blasser
die leere gröszer
-

meine gedanken werden zu wasser
es zerfällt zu tränen
hinab auf die trockene erde
bevor ich wieder zu nichts werde

siehst du
wie es mich verbrennt
hörst du
wie mein traum sich versengt
*
mit dem ende des liedes
kommt kein ende des leids

jeden morgen empfängt mich
das ende unserer liebe

ein neuer tag
ich möchte neu beginnen
aber es folgt der nächste kopfschuss
du schieszt mir durch den kopf
und das neue des tages
wie soll ich's schaffen, sag es!
*
ich sehe liebe, wo keine ist
und bleibe stehen, weil es mich trifft
*
ich breche den uhrzeiger ab
*
woher all die schuld?
die welt braucht echte geduld
bevor sie wieder reiszt
und niemand mehr weisz
was es heiszt
scham mit verstehen zu verwechseln.
*

(ICH) TROTZ ALLEM :

*
wie stellst du dir >DIES< vor? soll ich so lange deine existenz leugnen, bis mein herz zerbricht? manchmal scheint es ohnehin so kaputt. unsere liebe zu verleugnen ist ein so schmerzhaftes und lähmendes unterfangen. als würde ich mich selbst vergiften und meine liebesunfähigkeit in ein manifest übertragen müssen und es vor allen laut vorlesen : als ob es meine augen in jedem blick, den ich anderen zuwerfe, erzählen. FREISPRECHEN. als ob an meinen lippen all deine küsse - all unsere küsse haften und ich es nie verlernt hättte - sich deshalb jeder kuss mit jemand anderen für mich >grundlegend< falsch anfühlt. ich kann noch immer nicht aufhören an unsere liebe zu glauben.
wann wollen wir uns dazu bekennen? frag ich dich. ich frage in aufrichtiger sehnsucht. ich weisz, dass wir >zusammengehören<. du vervielfachst meine lebenszeit. das ist liebe! zeit sinn:voller zu spüren. das lebenswerte in konzentrierter form. wenn sich unsere küsse so für dich anfühlen wie für mich... dann ist es ein nicht abzutötendes LIEBEN! widersteh nicht... lass <es> zu. lass uns sein. ich komme in frieden, ich komme in liebe.

*

das bedürfnis mir den bauch aufzuschneiden : damit all die scheisze, all der druck, all die ansgt, all der stress, all die ungewissheit, all das versagen ans tageslicht gelangen - und zwar schlagartig

wenn ich blosz wüszte
warum ich fühle
was ich fühle

der weltschmerz - durch die mühlkippe
fein gemahlen
ich erhitze
mein täglich brot
ich weisz, dass ich das alles nicht dnken, nicht fühlen >muss<,
aber es ist kaum eine frage des müssens

soll ich mir aussuchen,
was ich fühle und denke?

-
ich versuche weiterhin die sprache der engel zu übersetzen
kommt zu mir, kommt ihr alle, ihr unglücklichen, ihr gefangenen, aber auch ihr überzeugten, ihr starken, ihr hoffnungsträger, ihr krankheitsüberträger
das leben ist eine tödliche krankheit und ihr alle kennt nicht die medizin.. und sucht und sucht...
ist es liebe?
ist es geld?
ist es kunst?
ist es familie?
ist es tod?
ist es rausch?
-


Mittwoch, 12. August 2015

-

ich werde das tun was ich am besten kann : abtauchen und verschwinden.
.
.
.
eine bitte um echte hilfe
.
.
.

dinge die ich hasse (oder zumindest am 30.6. hasste)

falsche versprechen
falsche hoffnungen
falsches mitleid
kriege
menschliche grausamkeit
ignoranz
unlust
mehrtägigen schlafentzug
sportentzug
unzulänglichkeit von wortsprache
liebeskummer

hassfresser (I)

wie du dich sehnst
nach einer welt ohne neid
-
ein echtes unglück : als mir versagt blieb, dir etwas so wesentlichen von angesicht zu angesicht mitzuteilen (immer erlebe ich meine epiphanien einsam)
-
lass mich 'ruhig' all den hass aufressen
ich lasse nie etwas am teller
ich wurde zu einem kräftigen esser erzogen
die mir aufgetischten lügen tropfen über den tellerrand
ich lecke selbst die reste auf als wäre es eine pflicht
als würde ich jeden tropfen meines blutes, was aus meiner wunde läuft, lecken
noch läuft es gut
noch laufen diezeiger der uhr, und ich beachte es nicht, noch gelingt die konstante flucht
denn diesmal glückt die narkose und meine nerven härten sich mit übermenschlichkeit ab
-
meine herzkammern sind verstaubt
aber ich habe mich am glanz der staubpartikel satt gesehen (egal, wie schön sie im licht meiner selbstblende glitzern)

[was tust du, wenn du dich sattgesehen hast?]

eine übersättigung trotz unersättlichkeit
unersetzbarkeit ist eine illusion, eine gemeine variable im spielraum unserer selbst

-

du vergleichst menschen untereinander mehr, als du zugibst

-

selbstverschuldung auf kredit :
blutdurst
das verlorene band
eingesehen


[HAND AUFS [H]ERZ ]
ich habe deinen [ver]rat beherzigt
und mein herz geprüft:
seinen wert, seine echtheit
bis mein herzgold in beiden händen zerschmolzen ist
kein auffangen möglich

in der atemnot des wortlosen gefechts
steigt die [be]deutungswut
die sinne toben
bis das blut gerinnt
welches durch die goldadern deiner seelenlandschaft flieszt

noch nie war dein [ein]blick in ein herz schrecklicher, realer
die wahrheit zu retten verzweifelter
das verrinnen der zeit freier und leichter

-

ernster als der tod : mein tod wird mit dem ende der rhe in meinem herzen einsetzen
-

DU WURDEST GEBOREN ALS DIE HOFFNUNG STARB

so füttere mich doch endlich zurück!

closer and closer
so close
that i am closed

---

REBELLION DES TRÄUMERS
asche zu asche | staub zu staub | gepresste lebenszeit || ablagerungen des selbst | komprimierte gefühle
|| ich mache scheisze zu gold und ihr kauft es mir ab ||
[ aus scheisze wird gold oder: die macht der suggestion ]

---

andauerndes bedauern
>>> GEBT UNS FLÜGEL >>>

ein [er]weitertes ich : schmerzbeladen, unverbesserlich ... keine kraft mehr, um enttäuschungen in segen umzuwandeln

---

ich übersetze sehen
ich übersetze menschen

---

für mich ist liebe(n) nicht so essentiell wie atmen; das herz nicht gleich symbol der liebe.

---

etwas angstschweisz aus juni

'glaub mir, es ist besser so' / der anthropomorphe schmerz / ich fordere gott heraus / in der kunst kann ich jede(r) sein, oder geht es zuletzt um eine gewissensfrage? / damit das grundrauschen erträglicher wird / halte dich fern von mir // das wissen um deine existenz saugt mir jegliche freude aus / gib acht, was du sagst / welche worte du sähst : denn sie fallen auf mein inneres = ein nährboden / welche worte du zeichnest, denn mein herz gleicht einem weiszen blatt / ein weisz der hoffnung, die sich über vergangenes legt : zernarbte narben, über- und überschriften, unter denen ich meine (neu)anfänge, jeden tagesbeginn verzeichnen wollte, entfalten liesz

die farbe der neuen hoffnung ist schwarz

ich blieb zurück mit schmere, der ich versuchte form zu verleihen - ich blieb zurück in schmerz und niemand schien es mitzubekommen, obwohl es mir so offensichtlich schien ...
ich blieb zurück in steter agonie
"glaube nicht alles, was man dir sagt, mein kind"
gestern war also der tag, an dem ich meine liebesfähigkeit als unheilsam und untauglich akzeptieren wollte : alles andere scheint mir dumm, und destruktiv, und fahrlässig

w i e s o  fühle ich so viel? wieso scheint dies so stark mit >dir< verbunden / unterbunden? wieso komme ich nicht von dir los?

- - -

ich bin es satt ein schatten für dich zu sein
wie ein niemand behandelt zu werden
vergessen, abgeschoben,
dass du den zufall zu deinem interessensmotor ernennst
wie konnte ich mich dir so blind anvertrauen?
wieso bist du in mein leben getreten, um mich von meiner unfähigkeit stärker zu überzeugen?
wieso übst du eine dermaszen hypnotische wirkung auf mich aus?
berauscht von der macht möglicher gefühle

übersättigt

ich habe deine befangenheit satt,und es schreit immer der hunger nach veränderung, korrektur, umbruch. 
ich habe die geschlossenheit deiner offenheit so satt, dein wohl proportionierte und völlig unterernährte aufmerksamkeit so satt, dass mir ein loch im herzen wächst und sich mit jedem erneuten einsetzen der konstanz deines weltbildes, deiner aufdringlichen selbstsucht entzündet. ja, du machst es mir so verdammt schwer. du lässt mich abgestorbene muse atmen, du strengst mich zu einem unverdienten wohlwollen und verstehen deiner person an. deine kaputte kommunikation kotzt mich an, und ich will nicht länger mein bewusstsein in erbrochenem potential waschen. ich bin es leid mich um dich zu bemühen und an unserer liebe zu arbeiten, da ihre früchte schwer verdaulich, und nicht reifen können! trotz all der sonne, die uns umgibt!
die langeweile deines seelenatems regt mich auf. und trotzdem werden sich unsere wege immer noch kreuzen. ich kann nur auf ein wunder hoffen [...]

-

(ich) muss aus der angstkultur aussteigen, um meinen traum zu verwirklichen, und ein besserer mensch zu werden

---

gehe in mich hinein, masse an widerständen;
meinem körper nie die stoffe entbehren, die er braucht!
nie wieder ein niemand
nie wieder ein schattendasein
jetzt geht es um mich
um mich licht
-

cosmic kiss

-

all das... nur nicht das, worauf es ankommt. du wirst das glück auskosten, aber
ich werde nie erfahren, wie es... wie wir beide...
zukunftsabweisend

ringen um geringes

(menschliche fehler)

menschen tragen viele grundzüge, 
die ein fruchtbares (geht es um früchte?), vitaleres (vitalität umschlieszt die gesamte lebensintensität und wertet in meinen augen nicht genug), positiveres (man müsste zuerst annehmen, dass es tatsächlich um positivität letzten endes geht, aber aufgrund der vielfalt von lebensläufen ist dies ausschlieszbar...) - 
die ein 'anderes' miteinander ermöglichen würden, wenn sie durchschut und konsequent abgelegt.
einer der grundzüge, die mir im moment viel zu störend und äuszerst auffallen:
selbst - profilierung
eine ständige profilierung an anderen, masznahmen : annehmen von masz an anderen, damit sie der eigenen person gerecht werden, die erwartung erfüllen, die eigenen leistungen, die eigene groszartigeit ja anerkennen und dies kundtun. ich verabscheue dieses offensichtliche und erwartete lob, >gut zusprechen< ... dieses vorgefertigte mitleid, bescheidwissen ohne nachzufragen - ich verbrenne eure bescheide und ahnungen ! -
>was sich gehört< - da will ich mich mit absicht verhören.
eure einbildungen zerdrechen, damit ihr im reinen hier und jetzt / reinen herzens merkt, dass ihr es euch bis jetzt zu leicht gemacht habt, und anderen zu schwer.
ich glaube, ich habe herausgefunden, warum kinder ihr mir ganzes wesen mit leichtigkeit schenken (möchten) - sie schauen mich oft an, als ob sie ihre ganze seele in ihren blick legen, den blick auf mich werfen, so offen, vollstes vertrauen, voller glanz - weil ich mir nicht anmasze masz an sie zu legen; die relevanz ihrer mitteilungen nicht abwäge.
kinder versuchen aaus ihrem wesen heras maszstäbe an die weltlichkeit zu setzen; noch unformatiert, noch unschuldig; ihre geschichten entspringen ihrem wesen und dienen nicht dazu als profilierung geopfert zu werden, sich im vorfeld in anerkennung zu wissen. haben sie hintergründige interessen auszer an der geschichte selbst? dem bedürfnis nach ausdruck nachzugehen?
-
ich bin es leid, profiler zu sein aber noch mehr - durch andere profiliert zu werden. können wir versuchen freier zu sein, selbstloser zu denken, um gerade dann zu begreifen, wie wir füreinander und miteinander sein können? und nicht in einer scheinnachwelt verhaften? 
-


Dienstag, 4. August 2015

defekte aussendung

der mehrwert deiner liebe ist nur so viel wert, wie viel du daran glaubst
-
ich suche lange nach den zutaten für das letzte abendmahl
um meinen rest an würde nicht ganz zu verlieren
-

wundgelaufen und zerschmettert
blicke ich in mein herz : ein hohlraum
nur mehr musik kann ihn erfüllen
wieder erreichen ihn meine worte nicht
ihn, für den sie gestimmt waren
er behandelt mich wie ein niemand

sattes schwarz : nur für mich : alles auf einmal
nach stunden, in denen ich wie niemand behandelt wurde
unerreicht, tot geschwiegen, abgeleitet

eine idee zu tode gebären

so can i get a false witness?

-
was hast du angerichtet? es ist angerichtet : eine gesunde portion hass
-

alle blicke auf die hauptschlagader gerichtet
-

alles eins, alles auf einmal

sonderauszug
"is ist possible that you are so das that your brain actually melts?"
trauer(ab)arbeit : die trauer bearbeitet ihn, er arbeitet mit der trauer ::: falschgold

liebe : stadt mit zwei zentren

- - -

die musen regieren (lassen)

- - -

übersättigt an abfindungen
wieso stets die differenz?
kennst du mein geheimnis?

die abrechnung geht auf : ab heute sind deine tage gezählt

------

ich möchte menschen als landschaften wahrnehmen.
-
"can i get a false witness?" // "someone to count on in a world of changes" //
weil ich in keiner angstkultur mehr lebe.
-
trägst du meinen schmerz auf deinem gewissen?
-
am ende jeder erfahrung folgende erkenntnis : mein herz ist eine offene wunde und kein (ver)band hilft.
-
selbstversorger
-
vielleicht bilde ich mir ein nicht zu schlafen.
vielleicht all der überschuss an energie, weil ich so viel an negativität und last, die ich _jahrelang_ mit mir trug, 'erfolgreich' abbauen konnte ... aber mit wem kann ich diese epiphanien teilen? wer versteht mich wirklich? wer scheut nicht davor zurück, mit mir die tiefe meines wesens zu erfassen? ich habe die grenzen meiner (über)lebensfähigkeit erweitert - als konsequenzen werden wohl ängste aufgelöst, vermeintliche grenzen überschritten... aber noch immer auf der suche nach >dem masz<
-
wieso glaube ich derart vehement daran, dass mich niemand ganz versteht und die beschaffenheit meines lebensgefühls, meines weltbildes erfasst? woher kommt dieser immense widerwille, widerstand? begründet sich darin meine integrität? ist enttäuschen meine mission?
-
aus meinem herzen heraus hoffe ich, dass unsere zeit noch kommen wird. ich baue mich von grund auf neu auf. keine atemzüge auslassen, der universellen sprachlosigkeit opfern!
< aus ganzem herzen > ... wenn dich das nicht berührt ...

- - -
ich sehe täglich gefallene engel.

gesagt getan : versagt vertan

verzeiht mir das ständige mystifizieren
der vergeblichkeit wegen
der scheiszrealität wegen
der realität deiner scheisze wegen?

- - -

jedes wort ist gold wert
sie sagte, nehmt meine liebe (sie hätte eine überdosis daran) bevor die welt untergeht
und so nahmen sie und nahmen 
ohne namen anzugeben und die kehrseiten ihrer unabsichtlich egoistischen absichten
und vergaszen, nicht alles was gesagt entspricht der wahrheit
und so sasz sie da mit offenen armen, alle organe entfernt, die eine brauchte dies, der andere brauchte das, selbst an der stelle des herzens war nur mehr ein leeres, hohles etwas / ein hohlraum in dem sich hunderte stimmen brechen, und ihre eigene irgendwo dazwischen
die stille brachte keine ruhe mehr [...]

- - -

mein gold ist silber
damit menschen sehen mit welchem selbstverständnis ich das unselbstverständliche einfasse

---

die wahrheit ist nicht leicht zu (v(v)er)tragen 
sie schlägt nicht mit der natürlichkeit deines herzens 
ich bin gröszenwahnsinnig damit ich auch alle 'unterschiede' verstehe
begreifen ≠ (auf)lösen
mein geheimnis ist mein visionäres /// es geht weiter //
gerade aus liebe dazu sollte ich mich nicht zu tode leben
es ist angerichtet 
inständige unerreichbarkeit / aberkannte liebe / sichere unsichtbarkeit / kristallisierte tränen / sinne in schwebe / neues licht / platzregen / im reich(tum) der (ab)gestorbenen / ich habe keine angst mehr vor dem weisz / 

"wenn das die lösung ist, behalte ich lieber das problem." 

-

"she feels invisible for complex reasons."

-

seit dem du in mein leben getreten bist, wurde ich zu einem anderen menschen. 
meine liebeszellen haben sich transformiert. 
ich wünschte, du würdest meine liebe zu dir fühlen und daran glauben.
ich sehne mich nach deinen berührungen.,
bis zu meinem heutigen lebenstag musste ich suchen - 25 jahre lang - und habe < dich > noch immer nicht gefunden. wer bist du?  du, der eine so grosze sehnsucht in mir auslöst?
unsterblicher hunger nach [   ]

))) )) ) retrospektive (liebesk(

(2014)

ich betrat einige gedankengänge und bin zum entschluss gekommen:
ich spiele nicht mehr mit.
willst du so behandelt werden, wie du mich behandelst?
all die wochen durchgehender ignoranz und vernachlässigung. nicht ein einziges einfaches gespräch kann ich mit dir führen. bleib unerreichbar und verhalte dich mir gegenüber ebenso. was bringt es, wenn ich dich liebe? NICHTS - auszer heisze tränen. denn du erkennst die wahrhet und den mehrwert meiner liebe nicht.
all die stunden und die momente, in denen ich mich für mein wesen und meine weisen schämte, unterdrücken musste, was ich fühlte, umleiten und ausräuchern.
ICH SPIELE NICHT MEHR MIT
du hast mein herz kaputt gemacht und buten sehen und anstatt es 'wiedergutzumachen', hast du es bluten lassen und fing es an zu regenerieren, hast du daran geschabt und es erneut glühen sehen wollen! ich denke an die [] - wie sie wohl mit deiner beliebigkeit von verantwortung, deinem egoismus zurechtkommt? hast du dich je versucht in ihre lage zu versetzen?
verstehst du deine mitmenschen?
falls ja - warum änderst du nicht dein verhalten?

ich werde meine runden im exil beenden und dich von jetzt an so behandeln, wie du mich behandelst - oder eher...vollkommener ignorieren.
DENN ICH SPIELE NICHT MEHR MIT.

---


Dienstag, 12. Mai 2015

zu viel des guten : die liebe zur perfektion

(die liebe zur perfektion)
ich kann menschen lieben, doch macht es mich nicht stabil glücklich - schlicht, weil das menschliche wesen dynamisch? die einzige liebe, die mich nicht ‘auslöschen’, sondern am leben erhalten wird,>unbedingt<, ist die liebe zur kunst. so umfassend, voll wunder, freiwillig, ohne willkür von macht (glaube ich)
(es ist möglich andere durch kunst zu verletzen)
auch hier kann ich nichts ausschließliches behaupten : aber auf diese liebe will ich vertrauen, denn zwischenmenschlich bin ich zu instabil, zu unzuverlässig, zu unentschlossen, zu besitzergreifend : ich möchte nicht mehr menschen >begreifen<, >verstehen<, sie zu einem bild machen, meinem weltbild einfügen. ich habe zu lange meine emotionalität missbraucht und ausgereizt (angstkultur!) - ich möchte mein dasein nun von einem anderen standpunkt aus angehen. ich werde versuchen vollständiger zummedium zu werden und in keine gefühlsblutbäder zu geraten
ich möchte versuchen dank kunst (echter) zu werden - keine gewalt mehr, keine zwischenmenschliche spekulation mehr, keine abhängigkeit: ich möchte die essenz von kunst zu meiner nahrung machen, denn menschliche liebe korrumpiert mich. ich möchte mich in alltage, in bahnen von kreisläufen vertiefen, die uns menschen überleben. in zufälle, in prozesse, die >von selbst< abzulaufen scheinen (aber nicht mit emotionalität zusammenfallen). ich möchte zu meiner entfremdung stehen, niemandem irgendetwas schuldig sein, vor allem kommunikativ, keine scham mehr (welcher irrsinn sich schmerzhaft für sein körperbild, seine körperform zu schämen!)
ich möchte >die scham< durch meine lebensweise zersetzen, entkräften.
und sollte mir meine (selbst)aufgabe nicht gelingen, habe ich ein recht auf selbstmord. 
spricht eine überverantwortung, eine überdosis an liebe aus mir?

warum glauben menschen so sehr an (die) liebe?

kunst - mein vitalisierendster widerspruch ///

Dienstag, 28. April 2015

bestandaufnahme # 1 [2008- // liebe ist die gefährlichste droge

nimm dir die zeit [auf kosten meiner lebenszeit]

ich habe mich tief in dich verliebt und mit jedem wiedersehen und kontakt intensiviert >es< sich
deine abwesenheit gleicht einem schmerz für mich, großer mangel
da du dich nicht nach meiner präsenz sehnst - weil da einfach keine lebenszeichen mehr kommen, die intervalle deiner mitteilungen auseinanderklappen und immer größer werden (das geht nicht von mir aus, diese funkstille) -- diese sehnsucht beruht nicht auf gegenseitigkeit, deshalb ist es besser/notwendig auseinanderzuleben - und das wollte ich eigentlich nicht, es bedeutet einen irrsinnigen schmerzaufwand für mich...
zugleich trage ich wohl verantwortung für meine gefühle (?) und muss konsequent den tatsachen ins auge blicken
es tut weh dass ich nicht für dich da sein kann
dass du nicht auf mich baust
dass du nicht auf die kraft unserer chemie vertraust
wieso eigentlich?
weiszt du dass ich jede blende deiner einsamkeit mitfühlte? ich hörte die entsetzlichen misstne, die dich befingen; und erfuhr es nachträglich konkret davon
ich sah das kalte tote weisz (spürte die säure des schweiszes)
ich spürte den moment als du dich für sie entschieden hast - da zersprang mein herz ein bisschen mehr, ein ungeheures wenig mehr...
du lässt nun tatsächlich von mir ab; ich sollte mich über diesen entzug freuen, da er konsequent zur heilung führe (?), aber es tut so verdammt weh
wieso empfinde ich so viel für dich? wieso  hast du eine wende ohne mich vollziehen wollen? was ist so falsch und instabil am abglanz meiner seele, der wahrheit meiner gefühle...? (...)

Samstag, 25. April 2015

da und hin

komm schon, herz, mach dich nützlich!
wieso träume ich mich zu tode?
wieso vermag ich mit meinem innerlichen brennen nicht umzugehen?
(alles vergessen und stets auf die grundfrage zurückkehren)

- - -

stille :
ich werde eins mit dem weisz

- - -
was liegt zwischen grau?

- - -
ich möchte nicht noch mehr spüren, wie überflüssig und ersetzbar ich bin

---

noch mehr risse :
ich würge mein herz heraus, scheint es -
herz zersprungen? macht nichts.
ich sammle die wesentlichsten splitter zusammen und drücke die splitter mit meinen beiden händen zusammen.
es frisst mich von innen heraus auf.
wieso dieser schmerz, woher all der kummer?
wieder ablehnung meiner selbst durch andere... was macht mich so falsch, so abstoszungswürdig?
ich bin wirklich dazu verdammt einsam zu bleiben.
in diesem augenblick sterbe ich, bin tot - nein  - mein herz schlägt weiter, schlägt dagegen, entgegen - es zerschellt an dieser existentiellen hoffnungslosigkeit. nun begrabe ich die wiederbelebten träume wieder, die traumleichen, die vernarbten totgeburten
und nach auszen werde ich weiter hin, nicht umhin den scheintod zu wahren.
wieder wird mein wille dieses gemeinsame etwas zu erforschen, aufzudecken, abgewiesen - nein, moment, es wurde aufgedeckt: meine unmöglichkeit, meine liebesunfähigkeit. menschen wollen nicht meine liebe, sie verstehen mich nicht liebend - würden sie mich wirklich verstehen, wäre der trennungsschmerz, das unverständnis nicht vorprogrammiert, nicht so real, nicht so manifest! wie und wo sinn? wie verdammt soll ich weitermachen? was für ein übles experiment!dieses ausschlieszliche NEIN, NEIN WEIL DARUM! wieso lerne ich nicht dazu? wieso bleibe ich kind, gläubig und hoffend?

- - -

und es frisst mich von innen auf
(meine süchte : geltungssucht, liebessucht, sucht nach sinn...)

"es fühlte sich so an, als wäre mein gesicht entstellt./ und dann...so leicht...leicht! / als ich merkte,, dass sie sonst niemanden sah, bekam ich angst. / sie werden diese linie nicht überschreiten. "

"wenn wir glauben, perfektion erreicht zu haben, beginnt bereits der abstieg."

"sie werden nicht vom gehen abgehalten"

selbstverbrennungsritual
---

wenn du keine antwort auf deine existentiellen fragen erhältst, wirst du sie in deinem innenraum finden, auch wenn sie dir nicht gefallen.

---


Montag, 13. April 2015

wo träume wohnen, gehen hoffnungen verloren

ich presse meinen widerwillen gegen sprache
schwarze diamanten : sie werden mir als nahrung reichen, für eine woche : eine woche ausnahmezustand : denn ich habe die kraft verloren, mein versagen einzugestehen.
ich kauere mich in eine ecke, und kaue diamant um diamant. meine mundhöhle blutet, meine zahnkronen zersplittern, meine zunge zerschnitten. warmes blut, und die sinne gebeizt :
ich brauche nicht zu sprechen
narziss küsst mich, auf meine augenlider
er hält seinen zeigefinger an meinen mund, an den lippenlinien rinnen meiner endzeitexzesse.
ich bitte um genickbruch,
narziss umarmt mich, als wäre ein körper von zweifeln übersät,aber unendlich weich, perfekt in seine konturen eingefügt.

* * * *

was ist >wahre liebe< ?
das selbst wahr in seinem wesen, in reflex auf ein anderes wesen?
wechselseitiges reflektieren, unausgesprochene versprechungen, ein band zwischen zwei, sich zu manifestieren in dieser welt, erweiternde wurzeln zu schlagen, gar ein umfeld mit gefühl und bestätigung von sinn erschaffend?
kann ich über wahre liebe schreiben?
wie kann ich über wahre liebe schreiben?
was bedeutet schon wahr?
und liebe?
eine idee um das wesen einer lebensaktivität?
ist liebe vielfältig ode liegt ihr etwas absolut profundes und einheitliches zugrunde?
*
die worte wandern dir so leicht über deine lippenbögen, deinen zungenrücken, den abgrund deiner mundhöhle : so leicht, dass mir licht wird und meine seele lächelt, im augenblick, so scheint es, mir wird licht und die schönen reflexe in monochrom färben sich im antlitz deiner pracht :

sprachblüten zurechtstutzen

ein denkender blick (oder: wortkämpfe vor einem jahr]

ich durchschaue meinen dämon : selbst, wenn ich dabei verlerne zu schreiben, zu arbeiten ...
ich blicke der substanz der gehaltvollen gestalt meines dämons ins auge : es dauert, es verstreichen wurzeln an lebenszeit. es verstreicht zeit : die nervenbahnen spreizen sich, länger, unerträglicher, aber ich lasse sie nicht durchbrennen. ich verleihe <ihm> keinen ausdruck mehr, nein : ich erfahre freiheit, nackte freiheit, das grazile sprechen meines seelenkörpers, wie hässlich und nichtssagend und belanglos es auch sein mag : er atmet auf, vielfarbiger reiz :
auslösung aller erinnerung : ich bin bereit.

*

alles, was es zu pflegen gilt : geld ist charakterlos.

*

das, was in mir innen brennt,
nichts außer nicht-zeit anerkennt
*

es gerinnt der atem zu blut : kulturpflege :
und ich denke an nichts auszer an das wunder des atmens : es erscheint mir so besonders.
die muse ist nicht heimgekehrt :
sie irrt umher in einem ausdruckslosen exil und ich weisz nicht, habe ich sie dorthin geschickt oder mich selbst erkannt?
ich werde, selbst ohne kunst zu schaffen, merkwürdig kristallin
((( " eine ära ohne kunst " )))
ich berufe mich auf eine in mir unausgereifte, überzeugende ideologie :

und es schwindet der sinn : es schwindelt der anschein : es schindet die zeit : es schändet die kulturgüter, die kulturpflege :
es nistet sich schlaf in meinen augen ein.
todesgleich : das heutige ich stirbt, und morgen wird ein ich wieder geboren :
es stirbt der alltag im schlaf,
und träume versuchen zu reanimieren, einen riss, eine [unleserlich]
*

du hast respekt vor mir verloren : ich habe das gefühl nun erfasst.
ich esse diamanten, ich blute diamanten
überanstrengt lasse ich dich los, du, schale meiner hoffnung
der stachel reizt und ich entferne ihn aus dem angeschwollenen, kaputten fleisch : ich ziehe dich heraus und blicke lange auf die wunde :
indem ich fühle, erfühle ich tatsächlich bilder : wie könnte ich diese bilder in sprache ausdrücken, so dass sie jemand anderer versteht?
wie kann ich gefühlsbilder schöpfen?
sie erfassen meinen seelenkörper, und diesen prozess mitzuteilen [...]
***

Donnerstag, 9. April 2015

zerfasert im feber '15

(atemnot in der nacht : : als hätte dieser atemzug höchste priorität : : als wäre dieser musikton der entcheidende schlag deines herzens : : als wäre dieses wort nicht abgenutzt, verwendet : verendet )

.

mundpropaganda : lass uns mit küssen unsere freiheit propagieren

.

"ich bin nicht gewohnt, dass menschen im regenschauer stehen bleiben."
[ [ [ `blutregen´ ] ] ]

es hängten noch immer fragen im raum : wie früchte an bäumen

.

die heraufbeschwörung von lebendigkeit ohne kapital
((( das kannst du nicht kaufen! )))

.
seele in fieber

transfer // die transplantation ist fehlgeschlagen // über seine ränder hinaus //
" i c h  b i n  e i n  s t e r n "
.
gefallene engel
.

einen moment stille :: viel lärm um nichts :: rebellion der träumer ::
i feel so lonely inside but refuse to cry : this dream is all i ever had
nur >hier< keine zukunftsängste
panzerbraut
da gibt es kein zurück wenn alles fällt
faule luft, kühler stolz
lass uns keine trauer tragen
wie soll es (weiter) (ver))gehen
verloren geboren
besserwisser : besserscheiszer
.

gradmesser ist der schmerz :: "zu wollen und zu fürchten / zu suchen und zu verachten / liebe zu geben und zu zerstören / hitze zu spenden aber auszubrennen // diejenigen, die schnell genug leben, um zu sterben "

Freitag, 19. Dezember 2014

(beziehungswaise) :: restdefekte

um dann wort für wort zerlegt zu werden?
nein danke.

weg mit dem dornigen gestrüpp, in dem sich die hautschichten verfangen. auf zur lichtung, zur bebauten und doch rein herausstechenden. paläste aus biographieabrissen.
ich taste die mauern ab, sie pulsieren vor herzschlägen, getränkt in blut ( dem eigenen blut entsprechend der tatsächlichen farbe : und das ist nicht mehr rot.)

*

reichtum in stille,
indem die welt entschleunigt,
augenblick und sprache mit dem rhythmus meines ichs synchronisiert,
wie selten . . .

*

mein musenvater:
liebeskranker beziehungswahn
mein musenvater, lass meine tränen fließen, lass meine zellen arbeiten,
lebensver[un]sicherung
ich sehe keine form in dieser empfindung;
meine gedanken schichten sich um, doch finde und finde ich keine worte.
wie gerne würde ich mich in seine hände legen,
mein gesicht in seine hände,
meine seele in seinen händen,
'es ist nur ein moment und nicht mehr'
ich vergesse mich.

*

kann ich sagen - ohne besitzansprüche :
besitzansprüche, >das< heiszt :
dich als besitz zu beanspruchen
zu einem (ab)bild zu machen [ das leben, das geheimnis exorziert, das pulsierende blut, deine fließenden gedanken stillgelegt, und durch mein ich formatiert, nicht mehr deinem ich entsprechend ]
meinen stellenwert in deinem leben kontrollieren
zu wollen
die beschaffenheit deines zeitraums
zu regulieren,
dich in proportionen zwischen geben und nehmen einspannen.
der beziehungswahn der menschheit!

Donnerstag, 6. November 2014

(engelsgeschrei im flüsterton)

[kubistischer narzissmus]

ich habe die ehre meiner sprachfamilie beschmutzt.
durchgehendes versetzen :
die versatzstücke fügen sich nicht,
mit ehrgeiz und ohne rücksicht auf harmonie:
ich bin ein beiszer : : schützt vor wundwerden : : ich kann es nicht gut heißen, wenn nicht die zeit genommen wird, um körper aus dem musenhimmel zu transferieren, mit liebesreflexen in sprachlicher form zu durchleuchten : : und beinahe hätte ich das wichtigste vergessen : : ich will keine mehrfachexistenz mehr führen : : trotz aller fragmentarität möchte ich mich wieder um eine einheit meines ichs bemühen, an eine integrität glauben, die meine zukunft zu begründen vermag : : ich möchte nicht mehr in unausgesprochenen gedanken leben, frieden schlieszen, in dem ich mir nicht die mühe mache, ihr epizentrum festzustellen (ohne es festzuhalten) : : ich möchte die tag um tag zugelassene selbstgefälligkeit hindern (worte werden zu aufwänden, bann des selbstzitats durchbrechen) : ; FAST WIE NEU!


*

(indem ich mich voller energie fühle)
nach der reanimation:
im tiefschlaf [sein herz aus kristall]
[kristallklare kälte]
er wurde aus dem tiefschlaf wiederbelebt;
ein paar wochen lag er in seinen herzkammern;
die neue weltsicht, die gewonnene energie mussten durchsickern,
um höchtse synergien mehr als freizusetzen - nämlich zu manifestieren.
er nahm vielerlei instrumente in die hand;
austausch hatte er nie blockiert, er tauschte sich jeden tag selbst aus, ohne sich mitzuteilen : : :
schau auf seine handführung,
die zukunft scheint fruchtbarer, [brilliant]

///
i am so sharp i could cut myself
///



Dienstag, 28. Oktober 2014

| || |||| ||||||| |||||||||||| ||||||| ||||| ||| || |

fröhliche schizophrenie
tollwut an bildern
zwischenspiel :: wechselspiel
pures sehen
meine fingernägel ausreißen
die angerissenen themen
ich verteile mein potentialskapital
ich weiß von deiner schönheit, ich sehe sie,
ich wandle durch biographiepaläste,
revonierungsbedürftig.
stufen der wahrnehmung?

blutiger edelmut

(8/14)
es erstarren die blutkörper in meinen adern.
das fest neigte sich einem ende zu, und vor dem anfang stand das. / [ende.]
daran wollte ich nicht glauben, aber ich musste es tun,
sollten meine worte einen schein von wahrheit behaupten, gar bewahren:
ich liebe wie ich lebe, wieso >muss< ich mein lieben auf einen menschen bündeln? dies scheint mir immens und sinnvoll, doch kann ich es nicht. die kunst hat mich durchlässiggemacht, und bündelte ich mein leben auf eine person und blendete alle anderen aus, wäre ich nicht ich:
weil ich weiß, was >dies< bedeutet!
diese exklusivitätkann ich mir nicht leisten.
ich stelle doch selbst keine ansprüche, keine autorität auf mein mitgeteiltes,
mein geteiltes:
ich habe angst vor permanentem besitz:
ich lasse herzen erbeben und ziehe bänder,
neue bahnen und > > > K O L LI S ION > > >





verwundet, nach umwegen im exil, betrat ich dieses fest,
und meine poren waren belegt mit dem kummer erwarteter berührungen,
auf meinen augen lag der glanz unausgesprochener worte, so vieler worte ...
ich konnte nicht schlafen, so sehr unterhielt sich meine seele mit deiner.
du stelltest mein sprachloses zur rede.
hat in unser gesellschaft alles >seinen preis< ? seelenfreiheit den allerhöchsten?
ich wollte nicht länger ein gescheiterter versuch der bürgerlichkeit sein;
ich wollte die ablagerungen auf den grenzen zwischen meinem inneren und äußeren abschlagen :
ich wollte mehrere menschen kennenlernen, unter die oberfläche abtauchend :
war dies denn so prekär? so falsch? so sündhaft?

ich glaube, ich könnte dieses lieben nur mittels kunst ausleben, und einsam werden, und einsam bleiben, und eines jeden, einer jeden teil zu sein, ohne hoffnung auf beDINGte liebe zu stiften...
bedingungslose liebe : nihilistisch, wirkungslos
oder in ihrem potential nicht realisierbar?
-------------------------------------------------
deine blockade bleibt bestehen, da du dich unter gesichtspunkte stellst, die diese blockade errichten.

Mittwoch, 23. Juli 2014

surrealia // nur surreal ist real

jedes gesicht sagte mir, es könne sich nicht mehr am anderen erfreuen
deine tägliche dosis selbstverleugnung
nur ablenkung - aber von was?

*

vetrau auf diese erklärungen, wenn es sich glücklich macht - ich werde es nicht tun.

den dingen ergeben

*

der hassfresser frisst all den hass, der dich anfrisst seit jahren, doch ist er übersättigt : er hat den fadenschein deines lebensgefühls satt : sein hunger wird nicht gestillt vom lebenssinn, dem du deinen dasein einhauchst, einhechelst, .. einheuchelst.
es fehlt die luft um klare gedanken zu fassen.
du überfressenes, weinerliches hüllenwesen.
es schreit dein organismus nach tränen,
und die inneren wunden, sie weinen, können keine worte mehr ausbluten, austragen. die ausgeburt deiner sorgen stellt sich unschuldig und ausgewachsen, ausgereift in ihrer berechtigung, doch ihr gesicht - es ist so hässlich, übersättigt und verquollen an anonymität :

es weht dir ein belebender wind entgegen :
(open your mind to the beauty of the sky
open your mind to the future)

erbärmlich klaubst du das abgefallene gold, den abgesplitterten goldfilm unserer buchstaben auf, wo er doch den ganzen wert verloren hat : gewaschen mit allen wassern
es krampft der organismus zusammen aus mangel an berührung, berührungen; ständig begleitet von der frage, worauf >dies< hinausläuft.

wieso soll ich mich abmühen, der grundlosigkeit, dem abgrund deiner ansprüche mit entsprechenden, nein hilfreichen worten entgegnen zu können?
ich habe diese reibungen satt: kränkliche musengeschöpfe.
sie tragen das gewand einer anderen identität.
du hast ihre geburtsstunde falsch datiertt.
du warst nicht ein einziges mal anwesend bei ihren feiern.
du hast kein sterbenswort darüber verloren.
mich hypnotisiert die schwärze meines inneren feuers, aber nicht ausreichend genug um dafür zu brennen

der erste schritt gesetzt um frei zu sein
es scheint mir die sonne entgegen und musik wird zu meiner einzigen heimat : ich erblicke niemanden, mein herz schlägt für niemanden
ich sehe in menschen nur mehr formen und funktionen werden aufgesagt, deren ergebnis ich nicht zu deuten vermag.

er hat sich aufgehängt an sturheit, und am gestank des düngers, anstatt auf den lihtstrahlen hinaufzuklettern
abschied von den falschen göttern : wie schwer ihm dieser fällt!

am liebsten würde ich mit sonnenlicht schreiben.
die musik trägt sich in mein bewusstsein ein, bis mir der klang meiner inneren stimme fremd wird, bis mein atem nicht mehr vom kapitalismus reguliert werden kann.
bis mir der atem wegbleiben kann und ich es nicht merke.

es schien, dass er lebenslänglich sprache auf deren nährwert untersuchen wollte, und sein eigentlicher bedarf unbestimmbar bliebe :
der glaube an die wortsprache stellte sich mit der phase ein, als er begann an musik zu glauben (an nichts anderes als musik glauben zu können)
er hatte diese wende kommen sehen, aber in ihren konsequenzen befürchtet.
woher dieses bedürfnis nach entleerung?
als ob er die welt >eines besseren< belehren wollte

Dienstag, 22. Juli 2014

plastisches prisma

plastisches prisma : das innere auge -
ich muss beginnen vollständige sätze zu bilden. . .
sie haben künstliche gliedmaßen in dich hineingemeiselt,
alle wörter, die aus deinem mund heraustreten, sind schalllose echos behaupteter zwecke
wie könnte ich ihnen glauben schenken?

deine choreographie den alltag durchzuspielen bereitet mir zweifel, vielleicht sogar angst. . .

//

'hier herrscht anarchie, nicht freiheit.'

mattierte synästhesie

seelenloses sehen : halbmatt.
das konfigurieren meines selbst,
es klappte kaum:

ich kalibrierte meine seele zum unterschwelligen, unabwendbaren verfall.
und all dies, weil meine hoffnungen in verzweiflung umschlugen.

ich weiß es selbst nicht - und so verletze ich unwissend.

ich schlug um mich mit farbloser präsenz,
als ginge es darum,
>mich< als maßstab zu verteidigen -
wo >ich< als maßstab versagte! :

er versagte bis zu einem erbärmlichen und stechenden grade:

ich war nicht mehr imstande meine seelenlandschaft nachzuzeichnen
(nachzureichen)
und n o c h fragte und reizte und regte mich >etwas<.

vielleicht führe ich tatsächlich ein mehrfaches leben?

solange abtöten bis kein nährboden mehr besteht :
steril und glatt, blurarm,
ein normaler atem und die welt wird neu:
die welt wird neu und ich muss nichts mehr dazu beitragen.

//

i just don't know where the hell i belong

abgesegnet, abgespeist
mit technolratischer idiotie
(bis mir keine worte mehr einfallen,
das treiben entfällt. . .)

kein stolz mehr, keine eitelkeit :
die ungefilterte, unkonzentrierte dekadenz.

eine bilderlose zukunft - was soll das für eine zukunft sein???

aus absicht werde ich zu einem zufriedenen niemand :
bis die gründe für unzufriedenheit in ihrer marginalität zerschrumpfen,
zu idiotischen banalitätsblasen verpuffen,

sie beginnen sich selbst zu parodieren
so weit ist es also gekommen

》das beste pressen《 ?
vergiss es!
es küsse dich die rotierende sinnlosigkeit. . .

abgewendet vom weltgeschehen
aus versehen vergesse ich meinen namen
aus versehen trinke ich mein eigenes blut und verfaule in parasitärer stasis

aus versehen vergesse ich den sinn und die bedeutung meiner worte so zu empfinden,
obgleich ich sie sage

[...]

Freitag, 27. Juni 2014

wenn mehr vergeht, als besteht :

wenn mehr vergeht, als besteht:
verzichte auf den dreck, der die durchschlagskraft [deiner zellen] hemmt, so radikal hemmt :: radix - wurzel : an der wurzel deines gedankenansatzes : wenigstens ansatzweise wollen wir versuchen, unser inneres wiederzugeben : so viele reflexionen treten ein, dass ein aufgeben dieser aufgabe vollkommen willkommen scheint : ich habe einen abschiedsbrief heute aufgegeben, doch keine zeile habe ich geschrieben, nicht einmal ein papier habe ich in die hand genommen [ich schien dir keines abschiedes wert] der mehrwert deiner lebenserfahrung zerbröckelt an deiner einsamkeit : deiner treuesten begleitung, in ihren augen sedimente deines zeitflusses, all deiner tränen, deinem mehr/meer an seele - ich sehe tief in diese schönen augen; am liebsten würde ich die iriden entfernen und statt worten >HIER< einsetzen, doch kam mir jemand zuvor, niemand anderer als dein größter feind, so unbedeutsam seine prinzipien auch scheinen, sie wirken allzu sehr..

- - - - - - - - - - - - - - - - - - -

ich spaziere entlang deiner adern :
ich schneide meine arme auf, und blute aus.
aus blut gewonnen, dieses lebensgefühl :
verschwommen klatscht diese idee gegen meinen pegel an benötigter vollkommenheit :
daran ist nichts vollkommen; der wille verkommt zu aller anfang, das kommt oft vor
und in meiner wut >DIES< zu benennen, greife ich tatsächlich nach schreibbaren und vorhandenen worten, wo ich doch die dinge klingen höre. ich höre ihren klang und habe das größte bedürfnis, sie wiederzugeben oder eher <weiter> klingen zu lassen, vielleicht ausklingen, und doch . . . ich möchte zu ihrem klangkörper werden . . . mit ihrer schönheit zusammenfallen können.
(eine welle des erdbebens werden)
damit andere nur die dinge an sich an mir wahrnehmen und auch weiterklingen wollen :
wir, klangkörper,
eine neue art zu sprechen . . .
ich möchte nicht der körper ausgetragener diskurse sein : so allgemeine reden veranschaulichen.
ich bin mehr als sprache,
aber ich spreche nicht meine eigentliche sprache,
ich muss sie noch finden; und ich suchte danach,
'da war es mir noch nicht einmal bewusst' .

ich sehe die welt, bitte zeige mir, wie du die welt siehst,
ich will mitsehen [nicht abschauen]
aus versehen dein vitales einsehen :
ich brauche dich.

Freitag, 20. Juni 2014

retrograde

[tättowierter kometenschwarm über der brust]



I:Deal

[nur ideal ist legal][idealerweise gehe ich auf reise]
im einklang mit der sehnsucht,
>>die identität : allzeit verhandelbar <<

>ultra-shaded reality <

er hatte angst,
die leuchtkraft seiner seele in ihrer intensität [sie war niemals höher gewesen!] zu offenbaren...

(unsere gegenwart machte unsere biographien zum toten friedhof : verfallene träume, begrabene gefühle,
keine blumen und keine kerzen zum gedenken vitaler lebensenergie)

'i need to decide from time to time'

hin.fort mit den ansprüchen des dekorativen!


die liebe zerstörte mich, denn wofür ich auch brannte,
nicht einmal goldasche blieb zurück, mit der ich meine wangen einreiben konnte :
ich bemalte meine maske stets mit eigenem blut,
meinen eigenartig eigenen seelenfarben, die sich mit der umwelt vermischen;
stets das unterschiedliche ablagernd : ich trank das scheidewasser jeden tag >aufs neue<.
es sammelten sich worte an,
aber noch mehr : ungewisse lebenszeitpartikel
und wie auch immer ich sie wahrnehmen wollte,
>mich sammeln< knnte ich nicht...

es war wieder an der zeit zu blenden
[und daran zu glauben, dass in der blende >das wahre< lag?]

ihm fehlt es bereits an blut,
er lebt in blutarmut, denn er blutet für alle worte, die er spricht; er blutet für jedes einzelne gesicht des alltags; er blutet für zukunftsbilder, die ihm sogar >nicht einmal< in ihren konturen erschienen sind: er hat seine zukunft noch nicht eingesehen,
und noch nie empfunden, aber er glaubt es zu mssen, als ob es die grundlage der berechtigung seines lebens wäre...viel eher: der garant für sein schaffen [und sei >das leben meistern< in bescheidenster einfachheit gemeint].

eigentlich kam er diesmal nicht ins irdische zurück, als er  vom musenhimmel zurückkehrte...ob es ihm jemand anmerkte?

/ / /

sternenkinder

Montag, 2. Juni 2014

exilanten des glücks

// straszen aus diamant / himmel aus spiegeln / 

 ( berührungen gleich salzkristallen )
lust auf wasser
die ewige lüge
an der lüge satt geworden
mit dir ist der messias gestorben
der messias des heiligen traums

sprich es aus, atme ein

der wille zu verstehen
bis ans ende zu gehen //

exilanten des glücks
'komm schon, herz, mach dich nützlich'

Donnerstag, 29. Mai 2014

resolution der parallelwelt

für eine einzige wahrheit möchte ich einstehen: 
vor allem, weil ich an allen anderen scheiterte.
unser experiment, der versuch einer absoluten liebe mündete im schon geschriebenen ende.


\\\ ehrliches zulassen und wachsen unserer liebesfähigkeit. ///


im verlauf der geschichte : 
ich fuhr die adern in der umwelt entlang, die adern, die zu meinem herzen führten;
am ende der adern erwartete mich, nach bereicherungen von geheimnisvoll immensem ausmaß,
von restlos großen geheimnissen, eine stille in agonie, eine einsamkeit, die ich niemals für möglich gehalten hätte.
[nun bin ich allein unter all der menschen gram, die ich durch dich zu lindern unternahm.
nach all dem. und dieses war nun der schluss.]
aus:zeit
ich verantworte mich dem weiszesten weisz. es übermannte mich eine so neutralisierende wahrheit,
bleichte meine hoffnungszellen kohlenschwarz. 
ich hörte auf die hoffnung zu hören.
---

bestandsaufnahme #1
liebesnarben : worte gleichen narben : das leben ritzte sich in die liebesfähigen furchen | 
anteile deiner haut.
entspanntes vakuum.
mitschwingen in weißgewaschenen traumlandschaften.

-4

ich verlasse die auswendigen muster.

<3

Dienstag, 27. Mai 2014

(eine frucht aus april)

kurzsichtig ¦ ¦ kurzlebig stocherst du ¦ ¦ versammelst du die tatsachen meiner seele
die bedeutung meines mitgeteilten
deine kurzlebige aufmerksamkeit stochert in den inneren schalen meines seelenkerns herum :
bei dir bin ich gut aufgehoben :
du hebst die wirkung meiner existenz auf.
du schenkst mir eine von dauer gefilterte geborgenheit : dein egoismus lässt mich durch:fallen
nachlässig ¦ ¦ durchlässig
meine gegenwart wird zu einem vergessenen nachlass.
und schon bemächtigst du dich meines willens,
als ob dies >bei aller liebe< natürlich und schön wäre.
und ich, ich kann nicht anders als in deinen verstrahlten sog gezogen zu werden :
/// // / / / es ist, wie es ist / / / // ////

ABER
deine unbedachte >unmittelbarkeit< verstört mich - die defragmentiert die feinheiten meines gespürs, meines denkens : feinheiten, die meine lebensjahre einschrieben und auszeichnen : du zersetzt die stimmigkeit meines bewusstseins : worin liegt deine tiefe? kann ich etwas heilsames in ihr finden? etwas, woran ich nicht nur glauben kann, sondern glaube und das mit heranwachsender überzeugung?
((an welche menschen kann ich glauben, nicht blosz denken?))
an welche menschen?

- - -

heute habe ich geträumt :
in meinem traum machten schmerzen meine sinne wund, meine seelenkörperöffnungen wund vor reiz :
gereizte nostalgie, abgebrochene freundschaften, halbe menschen in unterbrochener synthese : ich wollte weinen, so wund war mir. erneut : erneut machte der gedanke an dich meine seele porös und traurig; in dieser surrealität verlor ich (...)


21/4/14 / abschiedsbrief in 'wut'

tatsächlich hast du mir nicht das recht ermöglich, konstant ich selbst zu sein, ich meine eher >natürlich< an deiner seite zu wachsen. dein kaputter zugang zu zeit und gefühlen gleicht verstopften blutgefäßen, die das fließen von leben verunmöglichen : ich meine, sie verunmöglichen ein offenes, sich zu öffnen und [zugleich] geborgen zu fühlen "trotz" freigelegter zustände, jenseits von kontrolle :::
es widert mich an, deine ironie der ironie, die du verkörperst : wie du worte verwendest, und dein eigens errichtetes kartell aus widersprüchen... nichts als widersprüche. ich will dich ignorieren, du hülle, du blutleerer schatten meines ichs. ich hasse dich dafür, dass du mich verkannt hast und dich nie entschuldigt für all den kummer, den du mir zugeführt hast. ich hasse dich dafür, dass ich so lange zeit teilhabe an deiner verquertheit hielt. ich hasse mich dafür, dass ich rückhaltlos liebte, zumindest zu dem grad, an dem ich mich verleugnete, meine gefühle, und dass du mich nicht erlösen konntest. ich hasse dich dafür, dass du einfach warst, wie du warst, egal, ob ich es erklären könnte oder nicht.
da tauchte einfach diese negativität auf und entlud ihren rechtfertigungszwang in mir, dem ich folgte. ich will akzeptieren, dass er manchmal auftaucht, aber ich will ihm nicht nachgehen.
nun, auch umgekehrt? verlange ich dies von dir? nein!
aber denkstösze wollte ich und habe ich dir gegeben : wenn ein mensch etwas anspricht...
ich hasse dieses zwielicht zwischen uns : dass du mir durch deine art verunmöglicht hast, anzuschließen, wohlwollen zu erfahren, und gesundes, gutes weiterwerden.
ich hasse dich und warte auf den tag, an dem ich wiedergeboren,
dieser hass sich aufgelöst und du mir fern präsenz scheinst.

-3

du brennst im schatten der tage. //

all you need is lost /
wounds heal but scars remain /

>du< schaffs es die purste materie aus mir hervorzuholen :
((eine muse auf suche nach ihrem mentor))
jenseits von nützlichkeitsgedenken.
dieser treibstoff : so traurig, so vital, so paradox.
freigelegte adern. ich zähle die sekunden, lächelnd, bis mich eine blendende einsamkeit befällt.
alles gold aufzuwiegen, was ich dir entbehrte.
mein gewissen wiegt schwerer als [...]

// augenschein //
meine einsamkeit ist augenzeuge meiner authentizität :
auf umwegen im exil :
es belastet mich die tatsache, dir mein lieben, welches du mehr als >verdient< hättest...vorenthalten zu haben. ich exilierte dich aus dem umkreis meines herzens : dies werde ich mir nie verzeihen und wohl in heiter bitterem wahn verzerren : ich werde daran zerren, bis die schleier reiszen und schwarze blüten hervorsprießen, deren namen und duft nur wir kennen. all dies entbehrte lieben werde ich in die straßen der stadt mit blicken einwerfen : ich werde mein ungeschick exhalieren, wohl für andere unsichtbar ...

Montag, 26. Mai 2014

-2

was ist >das< ?
wie lange werde ich mein blut noch länger auf sinn hin destillieren müssen?
aus meinem bewusstsein nervenzellen zu kristallen pressen, die mir gewalt und die welt anderswertig auffächern?
mein herz durch und durchleuchten, bis mir die welt in einem anderen licht einleuchtet?
bist du es, den ich auf meinem blute trage?
ich kann das bild von dir in meinem innenraum nicht abschließen, oder...doch?
befinde ich mich bei den vollendenden letzten linien
oder
...
trauerabarbeit :
(meine fruchtbarkeit ist versiegt, in einger hinsicht)
ich denke klar : laut und deutlich dich, doch fehlen mir die sinne für worte ;
( welche nachhaltigkeit verfolgt mein derzeitiger lebensstil? )
ich gebe mich einer selbstauslöschenden vitalität hin,
selbstauslöschend in dem sinne, da sie brücken zur zukunft einreiszt. ich lebe einen blinden traum.
narkose. verdrängung nimmt wohl nicht zum ersten mal eine athletische form an.
.
wann lässt du mich los?
du entfachst ein schwarzes feuer in mir, deren endlosschleife stets dieselben töne spielt.
verlustängste.
wie kann ich mein lieben verneinen? meine liebesfähigkeit stutzen, umpolen?
es ist wohl nicht die liebesfähigkeit ...

ein fahler zauber hält mich fest in seiner formel (zusammen). dass unsere liebe zu der sorte gehört, die zeitlos lodert und auf erneutes entflammen harrt: oder ist es einfach meine sehnsucht nach harmonie, scheinbarer ursprünglichkeit? schon möchte ich das scheinbar wegstreichen und abwürgen, uns es lächelt mir ein unbegrenzter wahnsinn zu : dass wir füreinander bestimmt und nie an der seite von jemand anderen, außer uns zweien, tiefstens lieben werden. aber... lässt sich zwischen guttuender und destruktiver liebe vernünftig unterscheiden und der unterschied ausleben?
(das wesen der liebe scheint sich mir zu entziehen, weil es >die liebe< nicht gibt, oder? )
aber -
du scheinst es zu können, auch wenn dieser wahnsinn dies verleugnen möchte.

ich brauche dich auf der suche nach meinem selbst. und sollte mein selbst einem farblosen sandkorn entsprechen.
ich brauche dich. ersetz mich bitte nicht.
vergiss mich nicht und wenn du mich vergisst, dann tatsächlich, dann ganz -
bis der wahnsinn sein finales ende erfährt.

reiner als der zufall

ich esse diamanten
meine augen drücken diamanten aus
(diamanten in meinem mund)
prismatischer tod des ego

selbst der selbstblende zu entkommen
benommen hebe ich >mich< auf,

durch meine adern flieszt schwarzes blut
ich brenne der antwort entgegen
warum ich fühle
( wen ich fühle? )

ich setze die grenzen unbestimmter an
und esse grenzenlos licht


Samstag, 24. Mai 2014

-1

nachtregen // nackt reden

ich greife auf dieses gegenmittelzurück
(-gegenbrechmittel-)
ich begebe mich in diesen freiraum : wenn mein selbst zerflieszt und sich bricht, wenn du als stimme in meinem kopf wieder und wiederhallst
eine stimme des bildes von dir,
geformt durch mein blutschwingen
mein schwarzes blut

angeschwärzt von restrealität

phantom des kapitalismus : eine schattengestalt dieses kolossalen credos
ein atemzug, ein vergangener hauch dieser lustmaschinerie
ein abbild des kaputten kalküls
phantombilder an herzwände gehängt
bedeckt mit einem mantel falscher hoffnungen : vergeblicher hoffnungen -
sie klingen nicht, sie halten dich nicht auf

in diesem freiraum findet meine sehnsucht gehör, sie findet heraus

Donnerstag, 22. Mai 2014

kaltpressung

pressung [immer und immer wieder]]

was mutest du mir zu? du überträgst deinen druck ebenso auf mich. ich tue >das ganze< nicht aus vollem herzen für dich und das macht mir zu schaffen : da ist diese misstönigkeit da und ich kann sie nicht abstellen oder regulieren - es handelt sich um meine gefühle, verdammt! bis zu welchem grad kann man gefühle kalibrieren? ich will nicht heucheln, und tue es auch nicht, aber verdammt - wieso fühle ich dann gewissensbisse und misstöne in wechselwirkung mit deiner präsenz.
das ich >unserer< gemeinsamen zeiten gefällt mir nicht, es macht mir viel her zu schaffen. es ist so unermüdlich unerfüllt, hält nicht wirklich inne und ist überzogen von kurzlebigkeit, einem kaputten bewusstsein : du kotzt mich nicht an, du verblendest mich / BLENDE / und wieso kann ich nicht anders? wie kann ich >auf dauer< dies verantworten?  weil es böse scheint, es zu denken --- letztlich ... was kann ich dafür, dass ich denke, wie ich denke und fühle, was ich fühle ...
je mehr ich das filtere, umso ungebildeter das gold : unterentwickelt in seinem wert, doch tatsächlich wohnt ihm ein wert inne : und deshalb schreibe ich. weil ich verantwortung übernehmen will. weil ich nicht verurteilen will, welcher treibstoff durch meine adern fließt. ich will nicht dauernd hinterfragen müssen, warum und dass ich so fühle und denke, wie ich es tue.

(april '14)

wenn

wenn die luft nach ende schmeckt,
und deine seele nicht mehr platz in meiner hand findet,
denke ich an die wiedergeburt des anfangs, die mein herz verkündet,

dass hoffnung besteht, dass du mich verlässt (phantom der vergangenheit) /

weil rein gar nichts aus der zirkulation unserer sprachen dir lieb scheint,
wert, gepflegt zu werden, im werden angeschaut zu werden,
mit einem lächeln, mit aufregung im herzen, mit keinem morschen blut in den adern;
dir scheint nichts wundersames daran, nichts heilsames,
keine pracht an reflex und riss,

und so möchte ich meine seele nicht verkümmern sehen, indem sie sich um dich kümmern möchte..

du strebst nach den falschen göttern, nach den kranken sternen (deren kranksein keine muse spendet) :

du kleidest deine seele in fremde farben und schichten :

ich erkenne dich nicht mehr (wieder) und das ist gut.

Montag, 7. April 2014

wertlos

[27314]

ich sehne mich nach gesunder dekadenz: momentan lebe ich in einer phase, in welcher mir die worte im mund zerfallen. wirklich. ich habe mich so sehr ins seelenkörperliche zurückgezogen, dass ich >sprache< verlerne : ich kann nicht mehr in worten denken oder sprachen.
---
er erbricht liebe [in prismatischer ontologie] : er erbricht die liebe, von der er sich nährte, die sein seelenkörper aufnahm und synthetisierte : auf seine liebeszellen strahlte licht ein : licht, dass _sie_ emittierte, ohne es zu wissen. (vor allen wurden seine liebeszellen von fluoreszierendem freigeistern stimultiert.) 
ja, er lebte zwar nicht rein für ästhetik, aber sobald er echte inspiration verspürte, vergewisserte er sich dieses wunders bis ins gegenwärtige mark: 'echt', das ist wohl zu einfach ausgedrückt; ein kläglicher versuch 'inspiration' auszudifferenzieren. inspiration bedeutete >in der existentiellen tatsächlichkeit seines seelenkörpers< atem, nahrung, sinn, der glaube an ... selbstliebe! an selbstliebe zu glauben! und ferner, diesen glauben zu manifestieren, ins fundament authentischer weltlichkeit mit aufzunehmen.

[wie es sich wohl anfühlt, dies auszuleben : ich glaube an den wert anderer menschen. ich glaube an ihre positive einwirkung auf mein leben. ich glaube daran, ohne mich darin profilieren zu müssen.]

nun war er an >einen punkt< gelangt //
diamanten in seiner mundhöhle : kratzend : seine worte kristallisierten, bevor er sie aussprach :ausdrückte: und kratzten an seinen inneren wänden : sie kratzen seine adern wund, sie durchtrennten membran für mebran, und wenn man seelentief und genau in seine augen blickte, bemerkte man seine funkelnden iriden : ausgefranst, zerschnitten von licht und schatten : hhier versuchten sich die diamanten von selbst auszupressen, hinauszudrängen ans licht der sichtbaren welt : ans tageslicht pulsierender sterne ((traumwandler, goldsucher)) : ans tageslicht reanimierter träume, deren halbwertszeit menschen mit mühsamer halbherzigkeit zu regulieren nicht mehr wagten, in ihrem halbtotsein gerade diese träume fast lächerlich erscheinen ließen :
exponentiell verringerte sich die höhe der sparflamme : sein herz loderte auf sparflamme, seine hände waren gewaschen mit ausgebleichtem blut : durchsichtiges blut! - die vielfarbigkeit seines blutes, welches jahrelang wunderbar ein unermessliches farbspektrum eröffnete, stell dir vor, stell >es< dir vor mit all deinen zellen, deiner gegenwärtigsten aufmerksamkeit : das blut eines menschen wird farblos, und es weint sich von selbst aus seinen augen, seinem mund, es klebt an seinen händen ... die schönheit eines menschen wandelt sich zu syngergien, die alles andere als schön sind : sie sind einsam, tödlich, sie deuten still das exil seiner seelenregionen an : ein absolut einsames exil, dunkler werdend, nicht >tag für tag< : hier reagiert ein anderes zeitmaß. was bedeutet schon >tag für tag<? ein tag kann das kondensat wochenlanger gedankenströme erbrechen : er kann so viel an zeit neutralisieren, dass ... [...]  

Samstag, 5. April 2014

ein kleiner aufwand

['14'3'03']

es erhebt sich der aufschub in mir:
das unverdünnte potential schlechthin.
ich müsste dagegen anschreiben: mich zerschreiben gleich zerfleischen :
(ich, die |ich| eine sprache spreche, die nicht meine eigentliche ist)
-
er fasste sein herz ins auge :
er erfasste sein herz mit seiner hand
er zerfaserte sein herz mit einer einzigen bewegung [höhepunkt seines mentalen drehschwindels]
die hauthülle von herz .
es zerfaserten ihm die worte im mund, als seine seele aus seiner körperhaltung nicht mehr ableitbar wurde :
womit konnte er sch aus seinem alltagswahn manövrieren?
(((gerührt)) suchte er nach einer stimme, die tastsächlich seine seele fassen konnte.)
tollwütig zernarbte ihn seine orientierungslosigkeit.
so ohne ziel, im pakt mit dem zwang.
und ständig das unterscheidende zwischen ihm und seinen liebenden ))ständig das differente!(( --
das fahle scheidewasser stieg ihm zu kopf, verstopfte sein gehör.
goldener nihilismus: in verantwortungsvoll freiem drift ins exil ))
wüten im exil : es fließt blut, das herz verwest, die seele wird seicht.
(ich gürte schwarze diamanten um mein herz.)
lass mich meine seele an deine schmiegen:
wie sehr ich mich nach nähe sehne - so sehr, dass ich zu träumen vergaß...
und selbst der schatten wurde welk im hellen sonnenbad.

(worte: paradiese verstoßener sprachlosigkeit.
eine zeichnung könnte tasächlichwochen exilierter stille // leere umfassen : umarmen )


-

(17314)
der fokus fällt und mit ihm die relevanz meiner existenz :
mein gewicht in karat : der göttliche wille, die vorsätzliche tat.
in schlafloser treue pflege ich meine dekadenz : eigentlich lese ich nicht mehr gerne : ich bin lebensmüde geworden, vor all dem lesen der zeichen in dieser welt.
das zerlesen meiner selbst schuf eine leere, die vollständig die sehnsucht (gleich einer erinnerung) nach zärtlichkeit vertilgte,
auslöschte.
meine augen verlöschen, mein atem stagniert.
meine augen formatiert ein wahnwitziger kreislauf, deren komponenten sich verringern :
mein wille nach austausch zerfällt : zerfällt in giftkapseln;
abgespaltene, unverarbeitete realitätspartikel unter hochdruck geschmolzen, mit üppiger ahnung von determiniertheit, deren falschheit meine traumbilder überzieht : mit einem plastik-gleichen, luftundurchlässigen film foliert, der nicht einmal das tageslicht zu spiegeln vermag.

aus dieser einsamkeit steigt nichts empor;
ich lösche den kleinsten glanz, in dem ich meinen blick abwende, und höre nur noch sein tönen. ohne licht funkelt nichts außer das vergiftete blut : vergiftet mit leben und hoffnung : ohne gestalt, ohne gegenstand

es genügt die wende eines blickes um das leben los zu lassen, um sich dem zeitfluss zu entziehen;
doch die innenwende fördert eine eigene erziehung ///

-

unrat des herzens --- seine sprache wurde zur wunde --- in rigider und harzender sprachlosigkeit begegnete er sich selbst ohne einen einzigen schimmer an wohlwollen  --- lieblos, blutarm --- woher kommt diese negativität?

-

die reanimation seiner selbst ist zu einer leiche geworden,
und er trägt diese leiche in sich.
und er kann sie nicht begraben.
er kann die leichenhülle des alltags nicht abstreifen, er kann nicht.
selbst muss er sich einschnitte zufügen, um >sie< zu entfernen...
ihr schweigen besiegelt das absterben seiner echtesten leidenschaften, und zwar in ihrer reife.

-

[edelschimmel]

Sonntag, 9. März 2014

weißblütig / falsches gold

mein blut ist weiß :
weißblütig halte ich
den plastischen tag
in meinen händen
puristisch kann ich mein talent in händen tragen | legen | betrachten
puristisch wie das voranschreiten der zeit
mein gold hat seinen wert verloren :
(das gold, welches sich seit meiner zweiten wiedergeburt [die mich der verbundenheit mit realität und liebe entriss] in meinen blutbahnen, nervenbahnen - allen bahnen - komprimierte)
... ansammelte :|: ich nährte mich von fermenten der innerlichkeiten jeglicher art :|: meine hauptnahrung bestand in dekadentem aufschub, zusammengesetzt vom alphabet des genusses; die nahrung, war sie auch noch so nährstoffreiche, konnte meine leere nicht stillen. sie konnte meine mentalen brandblasen nicht lindern.
ich war unechter als angenommen.

mein gold war gefälscht, und jeder erkannte es nach näherem begutachten.
unser dazwischen :
die distanz zwischen unseren herzkammern, auch wenn wir einander mit seele und körper umarmten, auch wenn wir oft geschafft hatten lebenszeiten zu vergolden (vergeuden?) war von unermesslicher leere :
eine leere, die täglich zu mir sprach,
die mir täglich zusprach,
mit jedem noch so großem, schweigenden reichtum konnte ich sie nicht zum verstummen bringen
(als ob es immer anlass zu (zer)reibungen gäbe)
diese leere fieberte meiner einsamkeit und, was noch ausschlaggebender scheint, meinem glück entgegen.
sie löschte und übermalte meine zukunftsbilder in ein einheitliches weiß : das weißeste weiß, was ich je >erlebte<.

[ablenkungsmanöver]

Dienstag, 4. März 2014

(eine faser aus feber '14)

gehäutete träume

in seinem kopf |: seine träume häuteten sich / / seine träume häuften sich
die hautstücke hingen aus seinen mundwinkeln
schau, die hautfetzen an seinen lippen : die getrockneten, matten
(ein chaos in der zeitordnung)
überreste : wohin des weges, edler komplize?
dein selbstgefühl verkompliziert zur zeit den antrieb, mit welchem du die zukunft empfängst :
du hast dich schon so weit von allem distanziert. vor allem von dem bedeutungsgehalt der worte. entsetzt und entstellt fand sich die menschliche sprache n dir ein : als würde sie direkt in eine offene wunde strömen : entlang dieser strömung schwand dein ehrzeig. in totaler korrosion sahst du dein selbst verloren, wie es sich verlor...du wolltest deine seele in einer hand gehalten wissen, deine gekrümmte seele, DA.
sie war da.
eine idee rührte an deinem gegenwärtigen bewusstsein:
alle verlorenen traumhäute aufzusammeln und zu reanimieren
halbe atemzüge nachzuholen
doch blind, in blinder, weißer, nein, weißester >zufallslosigkeit< :
es schien etwas so irreversibel kaputtes an dir.
eine gleichgültigkeit von alltagsdurchfahrendem ausmaß formatierte jeglichen wert von sinn : du lebtest an der gleichgültigkeit und gingst daran kaputt.
e s   w a r   z e i t dagegen anzuschreiben, dagegen zu atmen, selbst wenn dein herz einen takt zu viel als ertragbar auslassen müsste.
(überhaupt, wie lange schlug dein herz schon verrückt, so das es für dich normal klang: einverleibt, den ausgesetzten takt, in dem reichlich einsamkeit und liebe schwang.
reichliches weiß:  die worte deiner mitmenschen, ihr einfluss im strom der zeit..)